Nur Mut: Die Brutpause nach Büchler funktioniert!

  • Hallo zusammen,

    Meine Fangwaben gingen zu den Milbenverwertern bei der vsh-Zucht.

    Dazu könnte ich mich auch entschließen, bin aber wohl zu weit ab vom Geschehen.

    Falls doch für's nächste Jahr Interesse besteht: Nennt halt einen Kontakt.

    (Bei Diskussionsbedarf wäre ein eigenes Thema aber ganz nett. :) )


    Beste Grüße aus dem Hintertaunus,

    Rudi

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    Drei Imker - fünf Meinungen. Und ich stehe zu meinen beiden... ;)

  • Hallo zusammen,

    wie erwartet, gut 4 Wochen nach dem Ende der Massnahme trennt sich die Spreu vom Weizen.

    Zur Zeit befinden sich 5 von 24 Einheiten in einer Ox-Blockbehandlung, alle hatten mehr als 5 Varroen/Tag auf der Bodeneinlage.

    • Zwei dieser Völker hatten bisher noch gar keine Behandlung.
    • Zwei weitere hatten ab Ende Juli schon einmal eine Ox-Behandlung.
    • Das fünfte Volk ist das mit der schlecht bebrüteten Drohnen-Fangwabe aus dem Scalvini+Fangwaben-Versuch, das ich bereits mehrfach weiter oben beschrieben habe.

    Ein weiteres Volk aus dem Versuch zeigt eine ansteigende Befallskurve, liegt aber immer noch unter 4 Varroen/Tag. Auch dieses Volk hatte eine Drohnenwabe als Fangwabe, die aber etwas besser bebrütet wurde.
    Da könnte evtl. ab nächstem Wochenende ein Ox-Block fällig werden.


    Alle anderen Völker des Versuchs sind erfreulich unauffällig, alle unter einer Varroa/Tag.


    Interessant ist auch das Ergebnis der Fangwaben-Brutscheune:

    Rechnet man die gefallenen Varroen auf die Fangwabenvölker um, dann ergibt sich bei den Versuchsvölkern ungefähr der gleiche durchschnittliche "Behandlungserfolg" wie bei den Völkern, die nach Scalvini sofort mit Ox entmilbt wurden (...darunter auch 11 Völker, die mittlerweile verkauft sind. Die kann ich deshalb nicht weiter beobachten, aber die Käufer berichten mir von unauffälligem Varroa-Totenfall.).


    Die Pollenwabe, die ich vor 3 Wochen gezeigt habe, wurde nicht mehr bebrütet. Warum auch, das Volk brütet direkt daneben auf 4 Waben, das genügt für die augenblickliche Phase der absteigenden Volksentwicklung. Zur Zeit wird der Pollen mit Winterfutter überdeckt. Die Wabe ist markiert und wird im nächsten Jahr weiter beobachtet.


    Sehr erfreulich der Versuchsverlauf bis hierhin, aber die endgültige Bewertung kommt erst zum Abschluss der Einwinterung. Soviel Zeit muss sein. :)

    In 3 Wochen sind wir schlauer,

    beste Grüße aus dem Hintertaunus,

    Rudi

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    Drei Imker - fünf Meinungen. Und ich stehe zu meinen beiden... ;)

  • An der Stelle könnte vielleicht dann doch Otto-Normal-Kleinimker den VSH-Züchtern termingerecht Milben liefern ohne Angst die eigenen Völker durch mangelnde Behandlung in Gefahr zu bringen.

    Das geht immer, glaube mir. Bei der Milbenernte werden Deinen Bienen dermasen varroenfrei geamacht....
    (Danach musst Du Dich nur noch um die Varroen in der Brut kümmern, sofern Du zu diesem Zeitpunkt nich verdeckelte Brut haben solltest.)

  • Moin,

    ich bin euch auch noch eine Wasserstandsmeldung schuldig, da ich aber nochmal ein paar Tage nach Norwegen wollte, hab ich das nicht mehr geschafft.

    Ich muss aber dazu sagen, dass ich selten wirklich viele Varroen in den Völkern habe. Ob das jetzt an meiner Betriebsweise (die ich auch schon mehrfach abgewandelt habe) oder an meinem Bienenstand (an dem ich nicht besonderes erkennen kann) oder an meinen Bienen, weiß ich nicht. Vielleicht ist der rauhe Norden nix für Varroen;-)))

    Bisher sind alle Völker (6x Bannwabe, 2x TBE und 3x Ox-Block) komplett unauffällig. Natürlicher Fall teilweise deutlich unter 1 Milbe pro Tag.

    Nach meinem Urlaub werde ich sehen, ob das immer noch so ist oder ob da ein Volk (oder Völker) auffällig sind.

    Grüße aus HH Andreas


    Man kann sich den ganzen Tag aufregen :evil: ------- Ist aber nicht verpflichtet dazu :cool:

  • Na, dann schliesse ich mich auch noch kurz an. :) Ich habe die Königinnen von fünf Völkern während drei Wochen auf je ein Honigrähmchen gekäfigt und anschliessend Oxalsäure sublimiert. Da sind ziemlich wenig Milben gefallen. Die Bannwaben habe ich ohne nähere Kontrolle eingeschmolzen. Bislang sind alle Völker ausser eines unauffällig. Bei diesem einen Volk ist aber auch der Wurm drin. Die Königin ist mir beim «Entkäfigen» und Zeichnen völlig hysterisch durchgedreht, hat sich dann tot gestellt und hat schliesslich auch bekommen, was sie wollte; sie war einige Tage später jedenfalls weg. Ich habe mal darüber berichtet. Ich habe nachschaffen lassen. Die neue Königin ist schön in Eilage gegangen, aber schon im ersten Brutsatz ist eine Umweiselungszelle angelegt worden. Die Umweiselung scheint mittlerweile geklappt zu haben, sind einige schöne Brutbereiche zu sehen, so schätzungsweise 15–20k Zellen, aber ich habe zumindest eine aufsitzende Varroa gesehen. Ich hatte schon die ganze Zeit über ein mulmiges Gefühl. Das Volk steht schon seit Wochen auf der Liste für potentielle Auflösungen. Jetzt habe ich mal (zum ersten Mal seit Jahren!) Ameisensäure aufgelegt. Mal schauen, was sich in den nächsten Tagen tut.

  • Wollt ihr das Thema nicht irgendwo anders ausfechten?

    Ach, keine Sorge, solche Behauptungen sind aufgrund ihrer Haltlosigkeit schnell erledigt. Sie dienen ja nur der persönlichen Denunziation in der Öffentlichkeit. Solche Knalleffekte sind kurz spektakulär und verlieren schnell ihren Wow-Effekt.