Empfehlung: Futtermittel jetzt bestellen

  • Wenn ich lese für wieviel Jahre der ein oder andere Imker Zuckervorrat anlegt, weiß ich warum die Nachfrage das Angebot so massiv übersteigt. ;) Werden auch nicht nur Imker einen Zuckerberg neben dem 5-Jahresvorrat an Klopapier auftürmen ...


    Nachdenkliche Grüße und vorbereitet bleiben ...

  • und alles bleibt letztlich in etwa beim Alten

    Für die Babyboomer war es kein Problem ein Haus zu kaufen, wenn einer von beiden ein Handwerker oder ein nützlicher Akademiker war.

    Ich lebe in der Nähe von Gießen, bin ein hervorragend bezahlter Ingenieur und meine Frau ist Lehrerin, wir haben ordentlich Eigenkapital, aber ein Haus kaufen, können wir völlig vergessen. Das war vor den Zinserhöhungen schon schwierig und jetzt unmöglich. Und wir reden von östlich von Gießen, nicht den Teil in der Nähe von Frankfurt oder Wetzlar.

    Entweder die Häuser sind bezugsfertig und unbezahlbar oder man muss sie restaurieren (Dach mit Ethernit, Bad aus den 70ern, Heizung und Elektrik 30 Jahre alt) und dann kosten sie am Ende genauso viel.

  • Für die Babyboomer war es kein Problem ein Haus zu kaufen

    Das war schon immer ein Problem und eine gehörige Kraftanstrengung. Hatte auch schon immer etwas mit Entbehrungen in anderen Bereichen zu tun. Das wird gerne mal verdrängt.

    Vielleicht ist jetzt ein etwas ungünstigerer Zeitpunkt mit zwar sinkenden, aber dennoch recht hohen Preisen und steigenden Zinsen. Aber hier gebe ich hornet recht. Es wird sich auf ein normales Maß einpendeln.

    Wahrscheinlich recht schnell.

    Ist aber jenseits des Themas Futtermittelhamsterei.

    "In einer Demokratie hat jeder das Recht auf eine eigene Meinung, aber nicht auf eigene Fakten."

    aus "Mensch, Erde"

  • und alles bleibt letztlich in etwa beim Alten

    Für die Babyboomer war es kein Problem ein Haus zu kaufen, wenn einer von beiden ein Handwerker oder ein nützlicher Akademiker war.

    Ich lebe in der Nähe von Gießen, bin ein hervorragend bezahlter Ingenieur und meine Frau ist Lehrerin, wir haben ordentlich Eigenkapital, aber ein Haus kaufen, können wir völlig vergessen. Das war vor den Zinserhöhungen schon schwierig und jetzt unmöglich. Und wir reden von östlich von Gießen, nicht den Teil in der Nähe von Frankfurt oder Wetzlar.

    Entweder die Häuser sind bezugsfertig und unbezahlbar oder man muss sie restaurieren (Dach mit Ethernit, Bad aus den 70ern, Heizung und Elektrik 30 Jahre alt) und dann kosten sie am Ende genauso viel.

    Ich bin weder Babyboomer noch Handwerker und beileibe kein hervorragend bezahlter Ingenieur. Trotzdem habe ich mir dank geerbtem Grundstück 2016 ein Haus gebaut und das ohne mich irgendwie finanziell über Gebühr zu stressen. Ist ein kleines Haus und noch dazu aus polnischer Fertigbauweise, aber wir sind sehr zufriedem damit.

    Aber zurück zum Thema: der örtliche Edeka verkauft Zucker für 69 Cent das Kilo.

    Manchmal habe ich wirklich das Gefühl, es wird mit der "Panik" übertrieben.

    Greenhorn seit Juni 2020, aktuell vier Völker auf 12er Dadant US, 3x Buckfast, 1x Carnica

  • Ich bin weder Babyboomer noch Handwerker und beileibe kein hervorragend bezahlter Ingenieur. Trotzdem habe ich mir dank geerbtem Grundstück 2016 ein Haus gebaut und das ohne mich irgendwie finanziell über Gebühr zu stressen. Ist ein kleines Haus und noch dazu aus polnischer Fertigbauweise, aber wir sind sehr zufriedem damit.

    Aber zurück zum Thema: der örtliche Edeka verkauft Zucker für 69 Cent das Kilo.

    Manchmal habe ich wirklich das Gefühl, es wird mit der "Panik" übertrieben.

    Tja dank geerbtem Grundstück, Grundstück machen heute aber alleine schon 50-75% des Werts aus, das Haus ist schnell der kleinere Anteil. Wenn man das schon hat, wird alles einfacher.

    Wer nicht Erbt, hats trotz gutem Gehalt oft schwer, sieht man hier in der Region auch recht stark.


    Zum Zucker, was für n Glück hab ich schon welchen fürs nächste Jahr liegen jnd am Wochenende noch n Kumpel getroffen dem n Edeka gehört. Kann wohl noch n guten Preis machen und will man gucken das er größere Gebinde bekommt, ab 5 kg, Wenn das klappt wärs perfekt.

  • Grundstück machen heute aber alleine schon 50-75% des Werts aus

    Hier werden wieder Werte rausgehauen, ohne jegliche Substanz.

    Jupp, gilt für München und andere 1a-Städte, aber im Rest von Deutschland nicht. Selbst wenn das Grundstück 600€ den m2 kostet ist das Haus in der Regel teurer als das Grundstück (ok außer einer meint 1000m2 haben zu müssen, aber solche Grundstück bekommt man eh kaum noch als Bauplätze.


    Die Hauspreise fallen spürbar, nützt aber nix weil du 4% Zinsen zahlen musst statt 1-2% und damit ist das Haus insgesamt trotzdem deutlich teurer auch wenn es auf dem Papier jetzt 50.000€ weniger kostet.


    Zum Zucker: Ich erwarte in 2023 keine massiven Preissteigerungen mehr. Die Wirtschaft wird in eine Rezession laufen und sowas dämpft Preise. Den Peak bei den Energiekosten (Gas) haben wir an den Spot-Märkten auch hinter uns. Dauert aber bis das auch wieder beim Verbraucher ankommt.

  • und alles bleibt letztlich in etwa beim Alten

    Für die Babyboomer war es kein Problem ein Haus zu kaufen, wenn einer von beiden ein Handwerker oder ein nützlicher Akademiker war.

    .... nicht den Teil in der Nähe von Frankfurt oder Wetzlar.

    Vor ca. 30 Jahren lag der Zins weitaus höher als jetzt. Da lief eine Finanzierung locker Richtung 9-10 Prozent, wenn ein bisschen Tilgung dabei war. Auch damals haben sich Leute ziemlich nach der Decke strecken müssen für Wohneigentum, gerade wenn es im Einzugsbereich der o. a. Städte lag.


    Der Zuckernewsletter scheucht nur diejenigen auf, die bisher nichts oder wenig mitbekommen haben. Die Preise dort waren im Frühjahr/Sommer schon viel höher als anderswo.

    2023 ist hier gesichert und danach "Schaun mer mal, dann sehn mer scho." (Beckenbauer).

  • Stimmt, meine Eltern haben in den 80ern für knapp 8% finanziert. Das Elternhaus hat da aber mit etwas Eigenleistung inkl Grundstück 180.000 DM gekostet und das 12 km von Münster entfernt. Inkl Kaufkraftverlust von 1985 bis 2022 entspricht das etwa 173.000€. Das machen dann die aktuell knapp 4 % Zinsen mehr nicht wett. Solche Häuser kosten heute (selbst nachdem die Preis jetzt gesunken nicht unter 450.000 €).


    Klar sind die Gehälter gestiegen, aber auch die sonstigen Lebenshaltungskosten, nicht nur Zucker 😉

  • Momentan kommt viel zusammen. Die Ernte in Europa war eher schlecht, die Prognosen in Brasilien sind auch nicht berauschend und die Zuckerfabrikation ist sehr energieintensiv, war also auch ein Preistreiber.


    Als Hobbyimker werde ich mir jetzt aber nicht den Keller mit Zucker vollhauen, in ein paar Monaten kann sich die Sache auch wieder etwas entspannen.

    "Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen." Mark Twain

  • Wenn ich lese für wieviel Jahre der ein oder andere Imker Zuckervorrat anlegt, weiß ich warum die Nachfrage das Angebot so massiv übersteigt. ;) Werden auch nicht nur Imker einen Zuckerberg neben dem 5-Jahresvorrat an Klopapier auftürmen ...


    Nachdenkliche Grüße und vorbereitet bleiben ...

    genau, das gleiche ist mit Holzpellets passiert. Sodass die Preise pro Tonne von 250 auf 900€ gestiegen sind, jetzt fallen die Preise wieder weil die "Hamster" die läger voll haben...

  • Ich hab mit EL und Grundstück in 2016 350k bezahlt.

    Momentan ist halt noch eine Blase am Platzen.

    Ich weiß, das hilft denen, die jetzt bauen auch nicht weiter.

    Auf der anderen Seite wurde ja gebaut wie verrückt. Heizungstechniker kommen nicht mehr zur Wartung, man solle anrufen wenn die Heizung ganz kaputt ist.


    Im Neubaugebiet reihen sich die Q5 und A6 aneinander, im Vorgarten hat gefühlt jeder eine Formgewächs für 500€ stehen. Vielleicht muss man seine Ansprüche Mal etwas runterschrauben. So wie in der guten alten Zeit eben. Heute muss jeder Single sich ein Haus leisten können. Bei meinen Großeltern haben noch 6 Kinder, die Tante, die Großeltern selbst und eine Flüchtlingsfamilie gelebt. Das Klo war im Garten hinterm Haus.

    Selbst in den 80ern als meine Eltern gebaut haben (Vater Beamter, Mutter zieht Zuhause 4 Kinder groß) mussten wir uns einschränken. Urlaub war alle zwei Jahre 5 Tage Ungarn oder Jugoslawien. Der Fernseher war Jahrzehte alt und hatte bis 1996 nur 3 Programme. Ich habe meinen Fernseher mit 19 gekauft.

    Heute ist es selbstverständlich, dass man die neuesten Handys hat, einen Thermomix, einen Bora Dunstabzug... Blablabla... und ein Auto für>50k. Dann muss man halt bisschen länger zahlen bis alles fertig ist.

  • Mal ne ganz andere Frage und um auch wieder auf das Thema Futter zu kommen. Bestellt jemand im großen Stil Futterteig? Sprich lohnt sich das palettenweise Futterteig zu ordern? Hab keinen Händler in 30km Umkreis und die Zuladung vom Auto ist auch limitiert. Daher die Idee größere Mengen zu bestellen.


    Ist zwar erstmal teurer als Sirup, aber die Trockenzuckermasse ist höher. Gleichzeitig lässt sich Teig für die Einfütterung (nur zum Wabenausbau bei TBE blöd) und für Begattungseinheiten nutzen.