• Bei Apilife VAR legt man 4 Plättchen auf die Rähmchen (DN bei 2 Zargen),
    bei einzargigen Ablegern genügen 2 Plättchen.
    Eine 'Unterdosierung' kann katastrophale Folgen haben, jedenfalls für die Bienen
    Gruß W.B.[/b]

  • Es werden zwar insgesamt 4 Stück verwendet,aber zuerst 2 und nach 4-6 Wochen die restlichen 2(wenn die ersten beiden schon großteils verbraucht sind,d.h
    also im Schnitt 2 Stück über die gesamte Dauer.)
    Gruß
    Rainer

  • Hallo Helmut, über ungelegte Eier mache ich mir wenig Gedanken. Aber dieses Ei ist schon gelegt, und das Küken darin wird den Anwendern von nicht zugelassenen Mitteln wenig gefallen. Es wird den schönen Namen "Honigskandal" tragen. Am meisten werden erfahrensgemäß dann die jammern, die vorher recht bedenkenlos alles mögliche probiert haben. Mit Unwisenheit braucht sich dann auch keiner rausreden. Es sind ja keine Sachen, die uns unerlaubterweise untergeschoben wurden. (wie Futtermittelzuzsätze). Wir wollen unseren Honig als reines Naturprodukt verkaufen, der Verbraucher setzt darauf und erwartet, etwas besonderes zu kaufen, ein Lebensmittel,das sich durch Natureinheit von anderen unterscheidet. Und dann dieses sorgenlose Einsetzen von nicht zugelassenen Mitteln? Da passt doch etwas nicht zusammen... So, nun zu en Vorwürfen Gesetzestreue, Betriebsangehöriger etc. Also, ich bin nicht gesetzestreuer als die meisten anderen hier im Forum auch, Obrigkeitstreue gehört für mich irgendwo in die Zeit des Kaisers, Anschwärzen tue ich keinen, Irgend welche Mittel verkaufe ich nicht, weder von großen Firmen noch von sonst jemanden. Aber beim Honig geht es auch um meine Geldbörse, da mache ich mir schon Gedanken. Viele Grüße Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Was ich noch wissen wollte....
    Apiguard wird also vom Tierarzt verschrieben.
    Was kostet nun so eine Schale ????
    Ist es preislich auch interresant ?
    Gruß Roland

    Imker im 5. Jahr, Übernahme wegen Krankheit von 7 "bösartigen" Völkern.
    mittlerweile 13 Völker

  • Hallo Lothar,
    Es gibt keinen Honigskandal wegen der Behandlung mit Apiguard.
    Habe vom DLR Fachzentrum für Bienen und Imkerei von Dr. Otten persönlich mitgeteilt bekommen, daß Apiguard zugelassen und verschreibungspflichtig ist. Mayen hat schon Jahre zurück Versuche damit gemacht. In wie weit Modifizierungen am Präparat vorgenommen wurden wissen sie nicht.
    Er hat nicht positiv aber auch nicht negativ über das Mittel geschrieben.
    Ich denke mir, wie bei Allem in der Pharmaindustrie : Welche Fa. Zuschüsse gewährt, wird auch empfohlen !
    Hatte auch unlängst mal nach der Meinung über Futtersirup aus Mais nachgefragt ? Das Gutachten kam von der Südzucker ! Genau die Fa. welche Apiinvert herstellt. Ist doch klar, daß diese Fa. ihre Ware verkaufen will und dagegen ist, daß Imker Futtersirup aus Frankreich oder Belgien beziehen !
    Frohe Feiertage , mache dir selbst deine Gedanken.

    Imker im 5. Jahr, Übernahme wegen Krankheit von 7 "bösartigen" Völkern.
    mittlerweile 13 Völker

  • Hallo Forelle, mit Apiguard habe ich mich mit der Zulassung geirrt. Mit den anderen Sachen hast Du auch recht. Bei Untersuchungsergebnissen sollte immer dabei stehen, wer diese in Auftrag gegeben hat und vor allem warum. Viele Grüße und Dir auch ein schönes Weihnachtsfest, Lothar

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    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Hallo an alle,
    ich frage mich warum mein erster Beitrag
    raus genommen wurde!
    Der hin weiß wo man genau Nachlesen kann ist für mich keine Werbung.

    Aber noch mal:
    Apiguard ist seit Ende 2003 Zugelassen.
    Aber noch Verschreibungspflichtig ich hoffe das es bald frei verfügbar ist
    das macht vieles Leichter.

    Wirkungsgrad um 93 % Interessant wäre mal zu erfahren welches Mittel besser ist, ich glaube keines denn sonst gäbe es keine Varooa mehr.

    Kosten für 5 Völker 25,00,-€

    Ich behandele wärend der Füttenung Ende Juli anfang August 1. Schale sofort 2. Schale nach 14 Tagen das ganze lasse ich bis Anfang November im Stock. Wichtig ist ein gewisse Luftraum um die Schälchen zur guten Verdampfung und damit die Bienen es belaufen können um den Rest so zu verteilen.

    Natrülich riecht Thymol aber bis zum Frühjahr gibt es den Geruch nicht mehr.

    gruß
    Bienenfrank

  • Apiguard ist aus meiner persönlichen Erfahrung damit, das teuerste Thymolprodukt, und das mit der größten Schwankungsbreite in der Wirksamkeit. Ich sehe mich durch die Forschungsergebnisse aus D und CH darin bestätigt. Schlecht isses nicht, aber das Bessere ist des Guten Feind -> Thymovar, das auch zugelassen ist und nicht Apothekenpflichtig ist.

    Die Bevorzugung lokaler Produkte ist weder Nationalismus, noch Faschismus, noch Protektionismus, sondern ist nur ein Symptom von Intelligenz und Umweltverträglichkeit.

  • Guten Morgen,
    letzte Woche mit Apiguard behandelt. Gestern die Schubladen gesogen und das Ergebnis war super. Und die Wächterbienen lassen dennoch keine Fremdebienen oder Wespen rein. Der Geruch riecht man schon von weiten. Aber solange da Milben abfallen ist mir´s Wurscht. Nächstes Jahr kommen neue Rähmchen für die Honigernte zum einsatz. Hauptsache die Viecher verrecken.


    Gruß Markus


    PS: habe für eine 10 Box Apiguard sensationelle 15,59 € in einer Apotheke bezahlt :p

  • Welche ist die Schlussfolgerung; welches Mittel gegen die Varroa auf Thymolbasis ist am besten.
    Apiguard
    Thymovar
    Api Life Var


    Bis dieses Jahr habe nur Oxal und Ameisensäure benutzt. Nächstes Jahr plane ich mit einem Tymol-mittel es zu versuchen.


    Danke


    MfG


    Reno

  • Hallo,
    auch ich habe im vergangenen Spätsommer mit Api-Life-Var behandelt. Augenscheinlich mit gutem Erfolg. Das einzige Ärgerniss war, dass ein sehr starkes Volk (von meinen 2 Völkern) bereits noch 3 Wochen seinen Thymolstreifen in kleine Stücke zerlegt und vor die Beute befördert hatte. Der 2. Thymolstreifen lag bereits nach 2 Wochen zerlegt vor der Beute.
    Generell fand ich die Wirkungsweise von Thymol auf die Varroen überzeugend, nur an der Darreichungsform werde ich in diesem Jahr was ändern.

  • Generell fand ich die Wirkungsweise von Thymol auf die Varroen überzeugend, nur an der Darreichungsform werde ich in diesem Jahr was ändern.


    Da kann man sich gut weiterhelfen, indem man sich für die einzelnen Teistreifen kleine Taschen aus grober Kunststoffgaze tackert, in die man Streifen dann steckt. Die werden dann höchstens zugekittet. :-D


    Und in den drei Wochen, von denen Du schreibst, ist das meiste der ätherischen Öle eh wie geplant verdunstet..

    Einmal editiert, zuletzt von Wentorfer () aus folgendem Grund: Letzten Satz ergänzt