Nur Mut: Die Brutpause nach Büchler funktioniert!

  • Hallo zusammen,

    Geplant war, 11 WiVö mit Bannwabentasche brutfrei zu machen und nach Beendingung der Brutpause alle alten Waben zu entnehmen und die dafür gebildeten Ableger mit ihren neuen Waben einzusetzen

    warum Desaster? klingt doch gut

    find ich auch. :thumbup:

    Der Weg zum Erfolg ist halt keine Autobahn. :)

    Beste Grüße aus dem Hintertaunus,

    Rudi

    _______________________________

    Drei Imker - fünf Meinungen. Und ich stehe zu meinen beiden... ;)

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  • Moin,

    Bettina, ich drücke dir die Daumen, dass du dein Ziel dieses Jahr erreichst.

    Ist immer schwer, eine Balance zwischen dem was geht (gute Begattung vs. schlechte Begattung) und dem, was man auch bewuppten kann, zu erreichen.

    Wahrscheinlich werde ich auch tendenziell eher ein Volk mehr verkaufen und schauen, was man wieder ohne Stress aufbauen kann, als dass ich am Ende des Jahres wieder mit X Völkern dastehe, die ich nicht abarbeiten kann (oder den Honig loswerde, etc.)

    Und ne, ich wette nicht, bei sowas hab ich immer schlechte Karten;-)))

    Interessant, dass du die gleichen Beobachtungen gemacht hast, dass die Völker fast ausschließlich die alten Waben und so gut wie gar nicht die Leerwaben und MW bebrüten wollten.

    Ich hatte meine alten Waben (insbesondere die mit Pollen) ja extra außen hingehängt und die letzte Fangwabe in die Mitte des neuen Wabenblocks ( in der Mitte die Fangwabe, daneben jeweils 1-2 Leerwaben, dann erst MW und aussen die alten Pollenwaben), damit sie möglichst in der Mitte starten (oder halt nur auf einer Seite). Entnehme ich nach dem Teil mit der Bannwabe alle Waben, bin ich ja quasi wieder bei einer TBE, nur etwas zeitversetzt, so dass die Arbeitsspitzen nicht ganz so hoch sind.

    Ich bin wirklich gespannt, wie die Völker aus dem Winter kommen. Sie sehen derzeit ganz ordentlich aus und besetzen zwischen 4 und 7 Wabengassen.

    Milbenmäßig hatte ich ein Volk, dass Ende September/Anfang Oktober auffällig war, dass hat einen Block bekommen.

    Dieses Volk steht derzeit was die Milben angeht am besten da und sitzt auf 6 Wabengassen.

    Bei den übrigen Völkern war ich zwischendrin etwas verwundert, weil der natürliche Milbenfall zum Dezember bei einigen doch nochmal recht hoch gegangen ist, teilweise auf 2-3 pro Tag, vor allem die Völker, denen ich eine junge Kö dieses Jahr gegeben hatte.

    Jetzt, nach der Winterbehandlung sind die Werte recht normal (zwischen 0-0,8 pro Tag), nur eins, was ich bisher nicht auffällig fand, hat jetzt plötzlich 2 pro Tag.

    Leider hab ich versäumt mir zu notieren, welches Volk welche Bannwabe (DN1,5 oder DN0,5) bekommen hatte, so dass ich jetzt leider keine Aussage darüber treffen kann, ob eine größere Wabe (DN1,5) erheblich besser wirkt als eine kleine (DN0,5). Allerdings ist mir mindestens ein Volk aufgefallen, bei denen die Kö in der kleinen Wabe nicht so gut gelegt hat. Bei den großen Waben war der Bereich, der bestiftet wurde, deutlich besser.

    Im großen und ganzen bin ich aber mit dem Verfahren sehr zufrieden, da es mir im Sommer die Arbeitsspitzen senkt, der Bannwabentausch geht recht flott, wenn man weiß, wie man die Kö anfassen soll bzw. sie abfangen kann.

    Abgerechnet wird im April, dann werd ich auch wissen, wie ob es tatsächlich 2 Kö's, die da rumflitzen.

    Grüße aus HH Andreas


    Man kann sich den ganzen Tag aufregen :evil: ------- Ist aber nicht verpflichtet dazu :cool:

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  • Hallo allerseits,


    Ich möchte bei einigen Wirtschaftsvölkern diese Saison das Käfigen der Königin im Juli und im Oktober versuchen.

    Gleichzeitig möchte ich aber einige Ableger im Oktober wieder den Völkern zuhängen.


    Ist es gut im Oktober die Wirtschaftsvölker und den entsprechenden Ableger brutfrei zu machen und können dieser dann am Stand zugehängt werden?


    Gruss Seama

  • Moin,

    Seama, ich kann dir noch nicht ganz folgen.

    Wenn du im Herbst bei dem Wirtschaftsvolk für keine jüngste Brut mehr sorgen willst, damit die Annahme der neuen Königin unkomplizierter ist, reicht es meiner Meinung, wenn du die Königin für 9 Tage in einen Transportkäfig packst, damit die keine Stifte mehr legen kann.

    Oktober ist aber, wenn ich es richtig im Kopf habe, eher unkomplizierter, wenn man vereinigen will.

    Ich glaube, das hat Rudi/nassauer in seinem pdf auch so vorgestellt.

    Königin aus dem WV raus, Ableger mittig in das Wirtschaftsvolk reinhängen.

    Bitte korrigieren, wenn das Quatsch ist.

    Auf alle Fälle musst du die Kö nicht mehr mehrere Wochen Käfigen, damit das Volk umgeweiselt werden kann und schon gar nicht den Ableger.

    Grüße aus HH Andreas


    Man kann sich den ganzen Tag aufregen :evil: ------- Ist aber nicht verpflichtet dazu :cool:

  • Hallo zusammen,

    Seama: Oktober ist wie alle Monate mit einem "r" eher ein unproblematischer Zeitpunkt zum Umweiseln (...nicht wegen dem "r", sondern weil außerhalb Fortpflanzungszeit, da nimt man was man hat.).

    Wenn ich's machen müsste, würde ich die Königinnen direkt tauschen, zur Vorsicht die neue unter Zuckerteigverschluß.


    Bei Ablegern mache ich keine Brutpause (...wegen der Winterbienenaufzucht). Ableger kann man ja gut bei der Bildung brutfrei behandeln und dann beobachten.


    -------------------------------------

    Ich bin mir nicht sicher, ob Du nicht zwei verschiedene Konzepte vermischst:

    • "Käfigen im Juli" hat eine Brutpause zur Sommerbehandlung zum Ziel.
    • Mit "Käfigen im Oktober" meint man eher das Sperren der Königin bis in den Februar hinein.

    Mit der Wintersperre habe ich keine Erfahrung. Ich glaube aber nicht, dass man die beiden Konzepte mischen sollte.


    Beste Grüße aus dem Hintertaunus,

    Rudi

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    Drei Imker - fünf Meinungen. Und ich stehe zu meinen beiden... ;)

  • Hallo.


    Es geht darum, nicht mit dem Ableger zuviele Milben mit der Brut ins brutfrei behandelte Wirtschaftvolkzu bringen.


    Einige Ableger hatten dieses Jahr im Oktober schon wieder viele Milben.


    Gruss

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  • Hallo zusammen,

    ...gute Absicht, kannst Du zur Not so machen, falls Ableger und Volk schon Winterstärke haben.

    Besser wäre gewesen, das Problem früher zu erkennen.


    Hier: Falsches Thema, deshalb letzte Antwort.


    Beste Grüße aus dem Hintertaunus,

    Rudi

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  • Hallo

    Problem ist eher das sich die Imkerei jedes Jahr verdoppelt.


    könnte ich auch die Bienen aus den Ablegern in die Völker einlaufen lassen und mich für die bessere Königin entscheiden? wäre am gleichen Stand wahrscheinlich nicht möglich oder?


    Gruss Seama


    Gruss Seama

  • Im der neuen Ausgabe “ Der Buckfastimker ” ist ein Imker Portrait von Ralf Geiger, der macht die Brutunterbrechung bei Dadant. Er käfigt mit zwei Schieden die Kö zwischen drei Brutwaben, oben und unten ein Absperrgitter.

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