Winterverluste 2021/2022

  • Nicht jeder kontrolliert aktiv. Die Beuten bleiben zu, aber im Vorbeigehen am Heimatstand sieht man halt das geflogen wird.

  • Hilft jemand den Damen den Totenfall zu entsorgen? Also Flugloch Keil raus, mit einem Stock o.Ä. die Toten Bienen raus fummeln und dann den Keil wieder rein.

    Ich habe den Eindruck beim Heraustragen des Totenfall verenden auch einige Bienen da sie sich so verhaken, dass sie sich nicht mehr befreien können.

    Wie handhabt ihr das?

  • Hilft jemand den Damen den Totenfall zu entsorgen? Also Flugloch Keil raus, mit einem Stock o.Ä. die Toten Bienen raus fummeln und dann den Keil wieder rein.

    Ich habe den Eindruck beim Heraustragen des Totenfall verenden auch einige Bienen da sie sich so verhaken, dass sie sich nicht mehr befreien können.

    Wie handhabt ihr das?

    Also ich hab nach dem Oxalsäureträufeln den Totenfall größtenteils mit einer Bürste ausgeräumt. Ob's das braucht ist was anderes. Ist auch OT hier, seh ich gerade.

    --> deswegen: bisher leben noch alle.

  • Moin,

    eine Woche nach der Oxalsäurebeträufelung ist jetzt das erste Reservekönigin-Völkchen bei mir eingegangen. Schon vorher plötzlich auftretend massiver Totfall, der sich nach der Behandlung fortsetzte bis alle tot waren. Genaue Diagnose steht noch aus, es waren bei Einwinterung ca 6000 Bienen in der Kiste. Im August waren sie noch weiselrichtig, aber ich hatte damals schon ein komisches Gefühl bei dem Völkchen gehabt, die hatten sich irgendwie anders verhalten als normal. Unter anderem, ich nahm eine Wabe raus, alles war ok, dann kam ein plötzliches mini-explosionsartiges kurzes Aufsummem, das sofort wieder vorbei war, aber Unruhe auslösend und die dann teilweise auffliegend, obwohl vorher alles okay war. So ähnlich wie wenn Bienen im Herbst aus der dann sehr lockeren Traube fallen wenn man den Flugloch-Keil (bei mir Schwamm) herausholt und dann voll aggro rausgeschossen kommen. War komisch, schwer zu beschreiben, aber zukünftig mache ich mir immer wenn ich wieder so eine Intuition habe, eine Notiz... hatte das jetzt schon paar mal... weia.

    Die Diagnose wird hoffentlich Genaueres sagen, die Kiste habe ich abgeräumt und steht im kühlen Schuppen inkl. Totfall, mal sehen die Tage wenn ich Zeit habe, werde dann berichten.


    Schöne Grüße - Matthias

    Es war alles sooo gut geplant. Und dann kam das Leben dazwischen...

  • Die Träufelbehandlung hat nur noch den Rest gegeben. Was Du beschreibst (Unruhe der Einheit), begegnet mir auch schon mal. Z.B. im Sommer - cooles Volk ist plötzlich nervös bis angriffslustig. Ursache Kö' ist weg. Nach Zusetzen einer neuen Kö' alles wieder wie vorher.


    Wenn der Bien sich anders verhält, hat das immer eine Ursache, der man mgl. auf den Grund gehen muss. Ist nicht immer einfach, lohnt sich aber. Im Spätsommer ein Volk, das immer weniger wurde. Ich vermutete übermäßigen Varroenbefall (in der verdeckelten Brut; die Auswaschprobe zeigte ca. 1,5 %). Nach 4 * 4 OXS konnte ich es anhand des Milbentotenfalls bestätigt finden. Danach hat sich das Volk wieder "gefangen", ist jetzt eines der schwächeren, wird den Winter aber packen.


    Ergänzung: Genau darum ist eine Staubbehandlung so vorteilhaft - man kann sie jederzeit unabhängig vom Wetter mit Erfolg einsetzen!

  • gerade bei geschlossenen Böden und kleinen, flachen Fluglöchern wie bei Ablegerkästen sollte man die Fluglöcher frei halten. Da erleichtert man bei Feuchte durch Kondenswasser oder stehende Nässe den Bienen die Arbeit und beugt einer Verstopfung vor.

    Bei Gitterböden und hochgestellten Keilen reicht es die Böden im Frühjahr einmal abzustoßen, wenn sie nicht schon geräumt sind.


    Bei schwachen Völkern sollte man auf das Träufeln verzichten- da kann der folgende Totenfall oder Lebensverkürzung kritisch werden, das der Rest die nächste Kälteperiode mit Brut nicht übersteht.

  • m August waren sie noch weiselrichtig, aber ich hatte damals schon ein komisches Gefühl bei dem Völkchen gehabt, die hatten sich irgendwie anders verhalten als normal. Unter anderem, ich nahm eine Wabe raus, alles war ok, dann kam ein plötzliches mini-explosionsartiges kurzes Aufsummem, das sofort wieder vorbei war, aber Unruhe auslösend und die dann teilweise auffliegend, obwohl vorher alles okay war.

    Das erinnert mich an ein Volk, das eine fehlbrütige Königin hatte. Die hat immer mal wieder halb Drohnen- halb Arbeiterinnenbrut gelegt und dann phasenweise wieder normal. Dieses Volk kam den ganzen Winter über nicht zur Ruhe.

  • Nach der Winterbehandlung Anfang Dezember 16/16 noch da.

    Bin gestern an einem der Stände vorbei gegangen.

    Kein Flugbetrieb an einem MiniPlus Volk. Vogel Schaden. An der zweiten Zarge ein 2cm anpickter Bereich.

    Bin mal zur Auswinterung gespannt, wieviele Völker noch da sein werden.