Nur Mut: Die Brutpause nach Büchler funktioniert!

    • Offizieller Beitrag

    Jetzt ist's mal genug, daher an dieser Stelle abschließend:

    Harald, wir haben uns bereits im Frühjahr des letzten Jahres über Deine weitere Mitgliedschaft im Forum verständigt. Du wolltest meinen Vorschlag aufgreifen sowie mehr Konstruktives zum Forum beitragen...
    Leider ist das nicht passiert, stattdessen kommt es mir und nicht nur mir, so vor als ob Du Dir hier einen Spaß daraus machst und die Diskussionen störst. An Geduld der Forianer und auch meinerseits hat es jedenfalls nicht gemangelt. Letztendlich kostet das Überwachen solcher Beiträge Zeit und Nerven und auf die Dauer nehm ich das so nicht mehr hin.
    Von daher ist ab sofort ein "kleines Schloss" beim keinimker sichtbar.


    Rudi
    Entschuldige bitte das das hier so aus dem Ruder gelaufen ist. Ich lass das hier noch eine geraume Zeit stehen, bis ich davon ausgehen kann das alle über den Vorgang informiert sind. Dann werde ich aufräumen und die Beiträge, bis auf die zum Thema gehörenden, reduzieren.


    @Alle

    Ich bitte darum das eigentliche Thema sauber zu halten und auf Antworten zu meinem Statement zu verzichten.


    Ich habe fertig.
    Beste Grüße

    Hartmut

  • Hallo zusammen,

    vielen Dank an alle für die konstruktive Teilnahme am Thema Scalvini+Fangwabe. :):thumbup:

    hartmut: Von mir aus müssen die Off-Topics nicht entfernt werden. Dann kann man auch nachvollziehen, warum sich die Dinge hier so entwickelt haben.

    Hat sich halt so ergeben und so zerschossen sehen ja viele Themen hier im Forum aus - das Format verführt zu diesem Kommunikationsstil.

    Wenn es ab hier themenbezogen weiter geht, dann ist doch m.E. alles in Butter. 8)

    (Und wenn nicht, muss man halt wieder ein wenig nachregulieren... )


    Beim Varroenzählen habe ich gestern bei 3 Völkern in die Brutnester geschaut. War neugierig, auch wegen der Warnungen bezüglich Futter und Brut hier im Forum:

    • In allen Völkern habe ich eine gute Mischung der 3 Brutstadien gefunden.
    • Das Brutnest aus der Zeit vor der Brutpause wird stückweise freigeräumt und in frische Brut umgesetzt.
    • Futtersirup hatte ich gestern mit am Stand, musste ich aber ungeöffnet wieder mit nach Hause nehmen. Sonst hätte ich die jungen Brutnester eingeschnürt.
    • Frischer Pollen ist eher Mangelware, auch der Polleneintrag ist bescheiden - wen wunderts bei der Trockenheit (...immerhin: 7,9 Ltr/m² Regen hier im August!).

    Da lob ich mir die Vorräte an altem Pollen - ich kam und käme nie auf die Idee, Pollenwaben aus den Völkern zu entfernen.


    Zwei Waben vom Brutnestrand.jpg

    Das macht Hoffnung auf vitale Winterbienen (...die alten Waben haben was, mach ich wieder!):


    Alter Pollen am Brutnestrand.jpg

    Diese Wabe ist markiert, die schau ich mir in einer Woche wieder an.


    Dann lässt sich auch schon ein wenig über die Dynamik der Varroavermehrung nach der Brutpause orakeln - aber für schlüssige Ergebnisse müssen wir noch 4 Wochen warten.


    Beste Grüße aus dem Hintertaunus,

    Rudi

    _______________________________

    Drei Imker - fünf Meinungen. Und ich stehe zu meinen beiden... ;)

  • Brutpause war hier vom 20.06. bis 16.07. (1/3 der Völker) und TBE am 09.07. (2/3 der Völker). Der erste Brutsatz ist durch.

    Erste Futtermenge 5 kg Zucker 1:1, zweite Fütterung 7 kg 3:2. Rest bekommen sie in kleinen Portionen...


    Mittlerweile haben alle 15 Völker auf DD


    - 8 bis 9 gut ausgebaute BR-Waben,

    - 4 bis 5 Waben mit Brut belegt,

    - Futtervorrat auf 3 bis 4 Waben + Futterkranz

    - unauffälligen Milbenfall (< 3 in 3 Tg., tw. 0).


    Bisher alles gut; der Sept. wird dann mehr zeigen, wie gut oder schlecht der Milb vermehrt hat.


    Unterschiede zwischen TBE und Käfigen der Kö' kann ich bislang nicht feststellen, weder bei BN-Ausdehnung noch beim Milbenfall.

  • Das würde mich auch sehr interessieren. Da du, Rudi, ja nie Pollenwaben entnimmst, hast du da evtl. Erfahrungen im Vergleich zu jetziger Jahreszeit? Im Frühjahr hatte ich heuer bis zu drei Pollenbretter. Teilweise noch voller wie auf deinem Bild. Drei Wochen später waren die mit Brut oder Futter voll.

    Ich bin auf den nächsten Bericht und Bilder gespannt.

  • Die ersten Zahlen nach 4 Tagen Windel hier am Hausstand ( immer jeweils täglich abgelesen und gereinigt) zeigen die Ausreißer, die auch schon vorher auffällig waren.

    Da fallen jetzt bei 2 Völkern 10-12 / Tag. Umgeweiselt werden sie ja ohnehin, aber da ist vorher ein Block nötig. Ich werde das noch ein paar Tage beobachten. Nicht genau weiß ich , ob sie ggfs wegen der Hitze aus der Brut gegangen sind ( ein Ableger hatte das hier schon getan, brütet jetzt aber wieder). Bevor ich also irgendeine Art von Behandlung starte, werfe ich einen Blick ins Volk. Die Bedampfung brutfrei war ja erst vor 4 Wochen....

    Aber eigentlich sind die Temperaturen jetzt recht wieder moderat. Pollen gibt es hier reichlich.

    Der Sammler wirft jetzt doch einen Haufen Milben runter und ist ja jetzt leider nicht mehr brutfrei. Da wäre AS vielleicht doch besser gewesen...Ein Blick auf die Waben zeigte mir ein paar DWV Bienen, nur 3 oder 4, aber natürlich habe ich auch nicht das gesamte Volk durchgesehen.

    Die VSH Infektionen sind ja jetzt wohl alle durch, sonst hätte ich hier wohl noch was anzubieten :S

  • Hallo zusammen,

    Die ersten Zahlen nach 4 Tagen Windel hier am Hausstand ( immer jeweils täglich abgelesen und gereinigt) ... Da fallen jetzt bei 2 Völkern 10-12 / Tag.

    10 Varroen/Tag im August finde ich für frühzeitig gebildete Brutpausen/Fangwaben-Völker etwas viel. Hast Du eine Erklärung dafür?


    Aus Deinen früheren Berichten hatte ich verstanden, dass Du bei 10 Völkern die Königin gesperrt und regelmäßig Fangwaben entnommen hattest (Oder aber bei Brutfreiheit mit Ox behandelt?).

    Die Vereinigung mit den (noch milbentragenden) Ablegern sollte erst später erfolgen.

    Das klang doch alles sehr gut. Ist was nicht nach Wunsch gelaufen?


    Völlig egal allerdings, wie es dazu gekommen ist:

    Sehr gut ist natürlich, dass Du jetzt schon die gefährdeten Kandidaten entdeckst. Jetzt ist noch alle Zeit der Welt... :thumbup:


    Beste Grüße aus dem Hintertaunus,

    Rudi

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    Drei Imker - fünf Meinungen. Und ich stehe zu meinen beiden... ;)

  • nassauer:

    Ich bin selbst etwas überrascht, dass es so früh passiert. Es ist genau, wie Du schreibst, 10 Völker Bannwabentasche, Fangwaben alle entnommen und dann nach Abschluss Wabenerneuerung nochmal OXS gegeben. Alles nach Plan.

    Beide Völker, die jetzt auffallen, waren auch schon zu Beginn des Jahres in meinem Monitor aufgefallen und hatten deshalb Drohnenschnitt bekommen.

    Das eine der beiden Völker ist auch das ( einzige) bereits umgeweiselte ( das mit dem Gemetzel) , allerdings ist die Brut der neuen Kö auch erst seit 4 Tagen geschlüpft, da kann man ja jetzt keine Aussage treffen.

    Der Sammler bekommt jetzt schon mal eine Blockbehandlung, die anderen beiden Völker werde ich durchsehen, ob sie aus der Brut gegangen sind und dann behandeln.

  • Hallo zusammen,

    10 Varroen/Tag im August finde ich für frühzeitig gebildete Brutpausen/Fangwaben-Völker etwas viel. Hast Du eine Erklärung dafür?

    Das ist der Grund, warum ich es so schwierig finde, solche/irgendwelche "Betriebsweisen" z.B. bei den Montagsimkern zu veröffentlichen. Da muss immer so viel Reserve drin sein, dass das egal bei welcher Bienendichte und welcher Genetik funktioniert. Bei honigbanane bin ich mir sehr sicher, dass akribisch und sauber gearbeitet wurde. (Allein diese zwei Ausreißer, hätte sie sonst nie gefunden.)

    Die einzige Erklärung, die ich mir momentan vorstellen kann, ist dass sie da zwei Räuber am Stand hat, die nicht nur diese Saison, sondern auch im Jahr davor, sich von einem Nachbarstand die Milben mitgebracht haben. Egal wie gut ein Bienenvolk selbst mit den Milben zurechtkäme, wenn sie zu "findig" sind, geht das in Umgebung mit entsprechender Bienendichte sicher schief.


    Aber 10 pro Tag ist schon krass. honigbanane du weisst nicht zufällig, wie das 2 Wochen nach OXS ausgesehen hat?


    Gruß
    Ludger

  • Hallo zusammen,

    dass honigbanane gut und sauber arbeitet, das steht auch für mich ausser Frage. :):thumbup:

    Meine Rückfragen sind nicht als Kritik zu verstehen. Wenn ich frage, gehe ich davon aus, dass ich richtig verstanden werde - sonst lass ich's lieber.

    honigbanane kann m.E. sachlich und zielorientiert diskutieren - da frag ich gerne nach.

    Dafür bin ich dankbar: Ich lerne gerne und viel durch diese Art des Austauschs von Ideen und Erfahrungen.

    Es ist genau, wie Du schreibst, 10 Völker Bannwabentasche, Fangwaben alle entnommen und dann nach Abschluss Wabenerneuerung nochmal OXS gegeben. Alles nach Plan.

    Das eine der beiden Völker ist auch das ( einzige) bereits umgeweiselte

    • Kann es zeitlich sein, dass sich zwischen "alle Fangwaben entnommen" über "Abschluss Wabenerneuerung" bis "OXS-Behandlung" (...hört sich für mich "lang" an...) irgendwelche Milben in Brutzellen verkrümeln konnten?
    • War der zum Umweiseln zugesetzte Ableger etwa so brutfrei und milbenarm wie Dein Fangwabenvolk?

    Darin könnten schlüssige Erklärungsansätze stecken.

    Ich hätte vermutlich - um die brutfreie Phase nach den Fangwaben sicher auszunutzen - erst behandelt und dann Waben erneuert (...zum Zeitpunkt des Umweiselns hatten wir ja bereits früher geschrieben...).


    Das ist der Grund, warum ich es so schwierig finde, solche/irgendwelche "Betriebsweisen" z.B. bei den Montagsimkern zu veröffentlichen. Da muss immer so viel Reserve drin sein, dass das egal bei welcher Bienendichte und welcher Genetik funktioniert.

    Diese Messlatte hast Du aber ordentlich hoch gelegt.;)

    Werden die diversen Spielarten von TBE (egal, ob Totale-Bau-Erneuerung oder Totale-Brut-Entnahme) dem gerecht?

    Wenn man das Forum aufmerksam mitliest, scheint da selbst "Nassenheider" und "Streifen reinhängen" nicht annähernd ran zu kommen...


    Beste Grüße aus dem Hintertaunus,

    Rudi

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    Drei Imker - fünf Meinungen. Und ich stehe zu meinen beiden... ;)

  • Moin,

    ich hab gestern die ersten Einheiten, bei denen ich Bannwaben im EInsatz hatte, durchgeschaut und mir gefallen die. Recht voll mit Bienen, der Brutknick scheint denen wenig gemacht zu haben. Lediglich wie befürchtet haben die Bienen, bzw. die Königin, das Brutnest nicht mittig konzentriert (ein schöner Nebeneffekt bei der TBE mit mittig gesetzter offener Brutwabe), sondern seitlich, wo die alten Waben sitzen.

    Hier haben die Bienen nach gut 2,5 Wochen, nachdem die Königin aus der Bannwabe kam (ich hoffe, ich hab mich jetzt nicht verrechnet: Bannwabe 08.07./17.07./26.07. -> Kö. am 04.08. freigelassen, letzte Fangwabe am 13.08. raus) etwa 3-4 Waben mit Brut angelegt. Die alten Waben mit dem Pollen hab ich ja drin gelassen. Wie gesagt, Bienenmasse stimmt, Bienen alle sehr ruhig, machen einen guten Eindruck.

    Die beiden TBE Völker hinken mit 2 Brutwaben etwas hinterher (TBE hab ich abe auch später angestossen, von daher nicht ganz vergleichbar). Auffällig, dass deutlich weniger Pollen vorhanden ist (ist halt nur das da, was jetzt rein kommt). Abgerechnet wird nächstes Jahr.

    Die Milbenlast werde ich erst ab Wochenende anfangen zu analysieren, da ich den Bienen bei den Temperaturen den Bodenschieber ersparen will. Erstes update dazu kann ich Richtung 03.09. geben.

    Grüße aus HH Andreas


    Man kann sich den ganzen Tag aufregen :evil: ------- Ist aber nicht verpflichtet dazu :cool:

  • Ich versuche mal die Fragen zu beantworten und ein neues update zu geben.

    Ludger Merkens : Räuberei ist nicht auszuschließen, jedoch sehe ich an den Fluglöchern keinerlei Auffälligkeiten. Wenn, dann ist es stille Räuberei.

    Leider weiß ich nicht, wie es 2 Wochen nach Bannwabentaschenentnahme ausgesehen hat. Die Hitze hier hat dazu geführt, dass ich die Völker nicht mit Bodeneinlagen strapazieren wollte.

    nassauer:

    Ich hatte die Bannwabentasche entnommen, die Kö frei gelassen und direkt am gleichen Tag OXS gegeben. Aber jetzt, wo Du nachfragst, fällt mir auch auf: Die Umweiselung erfolgte gleich 1 Tag später. Und vermutlich waren da noch nicht alle Milben tot. Denn was mir immer wieder auffällt: Nach Sublimation fallen oft erst nach 36 Std die ersten nennenswerte Milbenzahlen.


    Ich hatte so früh umgeweiselt, weil ich nicht wollte, dass die alte Kö ( die Varroa nicht kann) noch ein Brutnest aufbaut.

    Jetzt erkenne ich meinen Fehler. Besser wäre gewesen, die alte Kö in der Tasche zu belassen, zu behandeln und noch 2-3 Tage mit der gekäfigten Kö zu warten. Und dann erst umzuweiseln.


    Der Ableger war Mitte Mai erstellt und brutfrei behandelt.

    "Leider" hatte es hier mit der Begattungsquote der Königinnen unfassbar gut geklappt, null Ausfälle. Somit musste ich ein paar Ableger auf diesen Zander Liebig 4 er Böden halten, weil mir die Böden ausgingen. Dort kann man keine Windel einschieben. Und bei diesen Extremtemperaturen hab ich mich ehrlich gesagt für Puderzuckerkontrolle nicht durchringen können.

    Somit war mir der Milbenstatus des Ablegers bei Einweiselung nicht bekannt. Die Schwestern der Kö sind aber allesamt unauffällig.


    Jetzt wird es leider auch sehr haarig, denn inzwischen hat das Volk in den letzten 2 Tagen 120 Milben runtergeschmissen, was einen Durchschnitt im Zählzeitraum von 6 Tagen 30! am Tag ergibt. Ich hatte leider berufsbedingt überhaupt keine Zeit, morgen hab ich frei, sehe das Volk durch und ziehe entsprechende Konsequenzen. Es besteht dringender Handlungsbedarf.