Winterverluste 2021/2022

  • Ich hoffe für dich, dass der Rest durchkommt. Ich frage mich nur, warum du den Versuch mit den Streifen auf alle deine Völker ausgeweitet hast.


    Wenn du zumindest 2/3 normal behandelt hättest, stündest du nun etwas besser da. Versuche sind aus meiner Sicht nur auf eine Teilmenge auszuweiten. Gehen die schief bedeutet das nicht einen kompletten Neustart!

  • Puh, heute bei Sonne kurz geschaut ob noch wer da ist und festgestellt dass mein Versuch mit den Oxalsäurestreifen als alternative Sommerbehandlung wohl nach hinten losgegangen ist. Oder die Ox-Träufelung im Dezember war Mist. 3 von 6 Völkern tot, die drei übrigen auch sehr schwach soweit sichtbar. Ich wollte sie nicht auseinander reißen.

    Futter ist noch genug drin, evt. muss ich die Tage mal leere Waben entfernen. Dann werde ich auch die Toten obduzieren.

    Dieses Jahr mach ich dann wieder TBE. Ich hoffe der Rest kommt durch.

    Unglückliche Grüße

    Ich hoffe die 6 Völker waren nur die Versuchsgruppe... Wie hat es da im Oktober mit den Milben ausgeschaut?

  • Puh, heute bei Sonne kurz geschaut ob noch wer da ist und festgestellt dass mein Versuch mit den Oxalsäurestreifen als alternative Sommerbehandlung wohl nach hinten losgegangen ist. Oder die Ox-Träufelung im Dezember war Mist. 3 von 6 Völkern tot, die drei übrigen auch sehr schwach soweit sichtbar. Ich wollte sie nicht auseinander reißen.

    Futter ist noch genug drin, evt. muss ich die Tage mal leere Waben entfernen. Dann werde ich auch die Toten obduzieren.

    Dieses Jahr mach ich dann wieder TBE. Ich hoffe der Rest kommt durch.

    Unglückliche Grüße

    Ich hoffe die 6 Völker waren nur die Versuchsgruppe... Wie hat es da im Oktober mit den Milben ausgeschaut?

    Es hört sich so an,


    Zitat von brumli


    ... 3 von 6 Völkern tot, die drei übrigen auch sehr schwach soweit sichtbar. ...

    als ob das alle seine Völker seien. Sonst hätte er ggf. geschrieben, 3 von 6 der Versuchsgruppe...


    Solange er sich aber nicht meldet wird das alles Spekulation sein. Ein paar mehr Daten, wie wie viele Streifen, wo und für wie lange eingehängt, welche Anzahl an Milben an den einzelnen Tagen an denen gezählt wurde usw. wären hilfreich!

  • 3 von 6 Völkern tot, die drei übrigen auch sehr schwach soweit sichtbar.

    Mein Beileid zu den Verlusten.


    Falls du mit einer höheren Start-Varroabelastung bei den verbliebenen drei Völkern rechnest, würde ich im Frühjahr/ Frühsommer konsequent Drohnenrahmen schneiden, das reduziert schon etwas. Oder ggf. eine frühe TBE bei Raps Volltracht.


    Es besteht auch noch die Möglichkeit, dass es nicht an der Varroa lag, auch wenn das erstmal sehr wahrscheinlich ist. Vielleicht waren die Völker auch zu schwach eingewintert, vielleicht hatte eins Futterabriss, oder die Königinnen waren alt, oder die waren weisellos, oder eine Maus war im Kasten. Wann vor der Winterbehandlung hast du denn das letzte Mal reingeschaut, und wie stark waren die da?


    Daumendrücken für die anderen drei Völker.


    Schöne Grüße - Matthias

    Es war alles sooo gut geplant. Und dann kam das Leben dazwischen...

  • Vielleicht dies, vielleicht jenes - es hört sich nach ungenügender Milbenbehandlung an. Das Problem ist nicht mit einer Aktion zu bewältigen, wenn sich der Befall über Monate aufgebaut hat.


    "Dieses Jahr mach ich dann wieder TBE. Ich hoffe der Rest kommt durch."


    Das ist zumindest ein Schnitt, der schon mal hilft. Allein reicht das u.U. aber auch nicht; da brauchst noch eine zusätzliche Behandlung und Kontrolle im Sept./Okt., die mglw. erneut Eingriffe notwendig machen - je nach Befall.

    Dranbleiben muss man, in manchen Jahren ganz dicht ;) .

  • Passt aufs Futter auf. Ich habe gerade mal die Deckel kurz gelüftet, bei 8/9 war alles ruhig und friedlich, sie saßen tief unterm Futter (ich liebe dieses ruhige Bienengemurmel wenn man dann in die Wabengassen lauscht). Aber das 9. saß schon flächig ganz oben auf feucht kondensierten Oberträgern und war sehr lebhaft. Die brüten anscheinend schon heftig. Da kam der Futterteig keinen Tag zu früh.

    Anfängerin 2019, Warré-Beuten, „klassische Magazinbetriebsweise“ mit Absperrgitter im Naturbau, aktuell 5 Völker

  • das 9. saß schon flächig ganz oben auf feucht kondensierten Oberträgern und war sehr lebhaft. Die brüten anscheinend schon heftig. Da kam der Futterteig keinen Tag zu früh.

    wenn nicht gleichzeitig das Gewicht wirklich zu gering war, muss das überhaupt nichts bedeuten. Es kann auch sehr gut sein, dass du zufällig den Zeitpunkt erwischt hast, in dem die Bienen für einige Stunden die Traube aufheizen und aufgelöst haben, um wieder Futter von außen ins Innere der Traube zu schaffen. Das machen Bienen alle paar Tage, ich meine Tautz hat was von ca. 2 Tagen geschrieben.

  • Bis jetzt keine Verluste und ich denke das bleibt auch so, da kann das Frühjahr kommen. Der Honig ist fast alle. ;)

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Vielleicht dies, vielleicht jenes - es hört sich nach ungenügender Milbenbehandlung an.

    Das denke ich auch. Ich vor dem Einhängen der Streifen einen natürlichen Milbenfall in allen Völkern von <1/Tag ermittelt, möglicherweise war hier schon der Fehler.

    Aber natürlich war es auch nicht sehr klug bei allen die Streifen einzusetzen. Das passiert mir und den hoffentlich verbleibenden Völkern nicht wieder.

    Grüße

  • Vielleicht dies, vielleicht jenes - es hört sich nach ungenügender Milbenbehandlung an.

    Das denke ich auch. Ich vor dem Einhängen der Streifen einen natürlichen Milbenfall in allen Völkern von <1/Tag ermittelt, möglicherweise war hier schon der Fehler.

    Aber natürlich war es auch nicht sehr klug bei allen die Streifen einzusetzen. Das passiert mir und den hoffentlich verbleibenden Völkern nicht wieder.

    Grüße

    Ich kann die Experimentierfreude durchaus nachvollziehen. Oft hilft es sich zu fragen was man mit dem Ergebnis aussagen kann.

    Ich würde den Milbenfall auch immer im Zusammenhang mit dem Brutumfang dokumentieren. Gibt Zeiten da ist der Milbenfall nichtssagenden.

  • Bislang mein ärgster Winter: Zwei Völker und ein Ableger futsch. :( Mir liegt gerade ein wenig der rase in den Ohren: Zwei Jahre geht alles gut, man meint, man habe alles im Griff, im dritten Jahr schlägt die Varroa zu (oder so ähnlich). Hat bei mir etwas mehr als drei Jahre gedauert, aber ich habe die Geschichte nach sechs Überwinterungen ohne Verluste wohl definitiv zu sehr auf die leichte Schulter genommen. Dafür sind die andern Völker noch da, noch schön schwer, fliegen und bringen Pollen ein. :)