einengen im Dezember

  • hi,


    beim Os-Träufeln gesehen: in einem 2zarger liebig zander sitzen alle bienen jetzt oben, in einer 16kg-etage.

    Unten ist leer, bis auf etwa 500er-Honigglasdeckelgroße Vorratsflächen in 8 waben jeweils nur in der hinternen oberen Ecke sowie eine konservierte halbe Pollenwabe. die untere zarge wiegt 9 kg, also so 4kg futter, inkl. Pollen.

    Ob die Bienen im Frühjahr, falls/wenn oben Futter weg, nach unten gehen - und da die Ecken "auskratzen" oder gar unten brüten und oben eintragen? Eigentlich liegts Futter ja immer oben und zum Brüten würden die Eckflächen wohl nicht reichen? Ob man die untere, quasi-leere Zarge weg nimmt, damit sie weniger Volumen zu pflegen haben?


    dank für Tipps

    und guten Rutsch & schönes neues Jahr

  • ... Das machst am Besten im März. Jetzt lässt man sie in Ruhe; sie wärmen nur (!) die Traube, nicht die Kiste. Brut legen sie vorzugsweise oben an, wo es am wärmsten ist.

  • Die Bienen brauch leere Zellen für den Sitz der Wintertraube, jetzt noch nicht die leere untere Zarge entfernen, volle Futterwaben sind wie kalter Beton. Nach Brutbeginn wird auch konservierter Pollen vom Herbst bei Bedarf verbraucht.

  • sie wärmen nur (!) die Traube, nicht die Kiste. Brut legen sie vorzugsweise oben an, wo es am wärmsten ist.

    Ich will auch nur mein Wohnzimmer wärmen, aber trotzdem geht die ganze Wärme durch die Isolierung mehr oder weniger schnell ins Freie und ist weg. Darum freut man sich auch wenn man nur ein kleines, gut isoliertes Wohnzimmer zu wärmen hat.

    Der Spruch wäre richtig, wenn die Außenhaut der Traube Beuteninnentemperatur hätte.

    Bis bald

    Marcus

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, 8 Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN, Waage 401

  • Der Spruch wäre richtig, wenn die Außenhaut der Traube Beuteninnentemperatur hätte.

    Logisch, dass die Wärme in Richtung Kälte fließt und damit Deinem "Wohnzimmer" verloren geht. Der Wärmeverlust von der Außenhaut der Bienentraube in die umgebende Beute ist ja keine Heizung der Beute im eigentlichen Sinn.


    Habe im Herbst etwas improvisieren müssen und 2 DN 1,5 Zargen übereinander gesetzt. Diese vereinigte Einheit fühlt sich zwischen den beiden Wabenreihen offensichtlich wohl, trotz überflüssigem Raumangebot. Muss ich im FJ wieder trennen...


    Der Bien kann offensichtlich mit langestreckten Hohlräumen umgehen.

  • Der Spruch wäre richtig, wenn die Außenhaut der Traube Beuteninnentemperatur hätte.

    Logisch, dass die Wärme in Richtung Kälte fließt und damit Deinem "Wohnzimmer" verloren geht. Der Wärmeverlust von der Außenhaut der Bienentraube in die umgebende Beute ist ja keine Heizung der Beute im eigentlichen Sinn.

    Klar ist sie das. Die Bienen benutzen ihre Körper als Isolierung, deshalb sind die äußeren Bienen auch kälter als die Inneren. Sie sind aber immer noch wärmer als ihre Umgebung und deshalb findet ein Wärmefluss von den Bienen in die Umgebung statt.

  • ........deshalb findet ein Wärmefluss von den Bienen in die Umgebung statt.

    und ich bin mir auch sicher, dass die Innentemperatur in einer mit Bienen besetzten Beute höher ist, als in eienr leeren. Auch wird die Temperatur in einer gut isolierten kleinen Beute höher sein, als in einer großen, unisolierten.

    Das Bienen ohne Probleme in einem Drahtkäfig, der vor Regen geschützt ist, überwintern kann, wissen wir. Aber ob das wirklich das Optimum darstellt, bezweifel ich.

    Bis bald

    Marcus