Anfänger - KöZucht - Welches Material?

  • Hallo, wie Manu nr schon schrieb, besorg dir vernünftigen Zuchtstoff, auch wenn die Edelmade einen € kostet, dafür larvt dir dann ein erfahrener Vermehrer/Züchter von einer vernünftigen Königin um und du hast einen Anfang.

    Ein Bekannter bestrietet den anderen Weg, er hat Wald und Wiesen Bienen, die Carnica geprägt sind und larvt denn bei 20 Völker immer vom "besten" um. Das dort der Zuchtfortschritt nur schleppend ist, brauch ich hier ja keinem zu erzählen. An einer guten Königin hält ihn immer noch der Stachdeldraht im Portmonai zurück und 50 Cent für eine Edelmade sind auch viel zu teuer.

    Zucht kostet Geld, Zeit und Honig.

    Bis bald

    Marcus

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, xx Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN

  • das man......

    wie Rase sagt, es müssen nich die letzten 1,754% rausgekitzelt werden

    Züchten kann für den Imker sehr erfüllend sein, aber sehr schnell auch sehr frustrierend. Ich hab damals tatsächlich mit dem Bogenschnitt angefangen, weil ich von Grund auf kapieren wollte, was die Bienen tun und was sie tun wollen. Und wenn dann die ersten Königinnen schlüpfen, kommt ein Hochgefühl, und das lässt dich dann weiter machen.

    gaaanz genau Michel, und die Mädels die dabei rauskommen sind oft nicht die Schlechtesten. Denn, je weniger du trickst, desto weniger Fehler kannst "einbauen".


    Deichkind, schau mal in unseren Analen :) Der reiner Schwarz hat das da schön beschrieben

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


    Richtige Auslese und exaktes Verpaaren, ist das Ruder mit dem das Schiff auf Kurs gehalten wird.

    Paul Jungels


    https://www.bienen-plus.de/

  • gaaanz genau Michel, und die Mädels die dabei rauskommen sind oft nicht die Schlechtesten. Denn, je weniger du trickst, desto weniger Fehler kannst "einbauen".

    Nicht die Schlechtesten, weil man ja -Stichwort Belegstelle- auf der Vaterseite schon viel getan hat. Und auch dort, Augen und Ohren auf und denen nachlatschen, die 38 begattete Königinnen von 40 angelieferten hatten.

  • Erst mal anfangen, lautet die Devise. Nicht weil die alten Hasen hier so überheblich sind, sondern weil jeder seinen Weg gehen muss.


    Wer 10 begattete Kö's benötigt und die aus anfänglich 20 Zellen auch bekommt, hat schon vieles richtig gemacht. Das darf man aber nicht erwarten - da können auch nur 5 oder 3 am Ende übrig bleiben. Und das liegt nicht am Material (Wachs, Plastik) und der Kistenform.


    Viel Erfolg beim Einstieg !

  • Nicht die Schlechtesten, weil man ja -Stichwort Belegstelle- auf der Vaterseite schon viel getan hat.

    Für die Eigenschaften der Königin, die auf die Belegstelle geschickt wird, ist die Vaterseite dort ohne Bedeutung

    Für die Chefin selbst, aber nicht für das Volk doch ganz erheblich und die Nachzuchten der Kö erst im besonderen. Manchmal habe ich den Eindruck du verstehst Beiträge absichtlich falsch nur um zu provozieren. Du hast sicher ganz genau verstanden was Michael ausdrücken wollte.

    Die Bevorzugung lokaler Produkte ist weder Nationalismus, noch Faschismus, noch Protektionismus, sondern ist nur ein Symptom von Intelligenz und Umweltverträglichkeit.

  • Das hat nichts mit Provokation zu tun. Eher mit Klarstellung und/oder Ergänzung.

    Es ging um verschiedene Aufzuchtmethoden für Königinnen und wie man gute Königinnen erhält, inklusive dem dafür gut geeigneten Material. Mit der Begattung ändert sich an all dem nichts mehr. Die Königin wird dadurch nicht besser oder schlechter. Der Drops ist dann gelutscht.

    Nichts anderes habe ich behauptet.

    Schickst du einen lahmen Kläpper auf die Belegstelle, wird daraus kein Rennpferd.

    Dass sich im davon aufgezogenen Volk die Vaterdrohnen bemerkbar machen und auch bei den Nachzuchten, steht auf einem anderen Blatt und geht einen Schritt weiter, der bisher noch nicht Thema war.

    Allerdings wurde hier auch schon von Nachzuchten aus eigenen Bestand abgeraten, was ja dann der Fall wäre. Da verhielte ich mich eher neutral, da dies Vor- und Nachteile hat und nur schwer allgemeingültig zu beantworten ist.

  • Schickst du einen lahmen Kläpper auf die Belegstelle, wird daraus kein Rennpferd.

    Dass sich im davon aufgezogenen Volk die Vaterdrohnen bemerkbar machen und auch bei den Nachzuchten, steht auf einem anderen Blatt und geht einen Schritt weiter, der bisher noch nicht Thema war.

    Also ... Bienenbiologie Teil 1 Der Drohn entspricht zu 100% seiner Mutter...

    Imker, Vermehrer und Selektierer.


    12er Dadant nach Bruder Adam

    Restbestand Seegeberger aus der Anfangszeit

  • Manchmal habe ich den Eindruck du verstehst Beiträge absichtlich falsch nur um zu provozieren.

    Dieser Vorwurf beschäftigt mich sehr. Ich versuche, die Ding so zu verstehen wie sie gesagt und geschrieben werden. Eine vom tatsächlichen Wort abweichende Interprätation, im Sinne von "Was könnte er eventuell anders gemeint haben als geschrieben?" dürfte zu erheblich mehr Falschaussagen und Fehldeutungen führen, als sich an den tatsächlichen Text zu halten.

    Grundsätzlich vom Geschriebenen abweichende eigne Erfahrungen und Beobachtungen, selbst angelesenes Wissen, gegen die Aussagen zu stellen, halte ich für den Hauptsinn eines Forums, soweit keine Einigkeit herrscht.


    Dass man sich nicht beliebt macht, wenn man auf Ungereimtheiten, Falschaussagen (nicht in diesem Fall) und ungenaue Formulierungen aufmerksam macht, musste ich schon häufiger feststellen. Ich halte es aber für ein Forum für existenziell.

    Dein Vorwurf hört sich etwa so an, als sollten wir jemand wählen, der immer Recht hat, der die Beiträge schreibt und den anderen kommt die Rolle zu, Daumen zu verteilen. (überpitzt gesagt)


    Nicht die Schlechtesten, weil man ja -Stichwort Belegstelle- auf der Vaterseite schon viel getan hat.

    Halte ich für eine, in diesem Faden zumindest missverständliche oder unvollständige Aussage. Deshalb meine Ergänzung.

    (M)Eine Konkretisierung ist in meinen Augen keine schlechte oder provozierende Aussage. Aber es stellt sich wieder einmal raus, jeder liest anders und dechiffriert wird beim Empfänger.