Schied für hohen Segeberger Boden

  • Hallo liebe Hobbybeutenbauer,


    ich möchte den hohen offenen Boden der Segeberger Kunsstoffbeuten von Holtermann mit einem Schied trennen. Dazu benötige ich entweder solch:
    - ein Schied oder die Information, wo's sowas gibt,
    - eine Schablone für so ein Schied,
    - einen Schnittplan des Bodens,
    - eine andere Idee.


    Ich würde mich sehr freuen, wenn's hier im Forum soetwas schon gäbe. Andernfalls muß ich den Boden bzw. das Schied ausmessen und mir die Sägeschablone selbst herstellen. Wenn keine andere Lösung in Sicht ist und Interesse daran besteht, mach ich das und stelle die Schablone dann gern auch zur Verfügung. Nur wollte ich das Rad nicht nochmal erfinden.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Ich bin einfach zu ungeduldig. Ich hab mir die Schablone inzwischen selbst gebaut. Wenn also inzwischen jemand Interesse an solchen Schieden hat, soll er's mich wissen lassen. Dann säge ich gleich ein paar mehr oder fräse aus dem Block.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
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  • Hallo Imkers,


    die Schiede sind inzwischen fertig und passen sehr gut ohne zu klemmen und sind bienendicht.


    Weil ich immer wieder gefragt werde, was ich damit machen will und warum:
    Die Schiede trennen eine ganz normale Kunststoffbeute in zwei Ablegerkisten a 5 Waben, wobei anschließend ohne Verflug auf zwei ganze Beuten am selben Platz erweitert werden kann. (Oder durch ziehen des Zargenschieds vereinigt)


    Oder in vier oder drei Zwei/Drei-Wabenableger in Verbindung mit Deckelausfluglöchern. Dann sind die Zargenschiede gleichzeitig Futtertaschen, was Platz spart.


    Die normale Futterzarge, ebenfalls mit Schied, paßt auf die zwei Ableger ohne Probleme. Alle Ableger können auch nach oben erweitert werden.


    Ich halte die Lösung für preiswerter (Sperrholzschiede aus "Zuschnitten") und wesentlich fexibler (erweiterbar mit Standardzargen, teilbar in zwei Normale Beuten bei Fluglöchern am selben Platz) als den Einsatz von speziellen Ablegerkästen. Außerdem wärmen sich die Ableger gegenseitig.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Henry schrieb:


    Ich halte die Lösung für preiswerter (Sperrholzschiede aus "Zuschnitten") und wesentlich fexibler (erweiterbar mit Standardzargen, teilbar in zwei Normale Beuten bei Fluglöchern am selben Platz) als den Einsatz von speziellen Ablegerkästen. Außerdem wärmen sich die Ableger gegenseitig.


    Hallo Henry,


    schneller und für 3 Ableger siehe:


    http://www.warnholz.de/shop/_anzeige.htm

  • Danke Franz-Xaver, du meintest sicher
    http://www.warnholz.de/Deutsch…erboden/ablegerboden.html


    Diesen Ablegerboden kenne ich und habe ihn bereits getestet. Vielen herzlichen Dank für den Tip.


    Das Ding (nicht der Tip) ist aber leider Mist (zumindest nach meiner Erfahrung) Die Fluglöcher sind zu klein, und die Schiede verziehen sich fürchterlich, weil das Sperrholz viel zu dünn ist. Außerdem nervt das Flugloch hinten. Wenn man Ableger vereinigt, fliegt der Nachbarableger immer in die falsche Richtung. Es geht garnicht anders. Das ist schlimmer als bei den Liebig-Ablegerböden für 4*2 Waben und Fluglöchern an den Ecken. Da fliegen wenigstens nur die mittleren Ableger in völlig entgegesetzte Richtungen. Leider gibt es auch kein Zargentrennschied. Das Schied für 3,30€ ist so lang, daß es in den Boden hinein reicht und unten aus der Zarge herausragt. Deshalb kann man auch nicht einfach so nach oben erweitern, weil ja in die obere Zarge wieder ein Trennschied muß, das dann auf das Schied darunter stößt.
     
    Und dann ist der Boden mit 15,90€ plus mindestens ein Schied für 3,30€ auch nicht billig. Und ich wollte ja gerne die ohnehin vorhandenen Böden nutzen und die Zeit der langen Winterabende.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
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  • Hllo Henry,
    Einen Schied für die Segebergerbeute bekommst Du bei Imkereibedarf Warnholz und Voigt Nordserstedt. Die bieten für Züchter und andere einen Schied an ,wo man eine Segenberger Zarge in drei Teile a drei Waben teilen kann an , sodas die begattete Königin gleich auf dnm NM Waben stiften kann . Gefällt mir sehr gut!
    Gruß Matthias

  • Hallo Ihr Tüchtigen,
    Habe meine Schiede für die Segebergerzarge mit der Kreissäge 3 mal eingeschnitten, so kann das dünne Holz sich nicht verziehen.
    Gruß Matthias

  • Hallo zusammen
    Diese Beiträge kommen für mich leider zu spät!
    Ich habe mir 2 Stück bestellt, aber sie kamen schon verzogen an und passten nicht(zu groß). Seitdem liegen sie in der Ecke, und ich bastle mir meine eigenen.
    Bis jetzt aber die einzige schadhafte Lieferung der Fa. Warnholz.

    Das Leben sollte keine Reise sein, mit dem Ziel,attraktiv und mit einem gut erhaltenen Körper an unserem Grab anzukommen.
    Wir sollten lieber seitlich hineinrutschen, Schokolade in einer Hand,Eis in der anderen, unser Körper total verbraucht und schreiend
    "Wow, was für eine Fahrt!"....

  • Liebe Bastler,


    ich habe Schiede für die Originalböden ausgesägt (nicht für die geteilten Ablegerböden) und Schiede für die Zargen. Beim Zusammenbau ist aufgefallen, daß der Boden der Futterzarge durchhängt, weshalb diese dann kippelt, wenn darunter ein Zargenschied eingesteckt ist. Ich habe deshalb die Schiede nochmal 8mm abgesägt und in Schied und Bienenabstandsleiste geteilt.


    Von unten nach oben ergibt sich folgende Reihenfolge für einzargig 2*5 Waben:
    Boden mit Bodenschied mit Bienenabstand aus einem Stück,
    Zarge mit Zargenschied rähmchenhoch mit normalen Rähmchenohren
    Folie, Acrylplatte oder geteilte Futterzarge


    oder für zweizargige Ableger (2*2*5 Waben übereinander)
    Boden mit Bodenschied mit Bienenabstand aus einem Stück,
    Zarge mit Zargenschied rähmchenhoch mit normalen Rähmchenohren
    Bienenabstandsleiste 8mm auf dem Schied
    Zarge mit Zargenschied rähmchenhoch mit normalen Rähmchenohren
    Folie, Acrylplatte oder geteilte Futterzarge
     
    Diese Bienenabstandsleiste wird nur getrennt vom Schied benötigt, weil die Futterzarge in der Mitte über den Rähmchen nur 4mm statt der üblichen 8mm Luft läßt. Wer die Futterzarge nicht aufsetzen will, weil er mit Teig oder Futtertasche füttert braucht die Leiste nicht, sondern kann die Schiede 8mm oben überstehen lassen.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Liebe Imker,


    die Überwinterung von je zwei Ablegern auf je 10 Waben in einer mit Schied geteilten Beute klappt problemlos. Ich habe heute meine drei Beuten auf dem Balkon umgesetzt. Da tauchen dann allerdings schon paar Probleme auf:


    1. Man hat immer zwei Völker offen.
    2. Man hat pro Volk zwei zu breite Waben am Schied bzw. der Beutenwand bekommt aber nur eine zu breite Wabe in einer normalen Zarge unter. Man muß schneiden.
    3. Das Brutnest sitzt natürlich voll in der Mitte zwischen den Zargen aber klebt wegen der Wärme am Schied und kann beim Umsetzen nicht wieder optimal zusammengesetzt werden. (Man müßte sonst gleich auch in die Breite erweitern, dafür reichen die Bienen aber knapp nicht, sie haben ja auch nur den halben Boden)
    4. Fast alle Futterwaben haben unten ordentlich Brut und sind fluglochfern bis runter voller verdeckeltem Futter. Man kann also kaum Futter entnehmen.
    5. Die Schiede werden von den Bienen mit der Zarge verschweißt. :wink: 
    6. Hat man sie raus, sitzen links auf dem Schied die linken und rechts die rechten ...
    7. Hebt man die leere Zarge ab, hat man darin links die linken ...
    8. Im Boden natürlich ganz genauso. Links die linken ...
    9. Man kann das Bodenschied (wegen der Verschweißung) nicht durch die Zarge entnehmen, die natürlich auch mit dem Schied und dem Boden fest verschweißt ist.
    10. Die Schiede schimmeln in Fluglochferne das Bodenschied in Fluglochnähe.
    11. Die Varroabehandlung war schwer.
    12. Wiegen brachte nüschd.
    13. selektives Futterabgebot geht nur durch Versperren des Aufstieges. Schnellaufnehmer saufen dem Nachbarn sonst das Winterfutter weg.
    14. Es gibt keine Bausperre bei eingelegtem Schied


    Von der Ablegerentwicklung und der sicheren Überwinterung, sogar angeschlagener Völkchen, bin ich begeistert. Auf alle Fälle haben ich sechs Ableger lebend und mit legender Königin durch den Winter gebracht.
    Die Umsetzung in Einzelzargen macht aber, weil die Waben der unteren Zarge durch die obere nicht zugänglich sind, deutlich mehr Arbeit als erwartet. Vielleicht sollte ich versuchen die Ableger durch Schied getrennt auf nur einer Zarge zu überwintern und nur in die Höhe zu bauen, um von den Ablegern Lindenhonig zu ernten und Waben bauen zu lassen. Ich werde das versuchen. (Die Ableger auf dem Balkon dienen nicht vorrangig dem Volksaufbau, sondern retten Königinnen ins neue Jahr) Im Sommer kann ich keine 6 Jungvölker in den Innenhof fliegen lassen. (sondern nur drei :lol:)

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo Henry,
    hallo zusammen,


    ich beabsichtige ebenfalls zur Ablegerbildung eine (Dadant-) Beute mittels Trennschied und geteiltem Boden für die Aufnahme von 2 Ablegern zu präparieren. Zur Verhinderung von Bienen-/Königinnenverflug möchte ich die Fluglöcher um 180 Grad versetzt - jeweils hinten und vorne - anbringen. Wie verhält es sich mit der Orientierung bzw. dem Verflug der Bienen, wenn ich die beiden Völker anschließend vereinige und in diesem Zusammenhang ein Flugloch schließe?
    Sollte ich vielleicht die Fluglöcher doch nur in einer Richtung jeweils links- und rechtsaußen anbringen. Geht dies bei Buckfastbienen, oder ist auch hier die Gefahr des Bienen-/Königinnenverflug zu hoch? Hilft hier vielleicht die farblich unterschiedliche Markierung der Fluglöcher oder eine Abtrennung zwischen ihnen??
    Wer hat hier Erfahrungen und kann mir helfen. Jetzt schon vielen Dank für Euere Rückmeldung.


    Kalle

  • Hallo zusammen!


    Habe das ganze mal mit gelesen und mir stellt sich eine Frage, vor allen an Henry.
    Wenn ich reche, sind 2x2x5 waben übereinander, also zwei Zargen jeweils übereinander von oben bis unten getrennt durch einen Schied für jedes Volk von der Wabezahl das gleiche, als wenn ich sie einfach in zwei verschiedene Beuten einlogiere, nämlich beide male 9 (10 je nach Beuete) Waben.


    Dann sind doch die ganzen (gut nicht alle) Nachteile die Henry aufgezählt hat ad Acta zu legen.
    Man kann mit den Völkern ganz normal verfahren, sie sitzen ja in zwei gewohnten einzargigen Beuten. Auch die Erweiterung sind ja kein Problem. Ist die Gegenseitege Aufwärmung der einzige grund, oder war im letzten Herbst keine Gelegenheit umzulogieren.


    Klärt mich doch bitte auf! :wink:


    Schönen Abend noch!
    Manuel

  • Moin Manuel,


    es gibt noch ganz andere Argumente für die 2*2*5.
    Die sind:
    - Anzahl Böden, Futterzargen und Deckel
    - Stellbreite an der Balkonkante
    - Form des Überwinterungsraumes
    - Trennung von Futter- und Brutbereich


    Die Schiedablegerbildung werde ich auf alle Fälle so fortsetzen. Die ersten Ableger sind gerade entstanden. Nur ob ich die nochmal nach oben baue, weiß ich noch nicht. Ich will wohl mal versuchen die Ableger als 5-Waben-Ableger auch zu zweit in einer Zarge zu überwintern. Das soll ja auch mit einzeln stehenden Ablegern gehn. (Ganz nebenbei kann man beim Nach-oben-Bauen auch aus der Linde Honig ernten natürlich nicht viel) Auch für etwas mehr Bienen vor der Überwinterung war Platz

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Moin Kalle,


    ich habe die Beuten mittig geteilt und die Flugschlitze zusätzlich von der Mitte her eingeengt. Zwischen den Fluglöchern steht manchmal auch noch ein Holzklotz auf dem Anflugbrett. Damit ist die Öffnung die die Königin finden muß gut 25cm weit auseinander und jeweils an einer markanten Ecke. Ich denke Ihr traut den Königinne zu wenig zu. Meine verfliegen sich jedenfalls nicht, oder sie tauschen heimlich die Plätze und ich merke es nicht. :wink: Die Ableger sind in der Regel auch im selben Zustand und mir wär's grad wurschd wenn die die Chefinnen tauschen würden.


    Für's Vereinigen ist es auf jeden Fall wesentlich besser als Fluglöcher hinten oder oben. Dreh' doch testweise mal irgendeine andere Beute um :o

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder