Imkerei erweitern auf 25 bzw. 50 Völker

  • (...) viele viele Jahre des herumprobierens und Geldverbrennens hinter sich hat.

    Ich nenne das Lehrgeld. Bis Du Oberarzt bist, kostet das auch.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • So wie ich es verstanden habe, rechnet er nicht mit 5 Zanderwaben, sondern mit 20 bzw. 15, und das wären bei ihm 10x 1,5er.

    Stimmt, und mit gut 30000 Brutzellen als Höchstmaß. Ich sollte also 10-15 Zanderwaben für Pollen und Futter im Brutraum zur Verfügung stellen? Oder wie ist das gemeint?

    "In einer Demokratie hat jeder das Recht auf eine eigene Meinung, aber nicht auf eigene Fakten."

    aus "Mensch, Erde"

  • Im Thread war eine Aussage dass manche Italiener mittlerweile Ablegerbeuten fürn Honig nehmen. Interessant weil, 6 Dadant Blatt Bruträhmchen sind ca 10 Langstroth. 10 Langstroth ist die Weltkiste. Keine Schiederei. Kein Anpassen. Und die Diskussion mit Brutknick ist auch weg.


    Leider findet man - zumindest ich nicht - gut gemachte Vergleichsstudien zum Thema Langstroth 10er vs Dadant mit Schied bezüglich Ertrag und Aufwand. Bezüglich Styro vs Holz haben die Amis die Studien gemacht. Ergebnis die frühere Stärke im Styropor gleichen die anderen mit stärkerem Brüten rechtzeitig zur Tracht wieder aus. Die fanden beim Ertrag keinen Unterschied. Solche Studien gehen mir ab.

  • Diskussion mit Brutknick

    Was soll der Brutknick in Zusammenhang zur Fläche sein?

    Ja, es wird irgendwann weniger Brut, aber doch nicht, weil zu wenig Brutläche da ist. Bei keinem der Systeme.

    "In einer Demokratie hat jeder das Recht auf eine eigene Meinung, aber nicht auf eigene Fakten."

    aus "Mensch, Erde"

  • Ich habe mit Brutknick die Vorwürfe gegen die Schieder gemeint, die behaupten das Schied würde einen Brutknick verursachen. Ich habe nicht geschrieben was ich von diesem Vorwurf halte. Das ginge tiefer .. Diese Diskussion tue ich mir schriftlich nicht an. Ist im Gespräch schon schwierig genug. Der einzige der das bisher gut erklären konnte war Maier.


    Um was es mir geht ist dass wir im imkerbereich vielfach alleine mit Glauben unterwegs sind, gute wissenschaftliche Überprüfungen ob wir richtig liegen aber vielfach fehlen. Leider.

  • Außerdem hat foldissimo ja im Zandervolk gezählt. Ausreichend Brutfläche und trotzdem der Brutknick.

    "In einer Demokratie hat jeder das Recht auf eine eigene Meinung, aber nicht auf eigene Fakten."

    aus "Mensch, Erde"

  • Mit meiner Meinung habe ich mich eben schon als einer derjenigen geoutet, die lieber ein bisschen zu eng schieden, weil sie daran glauben, dass der Pollen am Brutnest sie irgendwann in den Baum treibe und dass eine Wabe zuviel einen Honigraum koste.

    Wurde ja schon gesagt, dass es hierbei sicher auch auf die Biene ankommt. Ich habe mir sagen lassen, dass Carnicas sich mit einem Futterkranz überm Brutnest wohler fühlen und bei Trachtmangel eine Brutpause machen, während die Buckfast Holz auf Holz durchbrütet, ggf. bis zum Verhungern. Ob das so stimmt, weiß ich nicht, aber es hätte zumindest Auswirkungen auf die Technik, die ich beim Schieden anwenden wollen würde. Ich habe Carnica Bienen Landrasse mit einigen Königinnen vom Züchter dazwischen, und alle Völker eher großzügig auf sechs Waben DNM 1.5 geschiedet, ein Drohnenrahmen kommt demnächst noch hinzu. Ob das alles so richtig ist? Ich werde es sehen. Dies Jahr arbeite ich erstmals mit Schieden und in einer größeren Kiste, und den Vorteil des Rähmchen Schiebens und dass es schlichtweg deutlich weniger als bei vorher DNM 1.0 zweiräumig sind und die höhere Übersichtlichkeit (z.B. beim Futtervorrat beurteilen usw.), sowie der viele Platz in der Kiste, habe ich für mich jetzt auch in der Praxis entdeckt. Bin jedenfalls gespannt auf die Saison, bis jetzt bin ich (noch jedenfalls) zufrieden. Meine Auffassung, bezogen auf den Ausgangspost, dass ich es auch betriebswirtschaftlich am sinnigsten fände, sofort jetzt am Anfang auf das Beutenmaß komplett umzustellen, welches die größte Zufriedenheit für den Anwender bedeutet, hatte ich ja schon geschrieben. Viel Erfolg!


    Schöne Grüße - Matthias

    Es war alles sooo gut geplant. Und dann kam das Leben dazwischen...

  • Sagen wir mal so, wenn er Beuten leer herumliegen hat, und weiß, was er damit anstellen kann, spricht nix dagegen, die auch voll zu verkaufen, und dabei ein bisserl Kohle einzusammeln.


    Nur sollten halt die größeren Anschaffungen, wie Schleuder, Lagerhaltung etc. nicht davon abhängen.

  • Hallo zusammen,


    um wieder auf das Thema zu kommen.

    Bin im Sommer 2021 angefangen zu imkern. Habe jetzt 8 Völker eingewintert, mal schauen wie viele es raus schaffen.


    Aus 2 Völkern habe ich dieses Jahr 8 gemacht. Von dem einen Volk habe ich Honig geerntet und das andere permanent geschröpft.


    Ich überlege gerade welche Schleuder Sinn machen würde wenn ich 20-30 Völker führe. Rähmchenmaß ist Dadant US, 141mm Rähmchen im Honigraum.


    Schleudern in unserer Küche und das allein. Momentan habe ich eine 4 Waben Tangentialschleuder von Lyson die 8 der besagten Rähmchen fasst. Die Beine sind beim Schleuder ganz schön am wackeln, sonst bin ich für den Preis sehr zufrieden mit der Schleuder. ( Handbetrieb und auch wohl anstrengend )


    Selbstwender oder Radialschleuder ?


    Fritz ? Logar ? Lyson ?


    Für Lyson würde der Preis sprechen.


    Wenn dann möchte ich mir eine Schleuder zulegen die ich dauerhaft nutze, also will mir nicht erst eine kaufen und dann später wieder verkaufen.


    Bis jetzt habe ich mit Gabel entdeckelt, im Honigraum habe ich Metallschienen mit Pilzköpfen als Abstandshalter an den Rähmchen. Sollte ich mit Messer entdeckeln ? ( Was das Messer aufgrund der Nägel nicht schafft dann mit der Gabel ) Evtl. würde dann noch ein Deckelwachsschmelzer dazu kommen.


    Ich weiß, auf den Ø achten wegen den Türen im Haus.


    Macht bei 20-30 Völkern auch schon eine Rührmaschine Sinn ?


    Alles natürlich dem Honigabsatz vorausgesetzt.


    Danke schonmal an euch Profis.