Empfehlung für Handschuhe erbeten

  • einfache Chemikalienschutzhandschuhe aus Nitril (z.B. Fitzner Trivex) sind, Stichfest und Strapazierfähig. Die blauen ausm Imkereibedarf sind zwar gut, aber doch sehr dick, halten dafür aber wesentlich länger.

  • Als Allergiker achte ich besonders auf stichfest. Das mit den zusätzlichen Baumwollhandschuhen habe ich schon durch, ist Taktil eher ungünstig, weil dann die Kuppen von der Fingerspitze rutschen.


    Gruß Thorsten

  • Ich nutze die grünen Gummihandschuhe von Spontex. Das ist die "Deluxe" Variation, die sind von innen mit Baumwolle (?) ausgekleidet.

    An und wann kommen sie in die Waschmaschine (wegen Handschweiß :rolleyes: ) und beizeiten werden sie dann gegen neue ausgetauscht. Kosten rund um 4€, meine ich.

  • Ich nehme zur Zeit diese Einweg Nitril-Handschuhe Chem Risk II , puderfrei von Engelbert Strauss.

    Sind verhältnismäßig stabil und eigentlich gut griffig.

    Ab und an tun es aber die einfachen Küchenhandschuhe aus dem Supermarkt auch.

    Aber entscheident ist doch wie " aggressiv " man an den Bienen arbeitet.

    Wenn die Bienen friedlich und ruhig sind geht die Arbeit eigentlich auch ohne Handschuhe

    Gruß Jörg

  • Ich bevorzuge „ohne“!

    In Ruhe an den Waben arbeiten. Biene, die zu nahe an den Stellen sind, wo gearbeitet wird lassen sich sanft zur Seite schupsen.

    Wichtiger ist der Schleier!

    War überhaupt gar nicht die Frage hier :/  :!:


    Die Lederhandschuhe haben mit der Zeit durch den Propolisüberzug leider keinen "Grip" mehr, werden einfach zu glatt.

    Ich probiere auch mal Gummihandschuhe.

  • Am besten hat mir ohne gefallen. Wenn Stiche wie bei mir egal sind, finde ich, hat man in den Einmalhandschuhen das meiste Gefühl.

    Da mir letztes Jahr die Augen anfingen zu jucken wenn ich an den Bienen war vermute ich eine Propolisallergie. Daher suche ich aktuell auch noch Handschuhe die ähnlich viel Gefühl wie Einmalhandschuhe bieten aber nicht „Einmal“ sind… Stiche sind mir wie gesagt egal…

    Vor 2 Wochen Rähmchen ohne Handschuhe abgekratzt und gleich haben wieder die Augen gejuckt :(

  • Ich nutze die vom Original Honigmann (die mit dem dünnen Leder) und bin absolut überzeugt davon. Vorteil durch das Netzgewebe hinten und an den Stulpen schwitzt man drin nicht im Vergleich zu den Gummihandschuhen und die Hände bleiben trotzdem schön sauber von Propolis. Wenn die Handschuhe wirklich gut passen finde ich hat man ein sehr gutes Feingefühl damit. Die Handinnenflächen sind mit sehr dünnem Leder welches nicht komplett stichfest ist, da es aber schon einen gewissen widerstand bietet dringt vermutlich der Stachel nicht so tief in die Haut ein und die Auswirkungen sind, wie nbkr geschrieben hat, zu vernachlässigen. Nach einem Stich in den Handschuh nutze ich das Handschuhfett vom Honigmann mit Nelkenöl drin. Bisher habe ich noch nicht feststellen können dass die Bienen in irgendeiner weise negativ auf die Handschuhe reagieren selbst wenn beim letzten mal reingestochen worden ist.

    Die habe ich auch und bin ebenfalls begeistert.

    Mit den Lederhandschuhen davor hatte ich überhaupt kein Feingefühl und bei diesen ist es (wenn es die richtige Größe ist!!!) überhaupt kein Problem. Komplett stichfest sind sie ebenfalls nicht, aber es kommen keine kompletten Stiche durch, sondern man wird höchstens mal angepiekt. Ich liebe es, dass die Hände überhaupt nicht schwitzen.

    Das mit dem Handschuhfett kenne ich nicht. Warum benutzt du das nach Stichen in den Handschuh? Damit die Damen den vorherigen Stich nicht riechen können?

    "Wie stellst du dir das Land vor in dem Milch und Honig fließen?" "Klebrig."

  • Ja teilweise deswegen aber dass das Leder einfach schön geschmeidig bleibt.

    Das mit der richtigen Größe ist wirklich wichtig ich habe meine tatsächlich 2 mal umtauschen müssen bis ich für mich die perfekte Größe hatte.

  • Am besten hat mir ohne gefallen. Wenn Stiche wie bei mir egal sind, finde ich, hat man in den Einmalhandschuhen das meiste Gefühl.

    Da mir letztes Jahr die Augen anfingen zu jucken wenn ich an den Bienen war vermute ich eine Propolisallergie. Daher suche ich aktuell auch noch Handschuhe die ähnlich viel Gefühl wie Einmalhandschuhe bieten aber nicht „Einmal“ sind… Stiche sind mir wie gesagt egal…

    Vor 2 Wochen Rähmchen ohne Handschuhe abgekratzt und gleich haben wieder die Augen gejuckt :(

    Versuch mal Nitril-Handschuhe aus dem Laborbedarf. Die sind sehr stabil und lassen sich meist mehrfach verwenden, sind zudem auch ziemlich stichsicher. Sie können durchstechen, machen es aber kaum.


    Nicht zu verwechseln mit den billigen Nitril-Handschuhen, die es ab und an bei Aldi & Co gibt. Da liegen Welten dazwischen (leider auch preislich...).

  • Ich nehme von Ansell „TouchNTuff“ 92-600. Eigentlich Einweg, lassen sich aber ziemlich oft wiederverwenden, damit macht man auch nicht so nen Müllberg. Stiche gehen durch, das wird aber durch das damit mögliche feinfühligere Arbeiten ausgeglichen.

  • Melkhandschuhe, die sind wie dickere medizinische Gummihandschuhe - und nebenbei sanftere Bienen anschaffen, damit man die Dinger ganz weglassen kann ;)

    Das wäre auch mein Tipp bzw. die Frage warum hier stichfeste Handschuhe gewollt sind (Allergie?).


    Wenn man nicht gerade für Bienen sehr lästige Arbeiten durchführt und eine vernünftige Biene hat, braucht man keine Handschuhe oder nimmt ganz dünne damit die Finger sauber bleiben und die Hände atmen können. Habe dann ganz einfache dünne Arbeits- bzw Gartenhandschuhe.


    TBE im Sommer finden die Chicas manchmal nicht so geil…aber sonst gerne nackig an der Hand.

  • Warum ich mit Handschuhe (und generell mit Schleier) arbeite?


    Ich habe Heuschnupfen in der Professionell-Edition. Meine Medikamente dagegen füllen die obere Etage des Medizinschränkchens. Citrizin ist für mich die Sättigungsbeilage zum harten Zeug das es nur auf Rezept gibt. Nennt sich allergisches Asthma der Spaß. Hat nur den fragliche Vorteil dass man bei der Corona-Impfung eine Stufe aufsteigt. Ist dann auch immer eine wahre Freude wenn die Lunge zu geht und man sich fühlt wie ein Fisch auf dem Land.


    Gegen Bienen bin ich nicht allergisch, ich habe mich damals vor Beginn extra untersuchen lassen, sicherheitshalber.


    Aber: Eine Allergie kann man auch erst mit Kontakt bekommen. Wie viele berichten hier, dass sie auf einmal Allergisch waren. Hinzu kommen Kontaktallergien gegen Propolis. Ich brauche echt nicht noch was das mir den Hals anschwellen lässt.


    Es ist mir absolut unverständlich, warum hier immer wieder das Pseudoargument kommt: Holt euch freundlichere Bienen. Selbst die freundlichste Biene sticht mal, insbesondere wenn es zu 'Unfällen' kommt.


    Hinzu kommt dann gerne noch das Argument: 'Da hat man kein Feingefühl und kann gar nicht richtig an den Bienen arbeiten'. Das ist in meinen Augen nur Projektion. Mag ja sein, dass 'man' das nicht kann, andere bekommen das hin. Ich kann mit Gummi-Handschuhen inzwischen auch Königinnen greifen.


    Warum wollen die Sandalenimker eigentlich immer den Astronauten die Handschuhe und Schleier ausreden? Was genau stört es welche Klamotten jemand anders beim Imkern trägt? Wenn man selbst im String-Tanga imkern will: Bitte gerne rede ich keinem aus, mir ist der Schleier lieber. Da bin entspannter, die Sonne brennt mir nicht aufs Hirn und ich spare mir die Quasimodo-Kommentare vom Kunden, wenn mich eine Kuschelbiene doch mal nicht mochte.


    Und bitte auch nicht das: 'Wer einen Schleier hat, hat Angst vor seinen Bienen'-Argument. Leute es ist das 21. Jahrhundert. Auch als harter Mann vom alten Schlag darf man zugeben, dass so ein Bienenstich gut weh tut. Ja, gibt schlimmeres im Leben, aber brauchen tue ich so einen Stich nicht. Ich finde es auch immer amüsant, dass auch der ein oder andere schleierlose Profiimker gerne mal nervös mit den Händen fuchteln wenn eine Biene übers Ohrläppchen krabbelt.


    Wer im Vollschutzimkern will: Bitte gerne. Wer im T-Shirt imkern will: Ebenso gerne. Man muss in beiden Fällen die Konsequenzen daraus berücksichtigen, aber das war es auch. Es gibt wie so vieles beim Imkern in dem Fall kein richtig und falsch. Man braucht keine Überzeugungsarbeit zu leisten, denn die Klamotten des Vereinskollegen wirken sich auf mich und meine Bienen nicht im Geringsten aus.