Anfänger - KöZucht - Welches Material?

  • Ich weisel nicht mit Käfig ein, sondern setze M+ auf, muss dann kontrollieren ob die Kö runter ist usw.

    Ist aufwendiger aber erscheint mir sicherer.

    Zuhängen von Kö mit Waben und ansitzen Bienen finde ich zumindest in der Vorstellung einfacher und gleich sicher…


    Keine Ahnung warum, aber zusetzen mit Käfig halte ich (ohne viel Erfahrung damit zu haben) für gefährlich… reines Bauchgefühl… da ist schon mal was schiefgegangen… aber auch zu anderen Jahreszeiten…

    Habe beides schon erfolgreich gemacht. Zuhängen von Brutwaben mit Königin mittig ins Brutnest funktioniert sehr gut, auch im Sommer.


    Austausch von Käfig gg. Käfig mit Kö' (alt gg. neu) geht, wenn man nach ca. 1 Tg. tauscht. Manchmal muss man halt handeln und dann sind diese Methoden sehr einfach.


    Der Zusatz mit Kleinformaten (Apideas, M+ habe ich nicht, weil Standmaß für mich zwingend) führte bei mir (!) meist dazu, dass die Kö' weiter in ihrem Gehäuse bleibt. Die musste ich dann immer abschütteln - ging aber auch!


    Was selten ging, war das Zusetzen zu Brutsammlern, die ehemals eine Kö' gezogen hatten, welche aber verloren ging. Da hilft dann nur der "Rettungsanker", die 3 Brutwaben mit Kö'.


    Vlt. Hatte ich aber auch nur Glück ;) .

  • Wir nutzen die Begattungseinheiten im Maß unserer Honigräume. Das ist für das zusetzen auch ziemlich Klasse. Ich würde nach derzeitiger Sicht nicht mehr auf M+ gehen wollen...

    Das ist natürlich eine gute Idee, nehmt ihr einfach Honigräume ohne Rechen und schiedet erstmal auf ein paar Waben. Danach erweitern?!

  • Nein, wir haben insgesamt fünf Zargen umgebaut, so dass 3 Völker a 3 Rähmchen 1/2 DN auf die Belegstelle können. Wenn die wieder zurück sind, kann ich die einfach in einem HR oben aufsetzen, gebe noch Bienenmasse dazu oder Seidel mit dem Minivolk ein etc.

  • Hallo,

    danke Euch für die vielen Beiträge, Hilfestellungen, Anregungen, Kritik, etc.

    Das Beutenmaterial ist bereits beschafft, d. h. sechs Viererböden, Schiede, schwere Folie, Deckel. Dazu 20 "normale" Böden mit Zargen und Deckel für die spätere Ablegerbildung nach Begattung. Alles im Standmaß. Das Zuchtmaterial kommt aus der nahegelegenen Belegstelle. Evtl. wird dort durch die Mitglieder der Belegstelle auch umgelarvt. In einer zweiten Serien kann ich es dann selbst testen. Dies wird dann im Juli sein um in Oktober umweiseln zu können. Scheitern ist natürlich eingeplant.

  • d. h. sechs Viererböden

    hast du mit denen mal gearbeitet ? Beim umlogieren sind die Königinnen nicht auf der Wabe, sondern am Trenschied. Dann müssen die neuen Einheiten weg gebracht werden, weil sonst sind die Flugbienen weg.

    Du sparst im ersten Moment ein wenig Material, was du dir mit mehr Arbeit und Ärger erkaufst....Einfach Imkern halt.

    Bis bald

    Marcus

  • Nein, wir haben insgesamt fünf Zargen umgebaut, so dass 3 Völker a 3 Rähmchen 1/2 DN auf die Belegstelle können. Wenn die wieder zurück sind, kann ich die einfach in einem HR oben aufsetzen, gebe noch Bienenmasse dazu oder Seidel mit dem Minivolk ein etc.

    Vielen Dank! Also hast du Trennwände dazwischen. Wie machst du denn das mit dem Füttern? Hast du dir dann einen getrennten Fütterer gebaut?

  • Wenn es bekannt war, hätte ich es nicht eingelplant.

    Wie machst Du es? Wie würde es "einfacher" gehen?

    Ich finde es praktisch mit fünf Viererböden und somit max. 20 Völkern den Standort zu wechseln. 20 Ablegerkisten oder 20 Einzarger zu bewegen ist doch weit aufwendiger.

    Zudem gefällt mir die Möglichkeit die Völker durch Ziehen eines Schieds zu vereinigen.

    Gruß
    Markus