Imkerei erweitern auf 25 bzw. 50 Völker

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    Du kannst dir nicht vorstellen, was die Autokorrektur mit Wanneligen Rahmchen meint ? Also ich habe damit wabbelig gemeint.

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    Also bei mir ist es nicht wabbelig. Die Rähmchen haben alle einen modifizierten Oberträger, welcher sehr massiv ist. Habe im Bereich des BR noch keine Probleme identifiziert... Nutze zudem dort immer mehr glatte Rähmchen (weg von Hoffmann) und statte diese mit Polsternägeln aus.


    Zitat von Marcus Göbel

    ... es geht nicht darum Dadant als einzigen Weg darzustellen. Es geht darum vor Systemen zu warnen, die Dadant zu kopieren versuchen.

    Bis bald Marcus


    Ich warne immer davor, nur ein System als das richtige darzustellen. Und da sehe ich gerade, geht der Weg hier hin... Ich weiss, dass Segeberger nicht nur Vorteile hat. Viele hier dargestellte Hinweise, kann ich aber nicht nachvollziehen. Leute es gibt nicht DEN Weg zu imkern. Macht die Scheuklappen weg!


    ICH würde es zwar GENAU wieder so machen, was aber nicht bedeutet dass es der Weg ist...


    Ich habe mir Vor- und Nachteile gegenübergestellt und mache das immer wieder. Und nur von diesen Erfahrungen - mit Hinweisen auf Nachteile - habe ich vorgenommen.

  • Langstroth 1/1 und teilweise mit 100 Völkern.

    und, deckelst du mit dem Messer, oder Gabel? oder würdest du das gerne tun?

    mit einem Messer und einer Gabel als Reserve. Das erste Messer mit gekröpfter Klinge und Wellenschnitt ist von 1983, habe auch seit 20 Jahren ein neueres das damals bei Dr Schulz in Mayen 25 € kostete. Das halten noch den Rest meines Lebens. Diese Dinger sind für den Handel zu einfach und zu billig und langlebig.

    mit einem Föhn gehts auch ganz gut. Nur wird es dann im laufe der Arbeit 33 Grad im Raum.

    Imkern muß einfach, praktisch, bienengemäß, imkerschonend und preisgünstig sein

  • Die sind beim Transport etwas leichter und der Honig ist etwas trockener, der Rest ist Murks.

    Welche Betriebsweise war das was du betreut hast? Gibt ja nen Unterschied zwischen einräumig zweiräumig im BR oder 1.0 oder Flachzargen im HR, oder DNM 1,5 mit modifizierten Rähmchen.


    Schöne Grüße - Matthias

    einräumig, zweiräumig, HR Ganzzargen oder 1/2 Flachzargen, alt Wanderboden, flacher Boden, Rähmchen mit dünnen und dicken Oberträger , egal, ich halte das ganze System für eine Fehlkonstruktion als sie von Strohmagazinen auf Syropor gewechselt sind.

    Imkern muß einfach, praktisch, bienengemäß, imkerschonend und preisgünstig sein

  • Naja, ich finde es gibt da schon Unterschiede mit Vor- und Nachteilen, die man mMn nicht alles über einen Kamm scheren sollte. Trotzdem danke für deine Einschätzung. Dein Kollege kann jedenfalls froh sein, dass du ihn unterstützt hast, sowas findet sich nicht so leicht.


    Schöne Grüße - Matthias

    Es war alles sooo gut geplant. Und dann kam das Leben dazwischen...

  • Also bei mir ist es nicht wabbelig. Die Rähmchen haben alle einen modifizierten Oberträger, welcher sehr massiv ist. Habe im Bereich des BR noch keine Probleme identifiziert... Nutze zudem dort immer mehr glatte Rähmchen (weg von Hoffmann) und statte diese mit Polsternägeln aus

    Hallo, die ziehen sich konkav, egal wie dick der Oberträger ist. 8 mm dick 330 lang ist eine andere Hausnummer als 10mm dick und 280 lang. Dazu kommt der 2 mm dickere Unterträger bei Dadant.

    Wie lange betreibst du DN 1,5 ? Hast du mal Dadant in der Hand gehabt ?

    Ich habe das seit 2013 und ein bisschen Dadant ab 2018 dazubekommen.

    Bis bald Marcus

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, xx Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN

  • . Was meinst du denn was sich wo am Rahmchen zieht ? Meinst du echt DN ist breiter als Dadant ? Das was dein Gliedermaßstab verdeckt ist die Leiste des Anstoß.

    Bis bald Marcus

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, xx Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN

  • Ach du meinst die seitlichen Leisten. Auch da habe ich bisher keine Probleme gesehen. Aber auch die Dadant bekomme ich krumm, wenn ich ohne Sinn und Verstand die Drähte spanne...

  • Die Frage wurde aber von vielen Imkern mit einer großen Völkerzahl beantwortet: Wie viele Erwerbsimker imkern auf DN 1,5? Wie viele auf Dadant? Auch wenn die Betriebsweise grundsätzlich ähnlich ist, sehe ich den riesigen Nachteil beim Handling der recht hohen Rähmchen mit den kurzen Ohren.


    Um flexibel zu bleiben rate ich persönlich zu Zargen aus der Langstroth-Familie (da gehört Dadant dazu). Passt alles übereinander. Alles mit dickem Oberträger. 1 Brutraum Langstroth oder Dadant, Honigräume mit 159 mm Rähmchen, das ist rückenschonend. Die braunen Böden aus Frankreich, die passenden Futterzargen dazu. Alternativ: die passenden braunen Zargen aus Frankreich dazu. Ist zwar Dadant-Blatt, spielt aber keine Rolle. Ist ein ausgereiftes System. Allerdings ist es mit dem Verkauf von Ablegern schwierig.


    Wie schon Vorredner gesagt haben: Ein System, alles muss kompatibel sein. Es macht keinen Spaß, unterschiedliche Böden zu haben und nicht genau zu wissen, an welchem Stand welcher Boden steht, damit die richtige Windel mitgenommen wird. Oder welche HR-Zarge jetzt auf welche BR-Zarge passt. Oder welche Bienenflucht mitgenommen werden muss.


    Den Rest verkaufen. Auch wenn es weh tut. Die Zeit ist bei dieser Völkerzahl im Nebenberuf der limitierende Faktor.


    Ich stelle derzeit alles auf die Langstroth-Familie um, mit den genannte Böden und den genannten Futterzargen aus den genannten Gründen. Weil ich mit 15 Völkern und nicht 100 % kompatiblen Systemen bei einer relativ freien Zeiteinteilung viel zu viel Arbeit mit den Bienen habe.


    Viele Grüße


    Carsten

  • Die braunen Böden aus Frankreich haben auch braune Zargen und Fütterer als Geschwister. Nicht schön, aber praktisch. Und günstig. Aber DD Blatt.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Auch da habe ich bisher keine Probleme gesehen.

    da du leider bei wenigen Sachen ein Problem siehst, lassen wir es einfach.

    Für mich bleibt mit meiner bescheidenen Erfahrung DN 1,5 ein Weg Dadant zu kopieren, der aber nicht überall gut gelungen ist.

    Vor fast 10 Jahren den 1,5 Weg zu gehen war die schlechteste Entscheidung in meiner ganzen imkerlichen Laufbahn. Es war halt hier im Forum und in der Imkerwelt eine andere Zeit. Ich war froh, dass ich bei Helenthiatus mal schauen durfte. Dadant wurde erst danach massiv gepusht. Heuvel hielt in der Zeit noch Warre für die beste Kiste und vom Meister Binder hörte man noch nichts. Melanie von Orlow schrieb ein neues Buch über Großraumbeuten, DN 1,5 hatte sie, erwähnt aber darin auch, dass man auch mit Dadant nichts falsch machen kann. Ja man kann damit imkern, ich behaupte auch für mich besser als mit zwei Bruträumen, muss aber etlich Unzulänglichkeiten hinnehmen. Da finde ich es halt fair ehrlich zu sein und sich nicht selbst zu belügen.

    Bis bald

    Marcus

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, xx Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN