Waldhonig rühren?

  • Hallo zusammen! Habmal(wieder)nefrage!
    Habe diese Jahr das erstem mal den Versuch gewagt,einen Teil meines geernteten Frühjahrshonig ( Löwenzahn ) zu rühren. Hat eigentlich ganz gut funktioniert.Der Honig ist zwar fest, aber so, daß man ihn gut aufs Brot streichen kann. Und er ist sehr feincremig. Hier meine Frage!
    Ich habe aus der Juniernte noch Sommerhonig mit ein wenig Wald und aus der Juliernte noch Sommerblütenhonig. Der Waldhonig ist mittlerweile sehr zähflüssig, der Sommerblütenhonig dagegen noch ganz schön fließfähig. Kann ich beide Honige genauso wie den Löwenzahnhonig rühren, damit beide genauso feincremig werden? Wann muß ich damit anfangen und wie lange ( oft ) muß ich rühren? Schillert der gerührte Honig dann genauso wie der Löwenzahn, wenn er fertiggerührt ist ?
    Über eine kleine Hilfestellung würde ich mich freuen!


    Liebe Grüße ans gesamte Imkerforum!

  • [quote='. Kann ich beide Honige genauso wie den Löwenzahnhonig rühren, damit beide genauso feincremig werden? Wann muß ich damit anfangen und wie lange ( oft ) muß ich rühren? Schillert der gerührte Honig dann genauso wie der Löwenzahn, wenn er fertiggerührt ist ?
    Über eine kleine Hilfestellung würde ich mich freuen!
    [/quote]


    Hallo,
    den Waldhonig zu rühren wäre eine Todsünde, da verkauft er sich nicht mehr besonders, sieht auch in der Farbbildung komisch aus. Versuche ihn im Melitherm zu verflüssigen, vielleicht hilft dir ein Kollege mit so einem Gerät aus, dann ist er wieder, falls du ihn nicht zu kalt lagerst, monatelang flüssig.

  • Nett das Du dir die Mühe gibst auf die gestellten Fragen zu antworten. Hat mir ein wenig weitergeholfen.
    Werde den Waldhonig nicht rühren!
    Was aber ist mit der Sommerblüte, welche jetzt noch recht dünnflüssig ist?
    Kann man diesen beim auskristallisieren genauso rühren wie den Löwenzahnhonig?


    Viele liebe Grüße aus dem Windecker Ländchen.

  • Sommerblüte kann man rühren, muß man aber nicht. :wink:


    Bei uns im Verein hat einer 'ne umgebaute Bohrmaschine mit Zeitschaltuhr und rührt den Honig im 50-Kilo-Bottich über 7 Tage 15 Minuten täglich. Der Honig wird dort nicht direkt geimpft, sondern der Bottich wird nur nicht ausgekratzt.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo liebe Imker(innen),


    Zitat

    Bei uns im Verein hat einer 'ne umgebaute Bohrmaschine mit Zeitschaltuhr und rührt den Honig im 50-Kilo-Bottich über 7 Tage 15 Minuten täglich. Der Honig wird dort nicht direkt geimpft, sondern der Bottich wird nur nicht ausgekratzt.


    Also entweder hat der Imker viele Bohrmaschinen und Zeitschaltuhren oder nur einen Kübel Blütenhonig !? :o


    Hab mir über das Rühr-Voodoo (wann, wieviel, wie oft, etc.) auch schon meine Gedanken gemacht.Warum sollte es nicht funktionieren wenn ich den Honig impfe, danach rühre bis er silbrige Schlieren bildet, und fertig.
    Kann mir nicht vorstellen, daß Großimker dafür ein Riesentanz veranstalten ?? Oder doch ??


    Gruß
    Matthias

  • Hallo Matthias,


    das mit den 7 Tagen usw. hat einen einfachen Grund Samstag bis Samstag und billige 24h-Zeitschaltuhr. Es gibt nur eine Bohrmaschiene und einen Bottich. An der Bohrmaschiene ist noch ein Langsamlaufgetriebe.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder