Nur Mut: Die Brutpause nach Büchler funktioniert!

  • Hallo zusammen,

    ja, der Klimawandel lässt grüßen.

    Eine Tendenz zum Durchbrüten habe ich glücklicherweise noch nicht beobachtet, eher eine Tendenz zur früheren Brutfreiheit.

    Ich leg's mal in meinen Musterkoffer, man weiß ja nie...


    Beste Grüße aus dem Hintertaunus,

    Rudi

    _______________________________

    Drei Imker - fünf Meinungen. Und ich stehe zu meinen beiden... ;)

  • Meine Völker gehen Ende Sept aus der Brut, mitte/Ende Okt sind fast alle und ich kann mich nicht erinnern dass im November noch eines brütete. Warum ich das weis? Ich mache Populationbsschätzungen und Sprühe dabei Milchsäure.

    Imkern muß einfach, praktisch, bienengemäß, imkerschonend und preisgünstig sein

  • Moin,

    genau!

    Anstelle mit einer Bannwabe mit einer Bannzarge arbeiten.

    Hatten wir hier im Faden auch schon mal diskutiert. Ralf/Kleingartendrohn hatte das vorgestellt.

    Das andere ist zwar einfacher, weil du sofort sämtliche Brut aus dem Volk hast, für das Volk ist es aber auch härter, wieder alles aufzuholen. Und der Einsatz von Säuren unbedingt erforderlich.

    Alternativ könnte ich mir auch bei deinen Warree-Rähmchen eine Banntasche vorstellen, wie sie Rudi vorgestellt hat.

    Viel Erfol damit!

    Grüße aus HH Andreas


    Man kann sich den ganzen Tag aufregen :evil: ------- Ist aber nicht verpflichtet dazu :cool:

  • Solches ist vorstellbar, gibt es da welche?

    Ich teste mal mit der 1/2 Zarge und ASG.

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Hallo zusammen,

    Alternativ könnte ich mir auch bei deinen Warree-Rähmchen eine Banntasche vorstellen, wie sie Rudi vorgestellt hat.

    Das geht, ganz sicher. Bischen Bastelei wegen der unten offenen Rähmchen, aber machbar.


    Nur, um Missverständnissen vorzubeugen:

    Bei meinem Vorschlag in Beitrag #278 ging ich nicht von einer Wabentasche mit Königinnensperre aus. Diese Phase wurde ja schon durchlaufen.

    Einfach mitten rein ins neue Brutnest mit der dunklen Leerwabe und nach 14 Tagen mit den gefangenen Milben wieder raus.

    Bis dahin sollten rundherum schöne neue Waben entstanden sein.


    Beste Grüße aus dem Hintertaunus,

    Rudi

    _______________________________

    Drei Imker - fünf Meinungen. Und ich stehe zu meinen beiden... ;)

  • Ja, komisch, dass man sich bei so niedrigen Milbenzahlen überhaupt noch damit beschäftigt.

  • Alternativ könnte ich mir auch bei deinen Warree-Rähmchen eine Banntasche vorstellen, wie sie Rudi vorgestellt hat.

    Dafür müsste ich die Königin finden was sich bei 5/8 Waben Stabilbau schwierig gestaltet. Aber Danke für den Hinweis

    Anfängerin 2019, Warré-Beuten, „klassische Magazinbetriebsweise“ mit Absperrgitter im Naturbau, aktuell 5 Völker


  • Ihr vergesst, dass ich

    - nur bei 50% der Völker die Winterbehandlung weggelassen habe

    - die Sommerbehandlung bisher bei allen Völkern gemacht habe

    So spontan alles sein zu lassen, ist doch etwas mutig.

    Aber danke dafür, dass ihr auf mich aufpasst! 😉

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Da ich bei mir in der Gegend eigentlich die Waldtracht als wichtigste Tracht hätte, diese aber schon Jahre nicht mehr wirklich da war und ich stattdessen Sachen wie Silphie, Buchweizen und Sonnenblume als Tracht gefunden habe, überlege ich ebenfalls Mitte Raps tbe zu machen. Dadurch ist die Milbenlast extrem gering, die Völker haben einen zweiten Höhepunkt in der Entwicklung und ich kann die varroabehandlung auf September Verschieben und die spättrachten mitnehmen... Und wenn der Wald doch kommt ist es evtl weniger Wald, aber wenn der honigt, dann halt richtig

  • Eine Mitarbeiterin aus Kirchhain nannte eine Bezugsquelle für solche Käfige,

    die gibt es zB bei "icko apiculture", Artikel "FB212".

    Muss mal schaun, ob ich so einen großen Käfig, der direkt in die Wabengasse passt noch finde. irgendwo liegt der herum. Hatte ich mal aus Italien in 2015 mit nach Hause genommen zum nachbauen. Was im übrigen recht einfach ist

    Den Kunststoff dieser Käfige finde ich recht empfindlich (spröde), einer kam mit Transportschaden an.

  • Eine Mitarbeiterin aus Kirchhain nannte eine Bezugsquelle für solche Käfige,

    die gibt es zB bei "icko apiculture", Artikel "FB212".

    Muss mal schaun, ob ich so einen großen Käfig, der direkt in die Wabengasse passt noch finde. irgendwo liegt der herum. Hatte ich mal aus Italien in 2015 mit nach Hause genommen zum nachbauen. Was im übrigen recht einfach ist

    Den Kunststoff dieser Käfige finde ich recht empfindlich (spröde), einer kam mit Transportschaden an.

    Stimmt!

    Das müsste er sein.

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Hallo,


    ist der Käfig von Icko der gleiche wie der „Chmara Isolator“ von imkershop24.de, nur mit Oberträger?


    Hat jemand schon einen der beiden Käfige zur Brutunterbrechung eingesetzt?