Etiketten

  • Hallo Forum,


    das Problem der Deckel kenne ich auch.
    Es gibt mitlerweile welche, die (angeblich) ungefährlich sind.
    ausserdem bekomme ich eh nur so 20-25% der Gläser wieder zurück, wahrscheinlich sind sie zu dekorativ und die Leute füllen Erdbeermarmelade rein. :wink:
    Und sobald ein Deckel, der zurück kommt, irgendwie Schäden zeigt, fliegt er raus.
    Da sie ja bunt bedruckt sind, haben sie schon mal Kratzer o.ä.
    Das mit den Gewährstreifen ist mir ehrlich gesagt, momentan nicht so furchtbar wichtig. Ich verkaufe den meisten Honig ab Haustür und man "Kennt mich hier im Dorf".
    Und wenn du mal richtig nachdenkst, Henry, wenn dir einer ans Bein treten will, dann tut er das, auch wenn ein "Gewährstreifen" am Glas ist.
    Mir persönlich gefallen halt die bunten Deckel so gut, wenn ich dann da was drauf pappe, ist die Wirkung weg.
    Ich suche aber nach Alternativen, wie man eine Art "Gewährstreifen" basteln kann, der den Deckel möglichst frei läßt.
    Die Druckerei, die ich nach langem, deutschlandweitem, Suchen dann fast im Nachbarort (!) gefunden habe, gestaltet viele Etiketten, z.B. für die vielen Winzer in der Gegend, und die sind sehr behilflich, was Layout und neue Ideen angeht.
    Mit denen werde ich vielleicht über den Winter irgend eine Idee umsetzen, mal schauen.Auf teuren Wein-und Sektflaschen wird ja auch mit ähnlichen Sachen wie "Gewährstreifen" gearbeitet, daher können wir evtl. da noch was finden.
    Zum Thema MHD:
    Es ist wie Du sagst, Matthias:
    Es kommen immer dann Etiketten, wenn ich sie bestelle. Da steht dann z.B. auf denen die nächste Woche kommen:
    "Mindestens haltbar bis : 11.2006"
    Auf der nächsten Tranche dann meinetwegen : 03.2007

    Grüße an alle


    Michael




    -Das größte Geheimnis ist, ein Genie zu sein, aber niemand außer einem selbst weiß es-

    (Mark Twain) Donald Duck

  • Moin Michael,


    Zitat

    Ich suche aber nach Alternativen, wie man eine Art "Gewährstreifen" basteln kann, der den Deckel möglichst frei läßt.


    Gibts schon. Besteht aus einer Fahnenkante oben am Etikett. Hab ich in England gesehen. Die Fahnen oder Zacken kleben auf dem Deckelrand, das Etikett geht über den ganzen Umfang. Um das Glas zu öffnen ohne die Fahnen abzureißen, müßte man etwa 30 dieser Zacken ablösen. Außerdem halten sie den Deckel zu und machen die Kante griffig zum Aufdrehen.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Das ist überhaupt die idee!
    Sie sind nur schwierig herzustellen, diese müstten dann eben hergestellt werden, man kann sie ja wohl schlecht selber herstellen

  • Hallo Henry,


    es war vielleicht etwas vor deiner imkerlichen Karriere,( :wink: )aber beim DIB gab es früher mal Blechdeckel, die hatten am Rand einen Schlitz, durch den man dann die Lasche des Gewährstreifens schob.
    War aber eine elende Pfriemelei und alle Imker waren froh, als dies abgeschafft wurde.
    Aber vom Prinzip her nicht übel.

    Grüße an alle


    Michael




    -Das größte Geheimnis ist, ein Genie zu sein, aber niemand außer einem selbst weiß es-

    (Mark Twain) Donald Duck

  • Moin Imkers,


    jetz' geht das los. Endlich. Ich hab' jetzt alles klar für die neue 500g-Etiketten-Stanze und werde am Wochenende das Stanzlayout setzen können. Auf einem A4-Bogen werden drei 500g-Glas-Etiketten und drei Rücken- oder Kartonetiketten Platz finden. Die Etiketten haben Gewährverschlußlaschen.


    Ich denke, daß ich noch im November Etiketten in ausreichender Stückzahl zur Verfügung und auch abzugeben habe.


    Die 250er bleiben ohne Rückenetikett. Da passen 8 auf einen Bogen.


    Was der Bogen dann ganz konkret kostet, weiß man leider erst, wenn die Palette damit wirklich neben dem Drucker steht. Aber es sieht sehr gut aus. :wink:

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Es ist schon lustig :evil: was der Imker alles nicht darf!


    Die Industrie macht was sie will. Bsp. Imkerhonig als Bezeichnung.


    MHD muß geschrieben werden als: mindest haltbar bis....
    irgendwie werden die Etiketten langsam zu klein, es fehlt nur noch ein Beipackzettel (grins).
    Ich verwende WinVisit&Label mit eigenen Motiven, Aufkleber aus den Laden(24er Bogen) die Tinte(Canon) hält ca 2*Spühlmaschine.
    mal im Ernst: bei Verkauf privat an privat auf dem eigenen Gehöft sollte der Vorschriftswahn vergessen werden ( is nich i.O. aber spart Zeit und Geld) Honigkauf ist Vertrauenssache.
    Die DIB-Gläser kann man eigentlich nur für den Eigenbedarf verwenden, sonst macht man immer was falsch.
    Die letzte Imkerzeitung hatte 2 Seiten zu dem Verwenden von Etiketten gedruckt - ich kaue immer noch an dem Brocken.
    Es ist der deutsche Verordnungswahn und der Amtsschimmel (nicht das Pferd) :wink: .
    Füllt mal jemand Kaufhallenhonig in ein eigenes Glas und schickt es ins Labor, die schwefeln einem glatt die Bude aus!!!