1.Honigraum aufsetzen

  • Hallo Zusammen,


    ich habe 10er Dadant Völker im Raps und im Löwenzahn. Als ersten Honigraum habe ich 12er DN 1.0 gegeben. Darin waren jeweils 8 ausgebaute Waben und vier Mittelwände. Die wurden schnell ausgebaut, darauf hin habe ich je zwei 0.5er Honigräume mit Mittelwänden gegeben.

    Diese Honigräume wurden eine Woche lang ignoriert und werden jetzt erst von den stärksten langsam ausgebaut. Die 1.0er Honigräume sind so voll mit Bienen, als wäre es ein Brutraum. Die Jungbienen hatten jetzt also eine ganze Woche quasi nichts zum bauen. Hätte ich die 0.5er lieber unter setzen sollen?

    ich hätte direkt zwei 0,5DN gegeben und zwei ausgebaute 1.0 über zwei Zargen gegeben, als Steigwabe. Dann geht es blitzschnell. Ist natürlich nicht so richtig elegant, aber wenn man nix ausgebautes hat....

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Habe aktuell 3 Völker die den Honigraum (Zander 1,0) elegant ignorieren.

    1 Volk hat gestern den 2. Honigraum (Zander 1,0) bekommen.

    Beide Honigräume mit 4 ausgebauten Waben und 6 Mittelwänden gereicht habe. 2 ausgebaute Waben sind in der Mitte und jeweils die Randwaben ebenfalls eingebaut.

  • Hab 12er Dadant. Den ersten HR hab ich im Warmbau aufgesetzt. Werden alle weitern die ich aufsetze immer um 90° gedreht oder setze ich die auch wie den ersten auf?

  • Ich setze die alle im Warmbau auf,während der Brutraum bei mir im Kaltbau ist. Vom Prinzip her, die Bienen fliegen meines Wissens nur selten im Stock sondern krabbeln die Zargenwand innen nach oben, dann auf die Rähmchen und dann lagern sie den Nektar ein. Bei alles Warmbau wäre das eine kürzere Strecke als bei 90 Grad versetzt, von daher würde es etwas länger dauern. Vom Prinzip her sollte beides gehen.


    Schöne Grüße - Matthias

    Es war alles sooo gut geplant. Und dann kam das Leben dazwischen...

  • Hallo, ich setze sie im Wechsel auf. Damit will ich aber nicht behaupten, dass es was bringt.....nur der Seelenfrieden.

    Bis bald

    Marcus

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, xx Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN

  • hat jemand eigentlich schon Probleme mit "quer" verlaufendem Absperrgitter bemerkt?

    Oder bild ich mir das nur ein.

    Also, dass in HR über quer verlaufenden, statt parallel verlaufenden Streben. die Bienen insgesamt langsamer hochtragen und ausbauen.

  • Und wenn flach auf die OT aufgelegt wird?

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • hat jemand eigentlich schon Probleme mit "quer" verlaufendem Absperrgitter bemerkt?

    Oder bild ich mir das nur ein.

    Also, dass in HR über quer verlaufenden, statt parallel verlaufenden Streben. die Bienen insgesamt langsamer hochtragen und ausbauen.

    Ich bilde mir ein, dass der HR besser angenommen wird seit ich Beespace zwischen Oberträger und Absperrgitter habe.

    Vorher lag das ASG direkt auf den Oberträgern. Beides ASG 90° zu Oberträger.

  • Heute die HR kontrolliert.

    Auf alle muss der 3. drauf.

    An dem einen Standbereich ist Raps angesagt!

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • nur wenn der Beespace nicht stimmt ;)

    ... und gibts dann gar keinen Verbau mehr? Ich habe immer noch ein paar Wachsbrücken zwischen ASG und dem 1. HR mit ausgebauten Waben.


    asg.jpg


    Wenn der Beespace stimmen würde, wären dann da überhaupt keine Wachsbrücken? So ein bisschen was würde ich ihnen ja als Aufstiegshilfe zugestehen, für mich wäre natürlich ohne einfacher ...