Weimarer Nadelstempel

  • Wie kann ich mir das vorstellen? Und warum hat die AGT das nicht propagiert? Die haben ja ansonsten top Anleitungen.

    AGT -weis ich nicht. Anleitung ist ganz einfach Millimeter Papier nehmen, Abhängig vom Zellmaß Parallellogramm mit 60 Grad Winkel malen, mit 10 mal 10 Zellen Gittermuster versehen. Papier auf Holz oder Metall übertragen/aufkleben und bohren mit Nadeldurchmesser, dann Nadeln einkleben... - wo ich so eine Schablonen/Anleitung einmal gesehen habe weis ich nicht mehr... Warscheinlich kann jemand mit Graphikprogramm das ganz schnell druckbar am Computer malen lassen, leider habe ich so ein Programm nicht... Man bräuchte also so eine Zeichnung für 4,9 & 5,1 und 5.4 mm Zellmaß dann wäre jeder versorgt...

  • ankokeln oder einfrieren is sicherer.

    Aber egal, macht es und wenn ihr was macht, macht es überall gleich, damit ihr Unterschiede

    feststellen könnt.


    Der, der sich VSH kauft, hat noch lange nix, wenn er die leidvolle Ausles und Zuchtarbeit scheut
    Ich weiss wovon ich rede, den hab ich da noch nie gesehen ;)

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


    Richtige Auslese und exaktes Verpaaren, ist das Ruder mit dem das Schiff auf Kurs gehalten wird.

    Paul Jungels


    https://www.bienen-plus.de/

  • Je dicker das Loch im Zelldeckel, desto unklarer wird, was Du dann mißt.

    Ja, dass war auch mein Gedanke. Daher habe ich die Kleinsten verfügbaren gekauft 000. Doch da räumen die Bienen nur sehr schleppend aus. Ich denke, der Geruch dringt dort auch schlechter heraus.

    Ich habe dann mal erfahrene Züchter gefragt und die Arbeiten mit Stärke 1, oder 0. Auch mit Stärke 2 gab es jemanden.

    Ich bin vom Nadelstempel nicht überzeugt. Jeder kennt das kurze verrutschen beim Stempeln, dass sorgt nicht gerade für kleine Löcher.

    So kann der Geruch einer toten Larven schnell zu den Bienen dringen und man misst vielleicht nur den tollen Geruchssinn der Bienen.

  • die Unterschiede sind anfänglich sehr groß, die Aussicht auf zeitnahes Ausräumen, steigt erst mit fortgeführter enger Zucht,, und aditiv. Sdi bringt schnell Fortschritt ;)

    Schlechte Ausräumer nehmen stinkende ferfaulte Zellen hin, machen nix.

    Meine haben nach 8-12 std tabula rasa. Das ist sehr ausreichend, aber noch laaange kein VsB.

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


    Richtige Auslese und exaktes Verpaaren, ist das Ruder mit dem das Schiff auf Kurs gehalten wird.

    Paul Jungels


    https://www.bienen-plus.de/

  • Bei mir war die Ausräumungsrate abhängig von der Lochgrösse und ich habe das mehrfach bei gleichen Völkern überprüft. Warum bekommt man nicht gleiche Ergebnisse, wenn es das selbe Volk mit den selben Bienen ist? Ich bin dann soweit gegangen, dass ich auf der gleichen Wabe beide Probenfelder nebeneinander gesetzt habe.


    Eine andere Methode zeigt Jungels oder auch J. G. Die nutzen flüssigen Stickstoff in einer Dose. Da wird die Zelle nicht verletzt, das Wachs nicht durchstoßen. Aber auch dort gibt es einen Unterschied, die Kälte kann auch für eine Reaktion der Bienen sorgen.


    Wenn man solche Einflüsse vermeiden möchte, wäre eine rückwärtige Punktion eine Lösung mit feiner Nadel. Dann muss man auf der anderen Seite durch das Y und würde so einen Abstand zur toten Larve schaffen ohne Verletzung des Wachsdeckels.


    Habe ich ausprobiert und bei auch AGT Völkern wird da kaum ausgeräumt.


    Dann ist da noch das Problem, weshalb ich nicht überzeugt bin. Varroa tötet die Larve sehr oft nicht. So ist das Ausräumverhalten eher nachrangig.


    Und dann habe ich mit meinen Mitteln noch geschaut, ob ein Volk schneller ausräumt, wenn es mehr oder weniger Bienen oder Brut hat. (Ableger und Kunstschwärme gebildet.) und ja, die Größe und auch die Menge an Brut haben Einfluss auf den Nadeltest.


    Meine ganz persönliche Meinung, der Nadeltest bringt mir keine Aussage zur Hygieneverhalten des Volkes, da dieses von vielen anderen Punkten, wie Volksstärke, Trachtsituation, Menge an Brut etc. Zutun hat.


    Und damit bin ich nicht alleine. Unser Zuchtobmann, der 45 Jahre Züchter und Imkermeister ist, Berufsimker, ist genau dieser Meinung. Und biologisch gesehen, braucht man erst ein gutes Testverfahren, dass auch sicher etwas prüft, bevor es Zuchtergebnisse geben kann.


    Wenn man keinen Coronatest hat, können die Symptome für viele Erkrankungen sprechen. Erst mit Nachweis des Virus steht die Diagnose.


    Wenn man kein guten Test hat, wie die Schnellteste z B. Können falsche Ergebnisse zu falschen Entscheidungen führen. Daher erfolgt der PCR Test, als sichere Überprüfung.


    Wer sich hier einen Zuchterfolg aufgrund des Nadeltest erhofft, wird sehr enttäuscht werden, da Zuviels Einflüsse auf das Ergebnis wirken können.

  • Einmal seine "VSH" Linie die die Eigenschaft nicht hat und auch das Hygiene Verhalten als VSH anzudeuten ist nicht korrekt.

    Wie kommst du darauf?

    Es gab da wohl 2019 ein paar Unstimmigkeiten.... Deshalb wundert mich, dass 2022 in MV wieder was auf der Belegstelle steht. Aber gut is hald so.

    Von der Homepage Detlev Biel

    Entschuldigung denn....
    Stoppt den Wildwuchs bei den Züchtern der Buckfast-Bienen. Nur wer unter dem Mantel der GdeB züchtet, sollte seine Bienen als Buckfast benennen dürfen
    www.buckfast-bienen.de

  • Wegen des Vorschlages weiter oben die Bohrschablone selbst zu bauen, kam mir gerade die Idee meine Quarantänezeit gewinnbringend zu nutzen. Ich mach mal eine Vorlage für den 3D Drucker. Darf so etwas dann hier verlinkt werden?

  • Ich mach mal eine Vorlage für den 3D Drucker. Darf so etwas dann hier verlinkt werden?

    Das wäre super! Warum sollte das nicht gehen? Außer natürlich es ist 'gewinnbringend'^^

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife