• Hab 10 Tage gebraucht, um der Wespeninvasion in der Garage Herr zu werden und hab beim Untersetzen der Fluchten vor dem Schleudern einige Wespen in den Honigräumen gefunden.

    "Wie stellst du dir das Land vor in dem Milch und Honig fließen?" "Klebrig."

  • Ja, die Wespen lerne ich auch gerade kennen.

    Vorgestern Abend unseren Ableger (mein erstes Bienenjahr) mit Flüssigfutter versorgt. Vermutlich etwas zu großzügig...


    Gestern früh vor der Arbeit vorbei, alles gut. Gestern abend nochmal hin: ca. 5 Wespen auf dem Flugbrett, weitere 5 bis 10 fliegen um die Beute rum.

    Denen gegenüber ca 30 Wächterinnen vor dem Flugloch, die nervös jeden Neuankömmling prüfen. Futtertasche brummt vor Bienen, auch kommen Bienen mit Pollen zurück, also noch alles im grünen Bereich, hoffe ich.

    Die Wespen versuchen immer wieder in die Beute zu kommen, werden von den Damen aber tapfer davon abgehalten. Trotzdem muss immer wieder die ein oder andere Wächterin dran glauben.

    Also hab ich die Versammlung auf dem Flugbrett erstmal mit dem Smoker aufgelöst und das Flugloch auf die kleinste Öffnung reduziert. So hatten die Damen es heute Nacht hoffentlich etwas einfacher mit den Wespen klar zu kommen. Ja, ich hatte gelesen das ich noch den Boden schließen könnte, aber hier werden heute 36 bis 39 Grad erwartet, da will ich nicht auch noch den Boden zu machen...

  • Wieso sollte die Futtermenge relevant sein? Ob du da jetzt 2 oder 7 kg Futter in den Fütterer gibst ist egal, wenn du richtig fütterst und sauber arbeitest.


    Kein Kleckern, füttern von oben mit dem Fütterer, Flugloch reduzieren mindestens auf Fluglochkeil (ich klebe die Nicotfluglochkeile mit den Törchen nochmal auf der Hälfte zu). Bei intakten Völkern ist das kein Problem. Ableger/Brutscheunen bekommen 1-2 Bienendurchgänge.


    Falls du Probleme mit Wespen hast könnte man noch auf Zuckerwasser verzichten und Sirup nehmen, wobei mit o.a. Regeln Zuckerwasser auch funktioniert.


    Was Räuberei/Wespen begünstigt sind Dinge wie Zuckerwasser im hohen Boden per Schale füttern, schwache Völker und große Fluglöcher.

  • Gekleckert hab ich definitiv nicht. Ich hatte mit 20m Abstand die Futtertasche gefüllt, und dann in die bereits aufgesetzte und offene Futterzarge eingehangen. Durchgang zum Stock nach unten per umgeklappter Folie ca. 10mm breit.

    Das mit der Menge hab ich eher auf die Zeit bezogen die die Bienen brauchen. Hätte ich nur die Hälfte gefüttert wäre die Futtertasche gestern Abend wohl schon leer gewesen.

    Meine Eselei war mit Sicherheit das ich das Flugloch nicht gleich verkleinert hatte. Jetzt steht der Keil auf 2 Bienenbreit. Ich dachte bei der Hitze lasse ich den Damen mehr Luft. Kommt davon wenn man alles besser weis...


    Wäre natürlich auch möglich das der Wespenangriff gar nichts mit dem Futter zu tun hatte und auch so statt gefunden hatte, immerhin stehen die Bienen auf einer Streuobstwiese, wenn auch ein Stück weg von den Apfelbäumen mit Fallobst (das im Moment täglich aufgesammelt wird).

  • Gekleckert hab ich definitiv nicht. Ich hatte mit 20m Abstand die Futtertasche gefüllt, und dann in die bereits aufgesetzte und offene Futterzarge eingehangen. Durchgang zum Stock nach unten per umgeklappter Folie ca. 10mm breit.

    Das mit der Menge hab ich eher auf die Zeit bezogen die die Bienen brauchen. Hätte ich nur die Hälfte gefüttert wäre die Futtertasche gestern Abend wohl schon leer gewesen.

    Meine Eselei war mit Sicherheit das ich das Flugloch nicht gleich verkleinert hatte. Jetzt steht der Keil auf 2 Bienenbreit. Ich dachte bei der Hitze lasse ich den Damen mehr Luft. Kommt davon wenn man alles besser weis...


    Wäre natürlich auch möglich das der Wespenangriff gar nichts mit dem Futter zu tun hatte und auch so statt gefunden hatte, immerhin stehen die Bienen auf einer Streuobstwiese, wenn auch ein Stück weg von den Apfelbäumen mit Fallobst (das im Moment täglich aufgesammelt wird).

    Ich kenne deine Beutenformat nicht und ggf hast du sehr wenig Platz, aber du bist der erste von dem ich höre, dass er eine weitere Zarge mit umgeschlagener Folie aufsetzt um eine Futtertasche einzuhängen.


    Streuobst/Fallobst zieht Wespen natürlich an wie blöd. Pflaumen und Kirschen dürften da schon jede Menge liegen.

  • Ich hab Zandermaß. Natürlich hätte ich auch im unteren Raum noch Platz für die eingehängte Futtertasche gefunden, mir wurde aber erklärt das immer im eigener Futterzarge gegeben werden sollte.

  • Ich hab Zandermaß. Natürlich hätte ich auch im unteren Raum noch Platz für die eingehängte Futtertasche gefunden, mir wurde aber erklärt das immer im eigener Futterzarge gegeben werden sollte.

    Letzte Rückfrage dazu bevor wir wieder zum Thema Wespen kommen sollten:


    Was ist die Begründung dafür, denn mir erschließt sie sich nicht?


    Wenn ich von oben füttern will (bevorzuge ich auch), dann kaufe ich mir keine Futtertaschen, sondern Futterzargen. Futtertaschen haben ihren Sinn bei Ablegern, aber da will ich gezielt nah am Brutnest füttern, weil die Völker teilweise zu klein sind um sich schon weit zur Futterzarge zu strecken.

  • Sorry, da bin ich überfragt, ich hab das einfach mal so übernommen wie ich das verstanden hatte. Danke für deine Hinweise, ich werde mich damit nochmal eingehend beschäftigen.


    Heute morgen treiben sich zwar noch Wespen in der Nähe herum, kommen dem Flugloch aber scheinbar nicht mehr nah. Da gibts jetzt zwar Stau, aber da müssen die Damen eben durch...

  • vbnm2 Ich vermute, derjenige, der dir das gesagt hat, meinte füttern mit der Futterzarge. Bei dir angekommen ist eine Extrazarge für Futter. Guck mal bei irgendeinem Imkerbedarf, die Futterzargen sind super zum Füttern.

    Kleckerfrei zu befüllen und es ertrinken keine Bienen drin. Und wen du sie drauflässt, kannst du jederzeit (abends!) ohne Kontakt nachfüllen. Und sie sind weit weg vom Flugloch, bei mir versuchen die Wespen, in den Spalt zwischen Zarge und Futterzarge zu kommen und lassen das Flugloch in Ruhe. Durch den Spalt passt aber nichtmal eine Ameise. 😜

    Viele Grüße

    Andrea

    Ein Garten ohne was zu essen ist verschwendete Landschaft.