• Mir reicht da mein Bauchgefühl, mich dagegen auszusprechen. Entdeckelungswachs habe ich mehr als genug, um umarbeiten zu lassen.

    Wenn es auf einfacher hinausläuft, dann ist das eh nichts für mich. Honig einfach ist 5 Alibivölker mit Grossvermarktung.


    Gruss

    Ulrich

  • Inwiefern hat es dir nicht gefallen?

  • Ich glaube nicht, dass sich Kunststoff und Wachs da viel unterscheiden.

    Freut sich doch nicht auf's Büro. Das wäre zwar erholsamer, macht aber keinen Spaß.

    Nächstes Imkerforumstreffen am 3-5.2.2023 im Jagdhof Kleinheiligkreuz bei Fulda. :daumen:

  • Ich habe letztes Jahr einen Test mit denen von Mannlake im Brutraum bei der Tbe gemacht. Einziger feststellbarer Unterschied (zu denen aus meinem Deckelwachs) war das die etwas langsamer ausgebaut wurden. Das lag wohl daran das die das Bauwachs komplett schwitzen mussten und nix von der Mw umtragen konnten.

    Das war eh nur ein Test da es für die Hr schon zuspät im Jahr war.

    Dieses Jahr werd ich mal 20Hr mit den Plastemw aus den USA testen.

    Was ich mir davon verspreche: falls mgl Kosten- und Arbeitszeitreduktion.

    Zur Zeit bezahle ich jedes Jahr zwischen 400 und 500€ für's Umarbeiten und es gehen für das einlöten mehrere Arbeitstage drauf (schmelzen, Draht spannen, einlöten...), wenn ich da was einsparen könnte wäre das schon nett.

    Ausserdem stell ich mir das schon recht lässig vor wenn man gleich Vollgas schleudern kann.


    Im Br werd ich die vermutlich nicht weiter einsetzen aber für die Hr (Halbdada) seh ich da schon Potenzial.

    Bin gespannt...

  • Hallo


    wie gesagt
    ich hatte die übernommen
    und im Sommer per TBE erneuert

    Die Kunststoffwaben waren teilweise leicht gewölbt
    nicht viel aber es reite aus da da keine Brut war


    Im Honigraum hatte ich die noch nie

    Da Junior mir umarbeitet habe ich da keinen Anlass etwas anderes zu testen


    Gruß Uwe

  • Ich benutze seit mehr als 2 Jahren ganzjährig Manlake 5,0mm (Vollplastikrahmen) in 3-4x 12er LS Bruträumen. Nicht jede Wabe wird im ersten Jahr komplett ausgebaut, so wie Robert Freimann schon schrieb. Es kommt einem so ein bisschen wie Zwang vor, das sie sich da teilweise in den unteren Randbereichen schwer tun.
    Solange noch anderweitig Brutplatz ist, fühlen die Bienen sich nicht genötigt die Stellen auszubauen.
    Das Vorwachsen fand ich etwas nervig, denn zu heiß darf das Wachs nicht sein (Verzug) und zu kalt auch nicht, weil es dann nur am Pinsel klebt und kaum etwas an der Wabe kleben bleibt. Wenn die Schicht zu dick wird und ungleichmässig wurde, fand ich das auch nicht so schön, konnte es dann mit einem gut temperierten Heißluftgebläse etwas über die Wabe treiben.

    Am besten fand ich eine warm zusammengerollte Mittelwand auf die Wabe reiben und dann mit dem Gebläse rüber, das das Wachs sich leicht verteilt.


    DWS braucht man nicht, denn das Wabenmaterial kann man mit einem Holzspachtel oder Stockmeisel relativ problemlos von der Wabe runterschieben.


    Im HR habe ich nur bei DNM 1.0 mal Nordwaben gemischt in einer Zarge gehabt, was ich aber nicht soo gut fand. Aber das ist jetzt eine reine Gefühlssache und keine lange Versuchsreihe. Die Nordwaben habe ich dann meinem Bienenvater gegeben, da er davon mehrere Zargen im Einsatz hat.


    Zuraten oder Abraten, hrm ich weiß nicht, Zeitersparnis bringen sie auf alle Fälle im gesamten Zyklus Wiederverwertung.

    Aber an dem Punkt bin ich noch nicht angelangt gewesen. Schaun wir mal im 3. Brutjahr wie sich das anlässt.


    Ein Nachteil bei den Manlakevollwaben ist die geringe Oberträgerhöhe (ca 5mm). Darum habe ich in den Bruträumen viel Überbau zum ASG oder Deckel.


    Liebe Grüße Bernd.

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • Bestellst du direkt bei Mannlake?

  • ich hatte das mir aus UK wegen Zoll und Porto liefern lassen


    Liebe Grüße Bernd,

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • Was ich mir davon verspreche: falls mgl Kosten- und Arbeitszeitreduktion.

    Zumindest bei den Kosten sehe ich da ein Problem. Der Ausbau ist ja fast Naturbau mit Formatvorgabe. Nur der Zellboden ist schon vorhanden. Mittelwände ausziehen geht erheblich schneller als alles Wachs neu ausschwitzen. Auch wird dafür wesentlich weniger Energie und somit Honig benötigt. Da ist man schnell bei schlechteren Werten als bei der Wachsmittelwand. Obendrein kann das Volk die eingesparte Energie gut in die Volksentwicklung stecken. Vielleicht fehlt deine Umarbeitungsersparnis hinterher im Honigeimer?

    Auch hier würde ich mich über Erfahrungberichte freuen. Du hast ja auch Vergleichsmöglichkeiten.

  • Die Plastik-MW werden wohl nicht gerne zum Brüten genutzt.Deshalb machen dir nur für den Honigraum Sinn.

    Ein Großteil der Königinnenzucht läuft doch schon lange über Kunstoffwaben (Nicot Platiknäpfe), die Näpfe werden kurz mit dem Rand in flüssiges Wachs getaucht und dann top innerhalb von einem Tag ausgezogen. Gibt das bei den Arbeiterinnenzellen, den Rand kurz in Flüssigwachs eingetaucht, so einen großen Unterschied beim Ausbauen? Oder hattest du die Ungewachsten im Kasten?


    Schöne Grüße - Matthias

    Es war alles sooo gut geplant. Und dann kam das Leben dazwischen...

  • Nicht jeder kann ganze Waben in Wachs tauchen, da er nicht so ein großes und tiefes Gefäß für ein DD Brutwabe hat.

    Außerdem wäre mir da die Schichtdicke zu groß und die Anfangsstruktur wird verschliffen, was zu Wirrbau führt.


    Liebe Grüße Bernd.

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • Nicht jeder kann ganze Waben in Wachs tauchen, da er nicht so ein großes und tiefes Gefäß für ein DD Brutwabe hat.

    Moin Bernd,

    ich meinte eigentlich waagerecht vor dem Einbau der Kunststoffwand ins Rähmchen, kurz jede Seite einmal im Wachs eintunken @edit: so dass nur die Zell-Ränder benetzt sind.

    Alternativ bietet z.B. Bienen Voigt einen Beschichtungsroller (wax-coater) an, das Teil sieht so aus wie ein kleiner Farbroller zum Wände streichen. Wäre vielleicht noch eine Alternative?


    Schöne Grüße - Matthias

    Es war alles sooo gut geplant. Und dann kam das Leben dazwischen...