• Ich habe das Metallsieb von Riffert. Wenns denn endlich mal drin ist, gefällt es mir besser als der Seihsack. Besonders die Reinigung, ab in die Spülmaschine! Keine Hitzeschäden! Aber bis es drin ist! Habe da noch keine richtige Technik raus. Muss mal ein Trockentraining machen!

  • @hummlmuh

    Das mit den leicht größeren Maschen an des Naht des Seihsackes ist überhaupt kein Problem.

    Und der Moosgummi gab bei mir irgendwann einmal vor Jahren seinen Geist auf. Ohne geht das mit dem Seihsack genauso gut.

  • Hallo Bienenfrau, ist die Maschenweite wie beim Original Melitherm Seihtuch?

    Wenn das der Fall sein sollte kostet das Sieb 5 Seihsäcke und hat wie ich denke auch noch den Vorteil man kann bei Verstopfung etwas mit nem Schlesinger die Verunreinigungen auf die Seite schieben ohne etwas kaputt zu machen.

    Um das Sieb leicht einzusetzen wird es wahrscheinlich gut sein wenn du die Wand mit etwas flüssigen Honig einreibst dann gleitet die Silikon Dichtung leicht nach unten.

  • Bei wieviel Grad lasst ihr euren kristallinen Honig durch das Melitherm laufen?

    Damit wurde hier begonnen, und nach meiner Meinung ist es eben nicht "völlig Latte" mit welcher Temperatur man den Melitherm benutzt. Nein auch nicht im "Regelbetrieb". (um eine weitere Wiederholung zu verhindern)

    Ich finde den regelbaren Thermostaten angebracht und hilfreich.

    Ich möchte den Honig möglichst kurz und möglichst wenig erwärmen, wie wohl alle hier, sofern sie überhaupt den Honig irgendwie erwärmen. Aufzählungen von schlechteren Verfahren bedeuten nicht, dass ein Verfahren automatisch gut ist.

    Über die "Schädigung" des Honigs gibt es durchaus gegensätzliche Expertenmeinungen und es muss nicht unbedingt die richtig sein, die einem selber am besten in den Kram passt. Kommt noch dazu, dass bei Aussagen, die mit wirtschaftlichem Erfolg verknüpft sind, halte ich es für angmessen, noch etwas kritischer hinzusehen.


    Höhere HMF-Werte und geringere Invertaseaktivität bedeuten auch nicht zwangläufig, dass der Honig an Qualität, in bezug auf den menschlichen Verzehr, verloren hat. Für den einfachen Imker ist es auch nicht leicht, hier etwas nachzuprüfen.

    Aber wenn man schon mit einem einfachen Thermometer Aussagen widerlegen kann, stellt sich (zumindest mir) die Frage, wie die Aussagen zu den Inhaltstoffen des Honigs zu bewerten sind und welchen ich Glauben schenken möchte, wenn es da mehrere zur Auswahl gibt. Gehe ich weiter davon aus, dass Honig nicht mit "Zuckerplörre" gleichzusetzen ist, ist eine Beschränkung auf diese zwei Parameter auch nicht zielführend um eine Unschädlichkeit zu beweisen.


    Ich finde es seltsam "kaltgeschleudert" als Selbstverständlichkeit zu verbieten und dann nichtmal eine Diskussion zuzulassen, wo es um erheblich höhere Temperaturen geht.


    Für die, die meinen diese Überlegungen der Lächerlichkeit preisgeben zu müssen, möchte ich meine Frage aus #18 nochmal in den Ring werfen:

    Hat mal jemand gemesen, mit welcher Temperatur der Honig den Melitherm verlässt, bei unterschiedlichen Thermostateinstellungen?

    Mir ist die Überlegung durchaus wichtig. Bin ich offensichtlich alleine. Naja, was soll`s.


    Bei wieviel Grad lasst ihr euren kristallinen Honig durch das Melitherm laufen?

    Ich versuche die Temperatur so gering wie möglich zu halten. Beim Melitherm ist das meist bei 45 -50 Grad eingestellter Temperatur der Fall. Darunter sollte man nicht gehen. Stellt man den Thermostaten wesentlich höher ein, verlässt der Honig, entgegen den Angaben des Herstellers, den Behälter mit ca. 10-15 Grad mehr. Das halte ich für unnötig. Die Fließgeschwindigkeit ist bei diesen geringeren Temperaturen niedriger, aber der Honig wird nicht, wie angegeben, länger warm oder gar wärmer.

    Fließfähigen Honig nach dem Schleudern zum besseren Sieben zu erwärmen ist eine andere Nummer. Geht auch mit dem Melitherm und sollte dann mit geringeren Temperaturen geschehen. Das ist aber nicht direkt Thema dieses Fadens.

    Bücher machen Narren und Weise.

    Einmal editiert, zuletzt von Berggeist ()

  • Ich dachte bisher (Entschuldigung), dass deutsche Imker ihren Honig, wenn überhaupt nötig, nur UNTER 40 Grad, besser auf maximal 35 bis 38 Grad erwärmen.

    Man lernt eben immer wieder was dazu 😉

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • und nach meiner Meinung ist es eben nicht "völlig Latte" mit welcher Temperatur man den Melitherm benutzt. Nein auch nicht im "Regelbetrieb". (um eine weitere Wiederholung zu verhindern)

    Hallo, doch ist es, wenn breiiger Honig darin ist. Dann ist das rote Lämpchen dauernd an, egal wie hoch das Thermostat gedreht ist. Dreht man die Temperatur zu niedrigt, geht die rote Lampe aus, aber auch der Honig hört auf zu plätschern.

    Spannend wir es wenn der letzte Rest drin ist und man vergisst es......darum habe ich schon ganz lange 2 Thermostate drin und seitdem halten die Seihsäcke viel länger.

    Bis bald

    Marcus

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, 8 Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN, Waage 401

  • dass deutsche Imker ihren Honig, wenn überhaupt nötig, nur UNTER 40 Grad, besser auf maximal 35 bis 38 Grad erwärmen.

    Genau so wird es auch gemacht, das Thermost vom Glühweinwärmer wird genau auf 39,98 Grad gestellt, dann wird das alles 2 Tage vor sich hin köcheln lassen und man hat perfekte kristallfreien Honig........

    Gute imkerliche Praxis.

    Bis bald

    Marcus

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, 8 Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN, Waage 401

  • Jetzt hätte ich noch eine Frage:

    Wie lasst ihr euren Honig durch das Melitherm, mein Honig ist fest kristallisiert im Eimer gelagert.

    Macht ihr es alle so wie black-peterle beschrieben hat vorher zähflüssig bei einer niedrigen Temperatur auftauen, oder den festen Honig durch das therm lassen.

    Ich habe meine ersten zwei Eimer fest durchgelassen, und im ganzen aus dem Eimer zu bekommen habe ich den Eimer umgedreht in eine Schüssel gestellt und mit einer Heißluftpistole die Außenwand erwärmt bis er sich aus dem Eimer sich löste.

  • so wie black-peterle beschrieben hat

    war doch mit guter Begründung, warum er es so handhabt. Gefällt oder reicht dir das nicht? Vorgewärmt ist die Verwendung im Melitherm wesentlich einfacher.

    Danke, dann könnte man bestimmt in zwei Durchgängen das mit der Melitherm machen, erster Durchgang bei 30-35 Grad und ohne Seihtuch zweiter Durchgang wie beschrieben mit Seihtuch.

    Wie ist deine Meinung zu meinem Gedanken?

  • dass deutsche Imker ihren Honig, wenn überhaupt nötig, nur UNTER 40 Grad, besser auf maximal 35 bis 38 Grad erwärmen.

    Genau so wird es auch gemacht, das Thermost vom Glühweinwärmer wird genau auf 39,98 Grad gestellt, dann wird das alles 2 Tage vor sich hin köcheln lassen und man hat perfekte kristallfreien Honig........

    Gute imkerliche Praxis.

    Bis bald

    Marcus

    Aber eben nicht.

    2Tage bei 39,98 Grad!

    Ist doch die Frage welche Temperatur hat die Fläche, die mit dem Honig in Berührung kommt.

    Und kaum ein handelsübliches Gerät garantiert dir ein auf 2/100 genaue Temperatur.

    Ein Gerät (z. Bsp. Melitherm) mit einer Spiralentperatur von über 40Grad erwärmt den Honig auch auf diese TemperatUr.

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.