Sturm und Beutensicherung

  • Hier hats ein M+ zerlegt. Gerade dieses hatte ich akribisch vorher noch verzurrt, weil es so exponiert steht.

    Aber offensichtlich nicht ausreichend, und vor allem war das M+ als solches nicht zusammengebunden. Das wird mir eine Lehre sein.

    Als wir das per Zufall entdeckten, weil unser Folientunnel( 10 mtr lang) sich gerade auf den Weg ins Nachbardorf machte , lagen die Zargen verstreut auf der Wiese herum, die Bienen klammerten sich an die Rähmchen. Es ist ein sehr aggressives Völkchen, das ich nur wg varroaresistenten Eigenschaften zur Prüfung über den Winter behalten wollte. Leider waren sie bereits vor 2 Wochen schon weisellos , jedenfalls glaube ich das, weil sie ständig heulten.

    Wir haben das Volk wieder zusammengesetzt und es scheint, als hätten wir nur wenig Bienen dabei verloren. Es ist immer noch recht groß.

    Nicht die Spur aggressiv, die Armen.

    Ich hab so ein schlechtes Gewissen.... :(

  • So, nun hätte es mich beinahe doch noch erwischt, bzw. meine Bienen.

    Die Beuten gut zu sichern ist ja eine Seite der Vorsorge, aber vor umkippenden Bäumen und alles andere was möglicherweise noch durch die Luft angeflogen kommen kann, die andere Seite, vor der man sich wohl kaum vorausschauend schützen kann.

    Den heftigen Orkan haben wir ja soweit gut überstanden. Der Dauerregen hat allerdings die Böden so aufgeweicht, dass die Wurzeln kaum noch halt finden. So hat es an meinem Bienenstand, beim gestrigen Wind mit teilweise kräftigen Böen dann doch noch eine wilde Pflaume umgehauen. Der Baum ist nicht groß und steht auch noch hinter der Gartenlaube eines Parzellennachbars. Dennoch konnte er sich nicht mehr halten und legte sich brav zwischen meine MiniPlus und WV nieder.

    Das bestätigt mich wieder in meiner These: "Nach dem Sturm ist gleichzeitig vor dem nächsten Sturm. Und der kann jederzeit kommen. Wilde Pflaume.jpg

    Imkern ist kein Hobby - imkern ist eine Lebenseinstellung!<3

    Negative Handlungen werden erst dann zu Fehlern, wenn man sie wiederholt, - bis dahin sind es Lernprozesse die einen weiterbringen sollten.;)

  • Glück gehabt!

    Bei mir hat es eine Poligonalwelle vom Bienenstand ein Stück hochgehoben. Zum Glück hat mein Vater damals auf der Wetterseite 3 Halter je Querbalken vorgesehen, von denen nur 3x der erste hoch ist...

    Hab jetzt noch eine Querlatte als Windbrecher davor gesetzt und die letzte Welle auch noch fest geschraubt;-)

    Grüße aus HH Andreas


    Man kann sich den ganzen Tag aufregen :evil: ------- Ist aber nicht verpflichtet dazu :cool:

  • Wen es heute Nachmittag mit Unwettern betrifft: Denkt bitte an Eure Beutensicherung, am besten mit Zurrgurten. Ein Ziegelstein auf dem Deckel ist bei einem schweren Gewittersturm nicht ausreichend. Viel Glück!


    Schöne Grüße - Matthias

    Es war alles sooo gut geplant. Und dann kam das Leben dazwischen...

  • Wird schwierig.

    In der Tat. In diesem Fall ist wohl besser, mit Dachlatten o.ä. schräg abstützen, zumal die Kisten jetzt wahrscheinlich schön fest aneinander gekittet sind. Das hohe Eigengewicht hilft auch mit, dass da nicht so schnell was kippt.


    Manchmal helfen auch Abspannseile (wie beim Zelten, nur etwas dicker). Oder vorne und hinten einen Pfahl einhauen (nicht seitlich in deinem Fall, sonst zieht es schräg rüber), daran ein Zurrgurt.


    Bei mir würden bei einem um diese Jahreszeit unerwarteten Sturm auch Schäden möglich sein und es könnten diverse Stapel umkippen, aber halt nicht auseinanderfallen, das ist ein Zurrgurt-Vorteil.


    @edit: Oder könnt ihr die besonders hohen Stapel abräumen, bevor es losgeht?


    Schöne Grüße - Matthias

    Es war alles sooo gut geplant. Und dann kam das Leben dazwischen...

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  • Das Gute bei uns ist, dass genau dahinter ein Hang ist. Sieht man auch auf dem Bild. Das ist extrem windgeschützt.

    Bisher hat es gereicht, wenn wir die hohen Türme da seitlich abgestützt haben.

    Die Halbzarge mit Bienenflucht ist ja nur von heut morgen bis morgen früh drin.

    Muss es grad da wieder Gewittern?

    :cursing:

  • Da bin ich wieder froh,dass ich Dadant benutze, die große, quadratische Grundfläche macht das alles so viel stabiler. Obwohl ich jetzt z.T. vier Honigzargen draufhabe, mach ich mir ehrlich gesagt wenig Sorgen, dass da was kippen könnte. Die Kisten stehen allerdings auch günstig in einer Mulde.


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    "Wie stellst du dir das Land vor in dem Milch und Honig fließen?" "Klebrig."

  • Hallo,

    meine Gurte gehen auch um die schweren Steine / Betonteile.

    Bisher nur einmal eine Beute umgekippt.

    Solche Türme stehen hier auch.

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • - Arme schlapp.

    2x wöchentlich ein gut organisiertes Krafttraining und wenigstens 2x1h Ausdauer. 😉

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Halbe Halbzargen. Hat bei mir Wunder bewirkt! Ja, man räumt doppelt so viele Kästen, aber es lohnt sich!

    "Wie stellst du dir das Land vor in dem Milch und Honig fließen?" "Klebrig."

  • Moin,

    ich glaube nicht, dass es hier im Norden so schlimm wird. Das Wetter mag selten die Elbe überqueren;-)

    Ich drücke allen die Daumen, dass der Sturm/Unwetter keinen Schaden hinterläßt.

    Hab die ersten Fotos mit fetten Hagelkörnern gesehen...

    Ich fühle mit euch!

    Grüße aus HH Andreas


    Man kann sich den ganzen Tag aufregen :evil: ------- Ist aber nicht verpflichtet dazu :cool: