• Hallo Thomas,


    so ganz stimmt das nicht. Du bringst zwar auch mit dem Verschenken eines Bonbons ein Lebensmittel in Verkehr und haftest (eingeschränkt) für die Folgen des in Verkehr bringens. Du tust dies jedoch im Allgemeinen nicht gewerblich. (Etwas anderes wäre es, wenn Du z.B. Mietclown auf einem Kindergeburtstag wärst und das öfter machen würdest oder ein Teller mit selbstgemachten Keksen in Deinem Laden für die Kunden auf der Theke steht)
    Und natürlich ist es nach: § 8 LMBG - Verbote zum Schutz der Gesundheit - sowieso verboten
    1. Lebensmittel für andere derart herzustellen oder zu behandeln, daß ihr Verzehr geeignet ist, die Gesundheit zu schädigen;
    2. Stoffe, deren Verzehr geeignet ist, die Gesundheit zu schädigen, als Lebensmittel in den Verkehr zu bringen;


    Die Regelungen die sich aus den von Dir angesprochenen Bundes- und Landesverordnungen ergeben, beziehen sich fast ausschließlich auf das gewerbsmäßige in Verkehr bringen. Und zu "gewerbsmäßig" gibt es jeweils dort oder in den Durchführungsbestimmungen wieder Definitionen.
    Lebensmittel die gegen die Regelungen hergestellt wurden, dürfen nur nicht gewerbsmäßig in Verkehr gebracht werden. (Beispiel: Du darfst Marmelade kochen, wie und woraus Du immer willst. Und Du darfst sie verschenken oder sogar verkaufen solange das nicht gewerbsmäßig erfolgt und Du nicht gegen §8 verstößt)

    Je nach Regelung und Verordnung beruht die Gewerbsmäßigkeit auf dem Erfülltsein manchmal nur einer der folgenden Bedingungen: (es gibt weitere)
    - regelmäßig (immer auf dem Weihnachtmarkt),
    - selbständig (ich bestimme was in den Honig kommt),
    - planmäßig (ich richte Alles so ein, daß die Honigsorten getrennt geschleudert werden)
    - wiederholt (nu - das erklärt sich selbst :wink: ),
    - der Gesamtverkaufserlös einen bestimmten Betrag übersreitet (das' ja auch klar 8) )
    - mit Gewinnerzielungsabsicht (gilt auch langfristig, z.B. Honig an Neukunden verschenken),
    - neuerdings auch Sponsoring (das Kinderheim bekommt 50kg Rapshonig, egal wie und warum),
    - auf Dauer angelegt (beim Imkern geht das wohl nicht anders),
    - öffentlich zugänglich (Laden- oder Hoftür, auch mit Klingel, reicht, weil auch Fremden Einlaß gewährt wird)


    Ich hab' die gesetzlichen Regelungen nicht gemacht und will auch nicht behaupten, daß ich sie in allen ihren landesspezifischen Unterschieden überblicke und gutheiße, aber gerade wenn ich mal nicht an Honig und Pollen sondern vielleicht an frisch geschossenes Wild, Hackfleich, Mixgetränke, Pilze, Hautcremes und Döner denke, finde ich die Regelungen mindestens in weiten Teilen schon sehr sinnvoll.


    Und ganz abschließend, die Abgabe von Honig an Dritte ist nach Lebensmittelrecht in aller Regel gewerbsmäßig, auch wenn die (Hobby-)Imkerei selbst nach steuerlichen Richtlinien nicht als gewerbsmäßig gilt, (die Abgabe von Bonbons an Nachbarkinder in aller Regel nicht, zum Glück für die Nachbarskinder :D )

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo Henry
    Also, ich werde meine lieben Bienen verklagen, weil sie mich durch Ihren Sammeleifer dazu verleiten, den überschüßigen Honig zu verschenken (in Verkehr bringen)
    Ich will mir gar nicht ausmalen, was geschehen kann, wenn ein Neider diese Beiträge liest.

    Das Leben sollte keine Reise sein, mit dem Ziel,attraktiv und mit einem gut erhaltenen Körper an unserem Grab anzukommen.
    Wir sollten lieber seitlich hineinrutschen, Schokolade in einer Hand,Eis in der anderen, unser Körper total verbraucht und schreiend
    "Wow, was für eine Fahrt!"....

  • .......warum?
    kessi u.Steffen Wittig haben verschiedene Fragen bezüglich der Honig-vermarktung bzw. der rechtlichen Bedingungen gestellt. Es betrifft die Kennzeichnungsverordnung bzw. das Haltbarkeitsdatum. Als Antwort kam die Haltbarkeit von 1228 Jahren und der Hinweis, dass Honig kein Haltbarkeitsdatum benötigt, verbunden mit einem `Seitenhieb gegen den Handel.
    HAPPYBEE hat die Situation "fest im Griff"- und die richtige Antwort gegeben, mit dem einzigen Unterschied zu mir, dass ich erfahren habe, dass die Schrift nicht 3mm sondern 4 mm hoch sein MUSS. Sonst gibt es zwischen mir und happybee keinen Unterschied. Vom Propolis kann ich keine Angaben machen, weil ich davon nichts weiss.
    Ich habe alle mir bekannten (ich glaube nicht, sondern ich weiss es) Fakten bezüglich der rechtlichen Vorschriften kundgegeben. Ich habe weder beim Entstehen der EU Gesetze mitgewirkt, noch habe ich für viele Gesetze oder Durchführungsverordnungen ein richtiges Verständnis bzw. Einsehen. Aber diese, oft nicht verständlichen Besonderheiten sind einfach am Tisch.
    Ein Dank gebührt Henry Seifert. Die Wiedergabe des Gesetzestextes bzw. die Erläuterungen sind umfassend und total vollständig. Hier könnte man aufbauen und Geistesblitze einbauen, wie man das Gesetz auslegen kann, bzw. wie man Hürden umschiffen kann. Im Österr.Imkerbund haben wir PStv. IM Reitinger, welcher berufsbedingt ein Fachmann ist, einen kompetenten Berater. Vielleicht liest er zufällig das Forum, und kann sein Statement abgeben. Durch sein Verhandlungsgeschick bei Ministerien konnte er bei uns einige Vorschriften für Imker praktikabler machen und abschwächen.
    Fakt ist auch, dass die Kontrollen bei uns Imkern mehr werden. Laut Auskunft eines Kontrollorganes erhalten sie Imkerlisten aus den verschiedensten Quellen, wie Imkervereine, Vetr.Ämter etc.
    So haben wir in unserer Gemeinde einen voll entsprechenden Honigschleuderraum errichtet, welcher allen 25 Mitgliedern zur Verfügung steht. Fast alle Imker schleudern derzeit noch im eigenen Haus. Sollten aber in den nächsten Jahren die Kontrollen einsetzen, kann sofort reagiert werden.
    So hätte ich einen Vorschlag. Es möge nicht aus allen Ecken mit "Hackln" geworfen werden, wenn doch die Ratschläge richtig und fachmännisch sind.
    ....darum!


    Mit den besten Grüßen
    Tschiwi

  • Hallo!
    Hier noch zur Ergänzung mein "senf":
    Ursprungsbezeichnung: Das Ursprungsland muss klar ersichtlich sein!
    z. B: Sachbezeichnung "Lungauer Honig" mit Deckelschriftzug "Österreichischer Honig" genügt den Anforderungen. Eine Prägung am Glas selbst genügt nicht!
    Haltbarkeitsdatum: dieses ist sehr wohl geregelt!
    Bei Angabe von Tag Monat und Jahr entfällt die Loskennzeichnung - wird nur Monat und Jahr angegeben muss auch eine Loskennzeichnung erfolgen.
    Diese Verordnung (2001/110 EG) ist schon in Kraft - die Übergangsregelung gilt noch bis August 2004
    - so wurde die Richtlinie in Österreich umgesetzt.
    imkerliche Grüße
    Leonhard G.

  • Hallo Fritz!


    Zitat: "Fast alle Imker schleudern derzeit noch im eigenen Haus. Sollten aber in den nächsten Jahren die Kontrollen einsetzen, kann sofort reagiert werden."
    Ich verstehe nicht wie du das meinst - es gibt keine gesetzlichen Vorschriften das es einen extra ausgewiesenen Schleuderraum geben muss - wenn eine Küche den Anforderungen laut Lebensmittelhygieneverordnung entspricht ( und das tut es im Normalfall immer) dann ist alles ok. Ein eigener Schleuderraum ist natürlich optimal, aber für viele kleine Imker unerschwinglich. Ein gemeinsamer Raum hat auch Nachteile z.B. wenn mehrere Imker zur gleichen Zeit schleudern wollen, kann das schon zu Problemen führen - jemand ist mit der Reinigung nicht zufrieden, wer hat was kaputt gemacht usw. Das kann alles sehr in Streit ausarten - für 25 Personen unmöglich, meiner Meinung nach wäre dies für ca. 3 Imker optimal.
    - Ein extra ausgewiesener Schleuderraum ist nicht Bedingung für den Verkauf von Honig!
    Gruss
    Hachtl

  • Hallo zusammen
    Habe mir mal alle Beiträge wieder durchgelesen. Nun weiß ich, was alles draufstehen muß. Aber darf ich das Honigglas in jedem Laden zum Verkauf anbieten? Ich denke da z.b. an ein Blumengeschäft, Büro oder Bekannte, die für den Imker Honig verkaufen ?
    Gibt es da auch Bestimmungen?

    Das Leben sollte keine Reise sein, mit dem Ziel,attraktiv und mit einem gut erhaltenen Körper an unserem Grab anzukommen.
    Wir sollten lieber seitlich hineinrutschen, Schokolade in einer Hand,Eis in der anderen, unser Körper total verbraucht und schreiend
    "Wow, was für eine Fahrt!"....

  • Hallo Guido,


    Honig (und auch Marmelade, Fruchtsäfte ect.) kann man überall verkaufen, außer es kann Verwechselungen geben oder diese sind wahrscheinlich oder der Ort der Lagerung während des Bereithaltens zum Verkauf ist geeignet das Lebensmittel, so zu verändern, daß es aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr in Verkehr gebracht werden dürfte (Wenn ins Honigglas Benzoldämpfe eindringen, an der Tankstelle zum Beispiel). Sonst gibt es eher Probleme mit dem Wettbewerbsrecht. Oder wenn der Anschein einer Heilwirkung erzeugt oder geduldet wird, also beim Verkauf in oder vor der Apotheke oder beim Heilpraktiker oder Tierarzt.


    Honigverkauf ist, wenn es nicht Standeseinschränkungen, die die wirtschaftliche Tätigkeit im Allgemeinen oder bis zu einem gewissen Grad beschränken, problemlos möglich. Wer generell keinen Handel treiben darf, wie Niedergelassene Ärzte, Rechtsanwälte und Architekten ect. oder jemandem dem der Handel mit Lebensmitteln wegen Krankheit oder Verurteilung untersagt ist, darf natürlich weder Bockwurst noch Honig verkaufen. Das regeln aber sehr spezielle Gesetze, weil der Arzt oder Rechtsanwalt seinen eigenen Honig ja doch verkaufen darf.


    Manch Unternehmer, der nebenbei in seinem Baugeschäft seinen Honig verkauft, kratzt damit, bei der aktuellen Konjuktur sicher schnell an der 10%-Umsatzgrentze. Aber dann muß er lediglich den neuen Geschäftszweck zusätzlich eintragen lassen.


    Sehr gut paßt Honig in die Bäckerläden der Region, in Blumenläden, in ländliche Baumärkte, in den Land- und Futtermittelhandel (solange nicht der Eindruck entstehen kann, es handele sich um Arzenei oder diätische Nahrungszusätze für Tiere) Reformhäuser und Naturkostläden sowieso, wenn die das nach ihren eigenen Richtlinien dürfen. Der Handel im Büro und unter Kollegen muß aber nicht unbedingt vom Chef geduldet werden. Da wäre es wohl besser vorher zu Fragen oder ihm gleich den Honig ums Maul zu schmieren. :wink:


    Ich gebe übrigens immer eine ganze Ladung Honig nur auf Lieferschein in die Läden. Nur was verkauft ist, also nicht mehr im Regal steht, fülle ich automatisch oder nach Anruf auf und kassiere sofort bar ab. Den Händlern ist das sehr angenehm, weil sie kein Risiko eingehen und mir ist es sehr angenehm, weil der Honig eh irgendwo gelagert werden muß. Und da ist es schon besser er lagert werbewirksam im Regal oder auf der Theke als bei mir in der Kammer. Na und bar ist aus ganz verschiedenen uns allen bekannten Gründen ja auch steuerlich für beide Seiten günstig.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo Henry,
    Du schreibst:

    Zitat

    Ich gebe übrigens immer eine ganze Ladung Honig nur auf Lieferschein in die Läden. Nur was verkauft ist, also nicht mehr im Regal steht, fülle ich automatisch oder nach Anruf auf und kassiere sofort bar ab. Den Händlern ist das sehr angenehm, weil sie kein Risiko eingehen und mir ist es sehr angenehm, weil der Honig eh irgendwo gelagert werden muß. Und da ist es schon besser er lagert werbewirksam im Regal oder auf der Theke als bei mir in der Kammer.


    Wie funktioniert das konkret? Kann ich da Näheres darüber erfahren?

  • Hallo Erich,


    also ganz einfach: Ich packe mir Kartons mit Honig (3*1. Schleuderung, 3*2. usw) ins Auto. Alles 250g Gläser und eben eine wilde Mischung. Dann fahre ich in Läden (Bäcker, Bauernhofläden, ect) und frage, ob die meinen Honig verkaufen wollen. Wenn die das wollen, wozu manchmal ein wenig Überredung notwendig ist, laß ich einen oder zwei Kartons da. Dafür bekomme ich einen Lieferschein und achte darauf, daß der Honig gleich direkt ins Regal eingeräumt wird, wo die Kunden und ich ihn sehnen kann. Es gibt auch noch einen Türaufkleber, den die Bäcker aber lieber auf die Glastheke kleben.


    Später so nach zwei, drei Wochen fahr' ich wieder dort hin und sehe wieviel Honig jetzt noch da ist. Meist sind das nur noch wenige Gläser, weil sich ganz schnell die Mitarbeiter und der Chef selbst versorgst haben. Dann bekommt der Laden ein neues 12er Pack oder auch einzelne Gläser, wobei einzele Gläser wirklich die Ausnahme sind. Dieses neue 12er Pack bezahlt der Laden sofort und bar.
    Manchmal wird man sich aber auch uneins über irgendetwas. Dann lege ich den Lieferschein der ersten Lieferung vor und lasse mir all den Honig, der nicht zurückgegeben werden kann bezahlen.
    So einfach ist das. Und es funktioniert sehr gut.
    Oft rufen die Kunden dann schon an ohne, daß ich kontrollieren muß, wenn sie merken der Honig wird alle. Und ich suche mir Läden aus, die ich ohnehin leicht oder nur mit geringsten Umwegen erreichen kann. Später, wenn mehr Honig über ein und den selben Laden geht, kann ich dessen Adresse auch noch auf das Etikett drucken. Zum Beispiel mit: Seiferts 1. Schleuderung 2003. (Frühtrachthonig) Zu haben bei der Bäckerei Wifelspütz, Pfalzweg 19, Tahlheim oder direkt beim Imker.


    Ach und Pfand. In meinem Abgabepreis ist Pfand immer bereits enthalten und der Kunde bekommt für jedes Glas mit Deckel und meinem Etikett (wegen der Ablösbarkeit) 0.25€ gutgeschrieben. Also wenn er 12 Gläser Honig bekommt und bezahlt, kann er immer gleich die Pfandgläser abziehen und abgeben. Wenn seine Kunden lieber Marmelade darin abfüllen oder die Gläser scherbeln ist mir und dem Bäcker das zumindest finanziell egal. Bezahlt ist das Glas ja.


    Also es läuft gut und so kann ich das nur jedem empfehlen. Das ganze Risiko ist, daß sich jemand mit den ersten 12 Gläsern Honig nach Brasilien absetzt und ich dann mit Detektiv, Rechtshilfe und Auswärtigem Amt die Kohle eintreiben muß. Das sind dann je nach Mischung im Karton 25€ bis 30€ nicht erzielter Umsatz, also vielleicht 10 Euro echter Verlust. Das Risiko gehe ich viel lieber hundermal ein, als nocheinmal zu versuchen auf dem Weihnachtsmarkt irgendeiner Kleinstadt neben drei anderen Imkern bei Schneeregen und Schweinekälte für horrende Standgebühren innerhalb von 3 Wochen meinen ganzen Honig abzuverkaufen. Wenn's schlecht läuft (und es gibt einige Gründe dafür) bleibst Du auf der Hälfte sitzen und alles ist schon in Gläsern abgefüllt und etikettiert. Läuft es zu gut, hast Du am 18. Dezember nichts mehr und zahlst Strafe an's Marktamt, weil Dein Stand für Honig und Bieneprodukte und eben nicht nur für Bieneprodukte angemeldet war. Auserdem ist es viel schöner über den Markt zu gehen als dort festzufrieren. :wink:

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo Henry,


    Vielen Dank für Deine schnelle und ausführliche Antwort, aber eine Frage habe ich noch.
    Wie ist der Gewinn für den Händler (Bäcker, etc.) geregelt?
    Hast Du einen Preisunterschied zwischen dem selbstverkauften Honig und jenem in z.B. in einer Bäckerei verkauften.
    Und wenn`s nicht all zu frech ist, wie viel ist das?

  • Hallo Erich,


    die 25€ bis max. 30€ sind der Preis den der Bäcker oder jeder andere Wiederverkäufer zahlt für 12 Gläser á 250g. Ich selbst verkaufe den Honig nur etwa .50€ pro 250g-Glas teurer. Der Bäcker soll auch mindestens .50€ aufschlagen. Ob er das tut ist mir aber eigentlich egal. Die Bäcker machen das mit dem Honigverkauf eher um ein komplettes Sortiment zu haben, als für den ganz großen Gewinn. Manche verkaufen aber auch 12 Gläser pro Woche und schlagen .80€ und mehr auf. (Bäcker backen halt kleine Brötchen)


    Übrigens gehen 500g Gläser über die Bäcker garnicht. Wahrscheinlich weil sie zu groß und zu schwer sind um mal eben als "zwei Brötchen und ein Glas Honig" in die Tüte zu wandern.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder