• Rudi Beck auch ich war lange ein Freund von dem ganzen Eimer für 10 min auf 60 Grad und dann den harten 13kg klumpen in den Melitherm. Dafür braucht man ein 2 Thermostat, denn die unbedeckte Fläche wird zu heiss. Jetzt kommt er breiig in den Meli, da hast du mehr Durchsatzleistung. Weil die ganze Spirale bedeckt ist und er ohne heizt.

    Bis bald Marcus

  • Rudi Beck auch ich war lange ein Freund von dem ganzen Eimer für 10 min auf 60 Grad und dann den harten 13kg klumpen in den Melitherm. Dafür braucht man ein 2 Thermostat, denn die unbedeckte Fläche wird zu heiss. Jetzt kommt er breiig in den Meli, da hast du mehr Durchsatzleistung. Weil die ganze Spirale bedeckt ist und er ohne heizt.

    Bis bald Marcus

    Danke.

  • Ich habe das Metallsieb von Riffert.

    Was hat das für eine Maschenweite? Sollte es wirklich sehr viel feiner als 0,2 bis 0,1 mm sein? Kann ich mir nicht vorstellen, das Metallsieb ist vermutlich eher noch gröber.


    Das Seihtuch hat laut Hersteller eine noch wesentlich feinere "Wirkungs"-Maschenweite, weil es ein "Gewirke" ist und flexibel ist.

    Starre Siebe aus Metall sind deshalb angeblich NICHT ausreichend oder müssten eine noch viel feinere Maschenweite fur ein vergleichbares Ergebnis haben.


    Ich hatte diese Idee mit Metallsieben nämlich auch mal, habe sie seither aber erst mal nicht weiter verfolgt.


    Die Seihtücher tun ihren Dienst, sind vielfach wiederverwendbar. Mir erscheint die Maschenweite bei den Tüchern übrigens auch deutlich feiner als die von den Säcken. Die mag ich aber aus anderen Gründen nicht so gerne.


    Nur das Moosgummi finde ich, hält nicht sehr lange. Es bekommt gerne mal Flecken, weil man das Wasser nach dem Auswaschen irgendwie nicht mehr so richtig rauskriegt oder es zu lange dauert.

    Mehr als trocken aufhängen kann ich aber nicht.

  • Damit wurde hier begonnen, und nach meiner Meinung ist es eben nicht "völlig Latte" mit welcher Temperatur man den Melitherm benutzt. Nein auch nicht im "Regelbetrieb". (um eine weitere Wiederholung zu verhindern)

    Ich finde den regelbaren Thermostaten angebracht und hilfreich.

    Ich möchte den Honig möglichst kurz und möglichst wenig erwärmen, wie wohl alle hier, sofern sie überhaupt den Honig irgendwie erwärmen.

    Ich bin Elektroingenieur und habe den Eindruck, du verstehst nicht ganz, wie das Gerät funktioniert. Ich wäre gern bereit, dir zu erklären, wie ein Zweipunktregler funktioniert und warum da kein Linearregler drin ist. Ich habe aber auch den Eindruck, dass du glaubst, das Gerät besser verstanden zu haben als die meisten anderen hier und gar keine Erklärung hören möchtest. So lange halte ich es dann mal mit Immenlos seiner Einstellung.

  • Ich möchte den Honig möglichst kurz und möglichst wenig erwärmen, wie wohl alle hier, (...)

    Natürlich! Und wo genau glaubst Du, hilft Dir dabei der Thermostat? Ich versuche es mal mit einer Frage, vielleicht hilft uns das ja weiter. Ich glaube inzwischen an ein Mißverständnis.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Ich teile die mehrheitliche Meinung hier nicht und bin eher bei Berggeist. Oder ich habe die Melitherm-Funktionsweise auch noch nicht wirklich verstanden:


    Seit dem Vortrag von Dr. Werner von der Ohe bei den Montagsimkern verflüssige ich Honig im Melitherm nur noch bei niedrigeren Temperaturen (50°C). Vorher habe ich auch bei beispielsweise bei 65 oder 70°C verflüssigt, damit der Honig eben zügig durchläuft.


    1. Die Lampe hat auch bei 50°C ununterbrochen geleuchtet
    2. Braucht man nach einem Verflüssigungsprozess doch nur mal die Hand an die Abfüllkanne mit dem verflüssigten Honig zu halten: Lasse ich ihn bei 70°C durchlaufen, ist die Wand der Abfüllkanne richtig heiß und es dauert länger bis der Honig abgekühlt ist. Bei 50°C ist die Abfüllkanne weniger heiß, sondern nur warm und der Honig erreicht schneller die kalte Umgebungstemperatur von 15°C (die ich im Keller habe).
    3. Unabhängig von der Temperatur haben die Verflüssigungsprozesse dieselbe Zeit in Anspruch genommen.


    Warum soll ich am Rädchen also eine höhere Temperatur einstellen? Das leuchtet mir nicht ein.

    Der Honig ist ja doch einer höheren Temperatur ausgesetzt.


    Übrigens steht das Melitherm bei mir auf einem breiten Distanzring, damit die Fallhöhe der Honigtropfen etwas größer ist und der Honig etwas schneller an Temperatur verliert. Die Umgebungstemperatur liegt, wie beschrieben, bei ca. 15°C.

    Imker seit 2005. Ca. 10 Völker auf DNM 1,5 (Segeberger) im schönen Hochsauerland

  • Und wo genau glaubst Du, hilft Dir dabei der Thermostat?

    Da:

    Stellt man den Thermostaten wesentlich höher ein, verlässt der Honig, entgegen den Angaben des Herstellers, den Behälter mit ca. 10-15 Grad mehr.

    Ich hab mir einfach mal die Mühe gemacht zu messen. Wer sonst noch von denen die mir Unfähigkeit unterstellen?


    Vielleicht habt ihr andere Ergebnisse als ich, das ist möglich. Ich vermute aber, dass die meisten hier nur die Bedienungsanleitung zitieren.

    Der Unterschied wird sich nicht großartig im Honig bemerkbar machen, vermute ich, da die Einwirkzeit sowieso recht gering ist. Aber was ist daran falsch, das Verfahren möglichst gut zu gestalten?

    Ich sehe darin einen Vorteil, wenn der Honig nicht (ganz) so warm gemacht wird und meine Temperaturmessungen haben mir einen Weg gezeigt, dies zu erreichen. Jedes Grad weniger ist mir recht.


    Ich bin Elektroingenieur und habe den Eindruck, du verstehst nicht ganz, wie das Gerät funktioniert.

    Der Eindruck täuscht. Ich bin kein Elektroingenieur, aber soweit reicht es noch. Trotzdem danke für das Angebot.

    Allerdings bist du ganz offensichtlich nicht der einzige, der diesen Eindruck hat. Darum ist es müßig noch weiter zu schreiben. Es wird nichtmal gelesen, was ich schreibe.


    Nirgends habe ich den Melitherm als ungeeignetes Werkzeug beschrieben, aber mir werden die tollsten Dinge unterstellt. Viele meiner Antworten sind nachdem Prinzip "wenn-dann" aufgebaut, wobei der "wenn"-Part nicht unbedingt meine Meinung wiederspiegeln muss. Aber egal. Ihr habt für Euch den besten Weg gefunden und ich für mich. Das ist besonders in der Imkerei nicht immer das selbe. Ich habe die Frage von Rudi Beck nach meinem besten Wissen und Gewissen beantwortet. Das reicht dann auch.

  • Der Meli kennt nur zwei Heizzustände:

    Ein

    Aus

    Der Meli hat kein Gaspedal, sondern einen Schalter. An oder aus. Dazwischen gibt ea nichts.



    ob dein Rädchen bei 40° immer an ist, oder bei 100° spielt keine Rolle. Bei 100° geht es nur entsprechend später aus.

  • Stellt man den Thermostaten wesentlich höher ein, verlässt der Honig, entgegen den Angaben des Herstellers, den Behälter mit ca. 10-15 Grad mehr.

    Das hatte ich in deinem vorherigen Post tatsächlich überlesen, tut mir leid. Danke, dass du das nochmal hervor gehoben hast, das finde ich interessant.

    Wie hast du das gemacht? Den Honig laufen gelassen und gemessen und nach einer Weile den Regler hoch gedreht und nochmal gemessen?

  • Manuel


    Die Lampe soll dauernd leuchten. Wenn sie das bei Dir tut, ist die Heizung mit 500 Watt dauernd an. Du kannst noch folgen. Wenn Du den Termostat auf fiktive 500 Grad stellen würdest, wäre die Heizung auch dauernd an. Wird es dadurch am Heizstab heisser, wenn er nicht trocken liegt?

    500 Watt pro Stunde bleiben 500 Watt, auch wenn der Thermostat auf 5 Millionen Grad steht.


    Folglich ist das, was Du gemeint hast zu fühlen, absoluter Nonsens. Jeder Honig hat seine eigene Schmelztemperatur. Die könntest Du messen, aber fühlen sagt nichts aus.


    DIE HEIZUNG SOLL WÄHREND DES SCHMELZVORGANGS PERMANENT HEIZEN, damit verflüssigter Honig sofort unten ablaufen kann. Es läuft nur das unten ab, was flüssig ist.


    Wenn ich Honig verflüssigen will, ist dieses Gerät auf jeden Fall schonender, als einen Eimer Honig über viele Stunden im Wasserbad zu erwärmen.


    Gruss

    Ulrich

  • Wie hast du das gemacht?

    Der Melitherm steht bei mir auf einem aufgekannteten Blech und fließt von da in einen Eimer oder direkt ins Rührwerk. Die Benutzung eines Bleches habe ich bei Immenlos geklaut. Ich bin also durchaus lernfähig und -bereit.

    Durch diesen Aufbau hab ich einen kleinen Spalt (der so groß ist, dass er nicht komplett mit Honig gefüllt ist) an dem man sehr gut die Temperatur des austretenden Honigs messen kann.

  • DIE HEIZUNG SOLL WÄHREND DES SCHMELZVORGANGS PERMANENT HEIZEN,

    Wobei ja auch schon eine gewisse Spanne eingerechnet ist, die am oberen Rand und am unteren Rand liegen kann. Bei mir sind das schonmal mindestens 5 Grad Unterschied.


    Bei mir ist die Heizung auch ausgegangen und das Tröpfeln hat trotzdem nicht aufgehört.

    Kaum zu glauben, aber wahr.


    Alle Aussagen treffen auch nur auf homogenen Honig so schwarz/weiß zu.

  • Wird es dadurch am Heizstab heisser, wenn er nicht trocken liegt?

    500 Watt pro Stunde bleiben 500 Watt, auch wenn der Thermostat auf 5 Millionen Grad steht.

    Danke für deine ausführliche Erklärung!

    Zur Frage:

    Ich würde sagen: ja!

    500 W/h ist ja lediglich die maximale Heizleistung, darüber geht nicht mehr, aber was ist mit dem Herunterregeln der Leistung?


    Auf der Melitherm-Homepage ist ja auch ein "Temperaturschaltbereich von 20-85°C" angegeben.

    Wieso sollte man einen Temperaturschaltbereich angeben, wenn die Temperatur nicht regelbar wäre?

    Imker seit 2005. Ca. 10 Völker auf DNM 1,5 (Segeberger) im schönen Hochsauerland