Standort im Grünland?

  • Moin

    Standortfrage...

    LSG/NSG

    Weideflächen und Grasschnitt, unterbrochen von Laubwäldchen mit Brombeerunterholz.

    Viele Kopfweiden etwas Linden.

    ? Ist an dem Standort etwas zu erwarten?

  • Die möglicherweise dort vorhandene Vielfalt könnte für die Bienen gut sein.

    Zumindest für den Pollen.

    Tracht ev. nicht!

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Landschaftsschutzgebiet und Naturschutzgebiet? Da dürfen Imker wahrscheinlich keine Völker hinstellen. Da musst Du Dich erst mal bei den entsprechenden Institutionen informieren.


    Gruss

    Ulrich

  • Landschaftsschutzgebiet und Naturschutzgebiet? Da dürfen Imker wahrscheinlich keine Völker hinstellen. Da musst Du Dich erst mal bei den entsprechenden Institutionen informieren.


    Gruss

    Ulrich

    Das kommt hier bei uns darauf an was im NSG erlaubt ist. Sofern dort wirklich Weideflächen liegen spricht das für eine Nutztierhaltung.


    Haben hier auch NSGs in denen gar keine Nutztiere was zu suchen haben und maximal Grasschnitt erlaubt ist. Da sind Bienen sowas von raus.


    Kann Immenlos nur zustimmen, bevor man sich weiter Gedanken macht, erstmal abklären, ob man überhaupt da stehen darf

  • Landschaftsschutzgebiet und Naturschutzgebiet? Da dürfen Imker wahrscheinlich keine Völker hinstellen.

    Falls nix gegen die Aufstellung spricht (die vorhandene Nutzung ist ja zumindest ein Indiz): Nebendran noch gut sichtbar ein Insektenhotel, z.B. günstig aus einem Bündel Bambusröhrchen, sollte ggf. vorhandene Kritiker besänftigen. Stelle ich heuer an jedem Stand mit auf (ggf. mit einem kleinen Schildchen zur Erläuterung nach dem Motto "Initiative: Imker helfen Wildbienen".


    Schöne Grüße - Matthias

    Es war alles sooo gut geplant. Und dann kam das Leben dazwischen...

  • Weidegras bringt dabei meist nichts für die Bienen.

    Ich würde es wegen dem Rest probieren.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Wenn Euch das Land gehört denk ich machen. Zuviel Fragen geben Antworten.


    Sollte der Bienenbeutenbock oder die Kisten als illegales Bauwerk erkannt werden, vom Amt,ueber deren Gesundheitszustand nachdenken.

    Leider kein echter Witz.


    Jetzt besteht noch die Möglichkeit im Hohlen Baum zu imkern.

    Zander oder Dadantkisten könnten verstellt werden.

    So aufstellen dass sich nicht jeder sofort an den rumstehenden Behausungen stört.

    Viel Erfolg.

  • Hallo FeDia,

    mein Standort ist ähnlich - im Oberrheingraben in / an den Pfälzer Rheinauen. Korbweiden gibt es keine ( mehr ) , sonst aber diverse andere Weidenarten. Für die Völkerentwicklung, besonders für den Start im Frühjahr, sind die Weiden die Pflanze, da kannst Du zuschauen wie die Völker aufgehen wie Hefeteig. Im weiteren Trachtverlauf spielen noch Blatthonige und ein wenig Honig aus sogenannten etxtrafloralen Nektarien eine Rolle bei mir. Alles in der Mischung Frühtrachthonig einzigartig, jedoch nichts für Honigjäger. Wie immer gilt : ca depend / es kommt darauf an - auf die Trachtbedingungen insgesamt.

    Setz' Dich doch einfach mal auf 's Fahrrad und erkunde den zwei, drei Kilometer Flugradius. Je nach Standort ist das ja bewältigbar, denn über den Rhein fliegen die Bienen ja nicht ;) .

    PS:

    Im LSG gibt es keine Einschränkungen, NSG siehe Honigmacher


    Schutz- und Sperrbezirke
    Andere bienenrechtlich relevante Dinge zur Aufstellung von Bienenvölkern regeln Landesgesetze so die Ausweisung von Belegstellen als Schutzbezirke,…
    www.die-honigmacher.de

  • Sollte der Bienenbeutenbock oder die Kisten als illegales Bauwerk erkannt werden, vom Amt,ueber deren Gesundheitszustand nachdenken.

    Leider kein echter Witz.

    Bevor jemand auf so einen Schmarren kommt, muss denke ich schon "Tod und Hass" in der Gemeinde gegenüber Imkern herrschen, dann würd ich eher die Gegend wechseln. So ein Käse.


    FeDia - lass dir mal keine Angst machen, Hauptsache erstmal der Landwirt stimmt zu, auf dessen Grundstück die Stöcke stehen. Und kurz nachschauen was in den Richtlinien zur Nutzung der Flächen im NSG steht, ist auch okay. Wer immer überall das Schlimmste annimmt, fängt im Zweifelsfall nie irgendwas an.


    Tracht kann schon interessant sein was da so kommt, du hast ja schon ein paar gute Trachtpflanzen genannt. Vorsichtshalber auf genug Futter im Kasten achten, gerade zu Anfang, kann nicht schaden. Ich habe dieses Jahr als Testlauf einen ähnlichen Standort, sind auch ein paar Weiden, Holunder und einige Obstbäume in der Nähe, mal schauen :)


    Schöne Grüße - Matthias

    Es war alles sooo gut geplant. Und dann kam das Leben dazwischen...

  • Weidegras bringt dabei meist nichts für die Bienen.

    Ich würde es wegen dem Rest probieren.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    … und es wächst noch etwas anderes als Gras!

    Es kommt immer auf die Art der Beweidung und auf die Zeit an.

    Wo ist die Meinung der Berg-Imker?

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.