12er oder 10er Dadant?

  • Ich habe vor 2 Jahren 12 Dadantbeuten von 12er auf 10er umgebaut. Finde es so praktischer. Ich habe auch Völker auf Zander 2 zargig, da hat man dann auf jeden Fall Nektar und Pollen im Brutnest... Und ich finde es waren stärkere und größere Völker dadurch. Meine Dadant Völker hatten trotz Schied nach 5-7 Waben und nur Honigecken über der Brut nicht mehr im Honigraum als bei Zander. Keine Ahnung warum, bin aber auch nicht gewandert.

  • Die vielen Beuten- und Rähmchenmaße in Deutschland machen es einem Anfänger leider wirklich nicht leicht. Dazu noch die Feinheiten Beespace oben oder unten, kurze und lange Rähmchenohren, mit und ohne Falz... =O Man muss sich praktisch immer auf einen Hersteller festlegen, weil fast nichts kompatibel ist, außer den wenigen Herstellern, die sich aus die Magazinimkermaße verständigt haben. Oder am Ende selbst bauen.


    Welche Hersteller gibt es denn, die die 12er in 25mm starker Weymouthskiefer herstellen? Ich habe da nur Ruck und Zülow gefunden. Die meisten Beuten werden doch 22 mm Wandstärke gefertigt.

  • Die vielen Beuten- und Rähmchenmaße in Deutschland machen es einem Anfänger leider wirklich nicht leicht. Dazu noch die Feinheiten Beespace oben oder unten, kurze und lange Rähmchenohren, mit und ohne Falz... =O Man muss sich praktisch immer auf einen Hersteller festlegen, weil fast nichts kompatibel ist, außer den wenigen Herstellern, die sich aus die Magazinimkermaße verständigt haben. Oder am Ende selbst bauen.


    Welche Hersteller gibt es denn, die die 12er in 25mm starker Weymouthskiefer herstellen? Ich habe da nur Ruck und Zülow gefunden. Die meisten Beuten werden doch 22 mm Wandstärke gefertigt.

    Dehner bietet die auch an, aber bei D12 würde ich zu 22mm raten, weil es einfach geläufiger ist. Hier wurde auch schon öfter festgestellt, dass dieses Mehr an Wandstärke den Bienen nichts bringt.

    "Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen." Mark Twain

  • Achtet auf die 25mm Wandstärke!

    Warum?

    Weil nur dann die Wandstärke immer gleich ist und die Wahrscheinlichkeit höher ist, das die Beuten nach den Angaben der Einheitsfritzen gefertigt sind. ..

    Ich fragte "aus Gründen". ;)

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Hallo Beeson,

    ich traue mich mal zwei weitere Hinweise zu geben, obwohl ich selbst noch

    Anfänger bin nach fünf Bienenjahren mit kleiner Völkerzahl in der 12er Dadant.

    Das großzügige Platzangebot lässt Dich ruhiger an die Arbeit mit den Bienen

    gehen, gerade am Anfang, weil Du nicht fürchten musst, Bienen oder gar die

    Königin zu quetschen. Das wirkt sich automatisch auf die Bienen aus und

    damit wiederum auf Dich. Ein ruhiges, konzentriertes Arbeiten stellt sich so

    viel eher ein für jemanden, der gerade beginnt.

    Besonders für Hobbyimker mit kleinerer Völkerzahl bietet die 12er DD außerdem den Vorteil, nahezu jederzeit auftauchende Probleme mit einem Ableger lösen zu können. Eine Königin oder ein Volk macht Probleme ? Da kannst Du die Königin mit oder ohne Brutwaben entnehmen und einfach den fitten Ableger einsetzen, ohne dass Dir Zeit und eventuell Tracht verloren- geht. Für Ableger solltest Du mit der Zeit ohnehin sorgen, sie sind das Rückgrat einer jeden Imkerei.

    Meine 2 Cent.

  • die Beute muss die Brut der fruchtbarsten Königin aufnehmen können....

    Und, die Beute muss dem Volk anpassbar sein..... (also ohne Schröpfen usw. imkern) nicht umgedreht. Also das Volk der Beute.

    Ne 10er ist da hin und wieder zu klein....

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


    Hier gibts was Gutes zu lesen

    http://www.pedigreeapis.org

    Eure Pedigrees, könnt ihr ab sofort hier problemlos u. fachlich geprüft im Original eintragen

  • Ich denke mal,wenn die Zargen nicht verleimt und stumpf aufeinander verschraubt sind sollte das möglich sein, die Stinseiten um das entsprechende Maß zu kürzen. Verzapft und verleimt dürfte das schwierig werden...

  • Hallo zusammen. Ich hoffe dass wir jetzt nicht zu OT werden.

    12er zu 10er umbauen (ohne das jetzt selbst gemacht zu haben) wird jetzt kein riesiger Aufwand sein.

    Würde die Kiste über die Kreissäge jagen und ein Seitenteil freischneiden, den Rest (Vorder und Rückseite) entsprechend einkürzen und dann das Seitenteil mit einer Holzverbindung deiner Wahl wieder dranspaxen. Wennsts Spaß am basteln hast, machst Nut/Feder mit der Oberfräse, verleimen/verschrauben. Das Problem mit beespace oben/unten wirst du aber vermutlich bekommen...und dann anfangen mit irgendwelchen 8mm Streifen...da hätte ich keine Lust drauf.


    Bevor ich das allerdings machen würde, würde ich mir noch am ehesten die 12er Kisten mittels Trennschied zu ner zweier Ablegerkiste umbauen und mir die 10er neu kaufen. (Wenn's denn ne Bastel- und keine Verkaufslösung sein soll)


    Ich finde an meinen 12er Kisten unter anderem sehr schön, dass ich wirklich mit Platz am Volk arbeiten kann und im Winter auch Schied und große Futtertasche in der Beute parken kann.

    Viele Grüße

  • Nochmal eine andere Frage, auch wenn die nicht wirklich von der Beutengröße abhängig ist.


    Welche Deckelart ist den empfehlenswert. Stülpdeckel (das scheint ja der "Klassiker" zu sein)? Oder eher die Variante mit hohem Innendeckel +Dämmplatte+Blechdeckel.


    Wie sind den da so die Erfahrungen? Oder ist das einfach nur ne optische Geschmackssache?

  • Nochmal eine andere Frage, auch wenn die nicht wirklich von der Beutengröße abhängig ist.


    Welche Deckelart ist den empfehlenswert. Stülpdeckel (das scheint ja der "Klassiker" zu sein)? Oder eher die Variante mit hohem Innendeckel +Dämmplatte+Blechdeckel.


    Wie sind den da so die Erfahrungen? Oder ist das einfach nur ne optische Geschmackssache?

    Das wichtigste ist das der Aussendeckel ausreichend unterlüftet/hinterlüftet ist, der Rest ist egal - zumindest ist es den Bienen egal...