Neue Bienenwohnung

  • Hallo liebe Imkerfreunde,


    ich bin Anfänger mit der Imkerei und habe einige Fragen an Euch. Mir ist im vergangenem Jahr ein Schwarm zugeflogen und hat sich in einer alten, leeren Hinterbehandlungsbeute von meinem verstorbenen Schwiegervater eingenistet. (Rähmchenmass ca. 22,5 x 22,5 ) Als ich sie bemerkt hatte, hingen an der Beutendecke schon mehrere Naturbauwaben. Diese habe ich vorsichtig in gedrahtete Rähmchen gedrückt und einige Mittelwände dazu gehangen. Die Bienen sind gut über den letzten Winter gekommen. In diesem Jahr konnte ich die unschönen Waben austauschen und habe so ca. 14 kg Honig geerntet. Jetzt sind sie eingefüttert und gegen Varroa mit Ameisensäure behandelt.
    Weil die Beute jedoch in einem sehr schlechten Zustand ist und die Bearbeitung auch umständlich ist, möchte ich die Bienen in ein Magazin umsetzen. Wann ist der richtige Zeitpunkt dafür? Wie stelle ich es an, daß ich die Brut und das Futter mit in die neue Beute bekomme? Für welches Magazin (Zander oder Dadant) sollte ich mich entscheiden? Ich hoffe Ihr könnt mir ein paar nützliche Tips geben.
    Mit freundlichen Grüssen


    Joachim

  • Hallo Joachim,


    am besten setzt Du die Bienen in ein neues Magazin, wenn es wieder etwas wärmer wird und die Bienen wieder aktiv werden, so im April. Als neue Magazinbeute würde ich das in Deiner Gegend gebräuchlichste Maß verwenden, dann kannst Du Dich mit Kollegen austauschen.
    Das Problem mit dem Übersiedeln habe ich so gelöst, indem ich in mein neues Magazin eine Wand eingezogen habe, so daß die alten Rähmchen in das neue Magazin gepaßt haben. Dann habe ich einen Honigraum mit Mittelwänden aufgesetzt und die Bienen die Wände ausbauen lassen. Nach dem ersten Schleudern habe ich die Königin nach oben in den Honigraum gesetzt und ihr den Weg nach unten mit einem Absperrgitter versperrt. Nachdem unten die Brut geschlüpft war, habe ich die Zarge mit den alten Rähmchen unten entfernt.
    Das funktioniert ganz gut und hinterher hast Du neu ausgebaute Rähmchen. Vielleicht gibt es aber auch noch elegantere Lösungen.


    Viele Grüße,


    Effendi