2/3 Modifiziert oder nicht

  • Moin liebe Rähmchengemeinde,


    ich stelle so nach und nach auf 2/3 Honigräume um und wollte mal bei Euch anfragen, wie ihr für je Zarge 9 Zander Dickwaben die Rähmchen einkauft? Sind die schmalen Oberträger bei der niedrige Rähmchenhöhe ausreichend? Oder sollte man auch hier die modifizierte Variante wählen? Verbiegungen, Wildbau...


    Wie siehts mit 22mm vs. 28mm Rähmchenbreite aus? Theoretisch müssten sich doch gerade anfangs die 22er besser mit dem Messer entdeckeln lassen, da die 28er nicht schnell genug auf Dickwabe ausgezogen werden.


    Wie sind eure Erfahrungen?


    Danke und Grüße

  • Sind die schmalen Oberträger bei der niedrige Rähmchenhöhe ausreichend? Oder sollte man auch hier die modifizierte Variante wählen? Verbiegungen, Wildbau...

    Hallo, normale Oberträger, aber waagerecht gedrahtet. Habe die meisten senkrecht gedrahtet in DN, die verbiegen sich schon.

    Bis bald

    Marcus

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, xx Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN

  • Ich glaub Jens meinte eher, ob 22 mm, 25 mm oder 28 mm Rähmchen favorisiert werden.
    Diesbezüglich kommt es hauptsächlich drauf an, ob du Abstandsrechen in den HR benutzt oder Auflageschienen und Abstandshalter. Die Auszugsgeschwindigkeit wäre für mich kein Kriterium. Meine Bienen schaffen das auch so, wenn gute Tracht und Platz ist.
    Allerdings habe ich momentan nur Zander Honigräume und kann nur von den Zanderrähmchen sprechen. Will aber dieses Jahr zumindestens Teilweise auf 9 Waben Zander Flach umsteigen. Bei den Zander HR habe ich 25mm und 28 mm Rähmchen gemischt. Habe jetzt noch keinen Unterschied feststellen könenn, außer dass die Randwaben immer zu Dickwaben ausgezogen werden und bei jeder Ernte (ich ernte nur zwei bis drei Mal im Jahr) runtergeschnitten werden müssen.

  • Will aber dieses Jahr zumindestens Teilweise auf 9 Waben Zander Flach umsteigen. Bei den Zander HR habe ich 25mm und 28 mm Rähmchen gemischt. Habe jetzt noch keinen Unterschied feststellen könenn, außer dass die Randwaben immer zu Dickwaben ausgezogen werden und bei jeder Ernte (ich ernte nur zwei bis drei Mal im Jahr) runtergeschnitten werden müssen.

    Bei 9 Waben mit 28 mm Holzbreite und Wabenabstand von 41mm (Mittelwand zu Mittelwand) werden alle Waben sehr schön zu Dickwaben ausgezogen können bei jeder Ernte mit dem Messer runtergeschnitten werden.

    Gruß,

    Christian

  • Die Breite ist ausschlaggebend, die Dicke weniger. Original hat Zander 22 mm, die gerne verbaut werden aber auch am durchlässigsten sind. Trotzdem dürfte 25 oder 28 mm Breite empfehlenswerter sein. Nicht für jedes Maß gibt es alle Kombinationen. Darum mus man manchmal dicke Oberträger nehmen, obwohl diese nicht wirklich notwendig sind.

  • ich hatte mir auch über den Aspekt Wachsgewinnung Gedanken gemacht. Mit eigenem Wachs Kreislauf... Dann hat man am Ende vom Jahr doch mehr Wachs, wenn man die 22er nehmen würde, weil man mehr runter schneidet. Natürlich auch mehr Arbeit beim Wachs Honig trennen. Aber mit Entdecklungswachsschmelzer(bisher noch keine praktischen Erfahrungen) sollte das doch mit wenig Zeitaufwand machbar sein. Würde dann direkt mit Traverse und Dorn entdeckeln in den Schmelzer...


    Weiß allerdings nicht, wie viel mehr Wachs bei den 22ern unterm Strich rauskommt. Abstandsrechen würde ich benutzen mit 40er Abstand.

  • Dann hat man am Ende vom Jahr doch mehr Wachs, wenn man die 22er nehmen würde, weil man mehr runter schneidet.

    Das wird überschätzt. Die Wachsausbeute hängt auch vom Abstand ab. Wenn Du Dickwaben verwendest, hast Du mehr Überbau und damit auch etwas mehr Wachs pro Wabe beim endeckeln. Wenn Du die 28er nimmst hast und als Díckwaben verwendest, hast Du weniger Rähmchen, mehr Überbau bei gleichem Honiganteil - das könnte ein akzeptabler Kompromiss sein. (Ich verwende bei 12er DD 159er HR-Rähmchen mit 27/28mm Breite als Dickwaben und bin damit zufrieden - das ist für mich ein vergleichbarer, aber akzeptabler Kompromiss...)

  • Ja genau, Dickwaben auf jeden Fall. Aber wenn ich die 22er nehme habe ich doch mehr Überbau bei gleichem Abstand 40mm von Mitte - Mitte Rähmchen.


    Beispiel 22mm: (40mm-22mm-7mm Beespace ):2= 5,5 mm Überbau je Wabenseite


    Beispiel 28mm: (40mm-28mm-7mm ):2= 2,5 mm Überbau je Wabenseite


    Das würde ja rein theoretisch über das Doppelte mehr Wachs Ausbeute bei jeder Schleuderung bedeuten. Die Frage ist halt nur, ob die Stabilität der 22er das hergibt.

  • rein theoretisch ein Drittel mehr Wachs Ausbeute

    richig, rein theoretisch aber Du hast auch die Wabengasse vergessen und die Wabenzellwände haben nicht den höchsten Wachsanteil pro mm aber viel Honig drin. Aber warum verwendest Du in beiden Varrianten 40mm Wabenabstand? Bei den 28ern kannst du auch auf bis zu 44mm gehen - rechne einmal aus was dies für Dein Zargenmaß bedeuten würde, ich wette eine Wabe weniger pro Zarge - und das hatte ich oben gemeint mit "weniger Waben bei gleichem Honiganteil"...