Jetzt noch anfangen?

  • Mit 63 kann man noch vieles anfangen, nur ob man damit auch fertig wird? Ich werde dieses Jahr 62 und habe noch viel vor. Das Imkern eignet sich hervorragend für uns alte Männer, mit Erfahrung und Know-how, mit unprätentiösen aber praktischen Vorgehensweisen schaffen wir fast alles. Noch drei Stichworte für Dich, Trogbeute, Antony Quinn Vaterschaft und Harald Juhnke. Wir können noch so viel erreichen.

    Und ja Elle, was sollte jetzt das, ich weiß und ja Marcus, ach ja.

    Meine Beiträge sind meist nicht zielführend, hier möchte ich nur Mut machen.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Wenn Du für die Etappe nach bezahlter Arbeit eine sinnvolle Beschäftigung suchst und an Natur und Umwelt Interesse hast, machen.


    Viel Erfolg !

    und

    bei den Immen bist Du der Chef

    als Haushaltshelfer Deiner Frau bist Du der Knecht

    Gruß Bernd http://www.hommel-blechtechnik.de

    "Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel."

    (Bertrand Russel, englischer Philosoph und Mathematiker 1872 - 1970, Nobelpreis für Literatur 1950)

  • Kann man sich in dem Alter noch wirklich gut einarbeiten in die Materie?

    Ich glaube, die Frage ist positiv beantwortet! :)


    Während du dich jetzt an die Materie herantastest und in den nächsten Wochen und Monaten Kontakte knüpfst, im Verein einen Paten suchst und voraussichtlich im Juni deine ersten Völkchen hast, empfehle ich dir noch, den Aspekt Gesundheit zu berücksichtigen.


    Damit meine ich, hol dir am besten von Anfang an ein Beutensystem, bei dem du nicht so schwer heben musst (kauf dir als Honigräume am besten Halbzargen oder maximal Flachzargen), und schau, dass du deinen Arbeitsraum ebenerdig einrichtest, dass du die benötigten Sachen bequem mit nem Bollerwagen oder eine Beutenkarre rein und rausfahren kannst. Ein kleiner Hubwagen ist auch nicht verkehrt. Vieles findest du unter dem Stichwort "Hebetechnik" im Forum.


    Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hat einige tolle Broschüren herausgebracht, die für wenige Euronen dort zu bestellen sind. Besonders empfehle ich das Heft "Rücken-Schule", hier sind viele Übungen für den Rücken und Hebetechnik vorgestellt. Das ab diesem Jahr verpflichtende "Bestandsbuch für die Anwendung von Arzneimitteln bei Bienen" kann man da auch für kleines Geld bekommen, so hast du eine gute Vorlage.


    Eine einräumige Betriebsweise mit großem Brutraum sorgt dafür, dass du nicht dauernd den obersten Brutraum beiseite heben musst, um zu schauen, was unten im Volk los ist (Stichwort Schwarmkontrolle). Außerdem kannst du die dann größeren Brut-Rähmchen leicht hin und her schieben.


    Eine Zweier-Völkeraufstellung wo du links und rechts drum herumgehen kannst (Paletten sind gut geeignet) sorgt dafür, dass du immer gerade heben kannst und überall gut rankommst.


    Der Rest wird sich schon finden, viel Spaß und viel Erfolg!


    Schöne Grüße - Matthias

    Es war alles sooo gut geplant. Und dann kam das Leben dazwischen...

  • und

    bei den Immen bist Du der Chef

    als Haushaltshelfer Deiner Frau bist Du der Knecht

    Du bist gut beraten, wenn du deine Frau mit ins Boot nimmst.

    Ich war damals 50 und habe meine Frau zu allen Kursen / Fortbildungen mitgenommen.

    Das ist mit vielen Vorteilen verbunden:

    meine Frau hat einen guten Sachverstand, sie versteht es, wenn ich ihr sage, dass ich heute zu den Bienen fahren muss, sie weiß generell, mit wie viel Arbeit die Imkerei verbunden ist und sie versteht es auch, wenn ich Termine verlege. Sie versteht auch dass wir nicht unbedingt im Mai in den Urlaub fahren können.

    Nicht zuletzt hilft sie mir bei Arbeiten, die man nur schlecht alleine machen kann, z.B. schleudern.

    LG Stefan - Ich lerne die Bienen seit vielen Jahren kennen, bin noch lange nicht am Ziel :):):)

  • Vorkenntnisse zu Pflanzen (und nicht nur solche) und Kenntnis von der weiteren Umgebung sind keine Voraussetzung, aber eine Erleichterung könnten sie schon sein.

    Mehr und nicht weniger wollte ich ihm ans Herz legen.

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Du bist gut beraten, wenn du deine Frau mit ins Boot nimmst.

    Die muss das aber wollen! Aus dem Stadium "einziger Mitarbeiter" kommt man allerdings ein wenig raus: Du bist dann zu 50 % "einziger MA" und musst halt den "Zettel" in der halben Zeit bearbeiten. ;)

  • Ob der Nordler noch mitliest?

    Warum nicht - vielleicht wartet er erstmal die "Beiträge-Welle" ab, sucht sich die Infos raus die er braucht und schreibt dann irgendwann ne Antwort ;)


    Schöne Grüße - Matthias

    Es war alles sooo gut geplant. Und dann kam das Leben dazwischen...

  • Nordler Es ist eher eine Frage, was du willst?

    Wenn dich die Bienen und das Imkern interessiert, ist es nie zu spät.

    Du kannst dir die Seite "www.die-honigmacher.de" anschauen, da hast du Grundlagen und hast schon etwas Wissen für den Kurs.


    Doch es macht süchtig!

    Jedes Jahr ist eine neue Herausforderung. Man macht seine Züge und sie müssen den Bienen und den Gegebenheiten passen. Und manchmal passt es nicht so, wie man denkt. Es ist auch viel Vorbereitung und Planung und später Säuberung, und dann sieht man das Volk Wochen bis Monate nicht..... es wird zur Leidenschaft.

  • Doch es macht süchtig!

    Jedes Jahr ist eine neue Herausforderung. Man macht seine Züge und sie müssen den Bienen und den Gegebenheiten passen. Und manchmal passt es nicht so, wie man denkt. Es ist auch viel Vorbereitung und Planung und später Säuberung, und dann sieht man das Volk Wochen bis Monate nicht..... es wird zur Leidenschaft.

    Danke Night Shadow, ich "sehe" hier Viele nickend diesen Beitrag lesen.


    DAS könnte man einrahmen,

    on point ! :thumbup:

  • Ich möchte gern als absolut unerfahrener Neuling mit dem Imkern in kleinem Rahmen anfangen,
    werde allerdings in diesem Jahr 63 Jahre alt.
    Kann man sich in dem Alter noch wirklich gut einarbeiten in die Materie?
    Gibt es noch andere Forenmitglieder die in ähnlichem Alter damit angefangen haben?
    Gruß an alle hier,
    Franz

    Solange du körperlich fit bist sehe ich da keine Probleme.

    Ich kenne durchaus Imker, die noch mit über 80 Jahren aktiv sind.

    Spätestens dann wird zwar Ende sein, aber so kannst du die Imkerei durchaus noch 15 bis 20 Jahre genießen (wenn keine körperlichen Einschränkungen vorhanden sind oder noch kommen).