Umsatzsteuer ab 01.01.2022

  • Als Buchhalter oder Steuerberater würde ich bei der Version und Größe nicht begeistert sein. Es geht um die Empfänger, nicht um dich.

    Der Satz gehört mindestens in unmittelbare Nähe des Betrages und gut lesbar groß. Am besten ist wohl, die etwas höheren Anforderungen freiwillig zu erfüllen. Also deine 66 Euro : 1,095 = Nettobetrag und diesen

    ebenso wie den Differenzbetrag mit aufführen.

    Schau dir doch mal Rechnungen an, die du bekommst.

    "In einer Demokratie hat jeder das Recht auf eine eigene Meinung, aber nicht auf eigene Fakten."

    aus "Mensch, Erde"

  • Also in etwa so:

    Ja, aber Deine Anschrift fehlt immer noch.


    ---Ahh, ganz winzig unten.

    Das würde ich nicht so verstecken. Der Kunde wird sich ärgern, wenn er das übersieht.

    Die Anschrift mache ich immer noch nicht hier öffentlich rein, sie ist immer noch auf allen Rechnungen oben rechts vorgesehen und im Original enthalten.


    Der Kunde wird das nicht übersehen, denn er hatte für die nächste Rechnung eine Angabe über die Steuer gewünscht. Daher auch meine Frage und ich war nicht sicher (trotz mehrfachen lesen hier) wie ich das verpacke und wie es rechtlich sauber und richtig ist sowie welche Auswirkungen das auf meine Einnahme hat.


    Ich frage halt vorher um nicht nachher überrascht zu sein.

  • Tipp: wenn er die Steuer haben möchte und du den folgst, würde ich das direkt mit einer Preiserhöhung versehen. Müssen ja keine 9,5% sein, aber vielleicht ein Teil von 5%.

    😂😂... das kannste nur machen wenn der Kunde Spaß versteht.

    Ich hatte mal einen Kunden der von mir für ein Projekt den "besten Preis" haben wollte (weil Budget, Wettbewerb, blabla...) - Hab ich dann auch gemacht, und vor Vertragsunterzeichnung wollte er von mir noch einmal einen Abschlag, "... weil das immer drin ist". - Daraufhin habe ich ihm gesagt: Wenn ich gewußt hätte, dass ein Abschlag zur Vertragsunterzeichnung bei ihm immer drin sein muss, dann hätte ich den Preis vorher entsprechend angepasst. - Das fand er kein bisschen lustig.

  • Hab ich dann auch gemacht, und vor Vertragsunterzeichnung wollte er von mir noch einmal einen Abschlag, "... weil das immer drin ist". - Daraufhin habe ich ihm gesagt: Wenn ich gewußt hätte, dass ein Abschlag zur Vertragsunterzeichnung bei ihm immer drin sein muss, dann hätte ich den Preis vorher entsprechend angepasst. - Das fand er kein bisschen lustig.

    Exakt das hab ich auch mal mit einem jetzt ehemalig guten Kunden gehabt

  • Exakt das hab ich auch mal mit einem jetzt ehemalig guten Kunden gehabt

    Es gibt halt so Menschen im Einkauf die keine Skrupel haben in der Angebotsanfrage auf Fairness zu machen, und dann kurz vor Abschluß Druck aufbauen. - Dabei wollen sie nicht durchschaut und bloßgestellt werden.


    Besser ist sich leidend stellen und im Preis hart bleiben... der Einkauf bekommt sein Überlegenheitsgefühl, und das nächste mal gibt's den entsprechenden Aufschlag für die Preisverhandlung.

  • Tipp: wenn er die Steuer haben möchte und du den folgst, würde ich das direkt mit einer Preiserhöhung versehen. Müssen ja keine 9,5% sein, aber vielleicht ein Teil von 5%.

    😂😂... das kannste nur machen wenn der Kunde Spaß versteht.

    Ich hatte mal einen Kunden der von mir für ein Projekt den "besten Preis" haben wollte (weil Budget, Wettbewerb, blabla...) - Hab ich dann auch gemacht, und vor Vertragsunterzeichnung wollte er von mir noch einmal einen Abschlag, "... weil das immer drin ist". - Daraufhin habe ich ihm gesagt: Wenn ich gewußt hätte, dass ein Abschlag zur Vertragsunterzeichnung bei ihm immer drin sein muss, dann hätte ich den Preis vorher entsprechend angepasst. - Das fand er kein bisschen lustig.

    Und ihr seid euch sicher, dass der Gegenüber weiß, dass ihr die Steuer nicht abführen müsst? Glaube ich nicht, wenn schon die Hälfte aller Steuerberater da keine Ahnung hat bei Imkereien. Argumente sind da. Nur wer es versucht kann auch was erreichen. Was ist das schlimmste was dir passiert? Das du die Steuer ausweist und nix davon hast.


    P.S. Mir braucht jetzt keiner erzählen, dass ein Wiederverkäufer wegen eines Versuchs einer Preiserhöhung zu der es dann nicht kommt abspringt.

  • Und ihr seid euch sicher, dass der Gegenüber weiß, dass ihr die Steuer nicht abführen müsst?

    Wer ist denn mit "Gegenüber" gemeint. Der Rechnungsempfänger? Dem kann es egal sein.

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Und ihr seid euch sicher, dass der Gegenüber weiß, dass ihr die Steuer nicht abführen müsst?

    Wer ist denn mit "Gegenüber" gemeint. Der Rechnungsempfänger? Dem kann es egal sein.

    Eben das wird ja hier nicht verstanden…daher ja auch mein Vorschlag die Steuer nicht anteilig auszuweisen, sondern aufzuschlagen und ein höheres Gesamtbrutto zu veranschlagen.


    Wenn einfach der Gesamtbetrag gleich bleibt, dann führt das ausweisen der Steuer zu einem Geschenk für den Händler (sprich netto ein dicker Rabatt).


    P.S. Gegenüber = Rechnungsempfänger (Wiederverkäufer soweit ich das verstanden habe)

  • Oh man, hier fehlt einigen Leuten noch echter Geschäftsverkehr.

    Sorry wenn ich das so sagen muß.

    Es ist vollkommen egal, ob jemand Positions-Netto- oder Bruttopreise aufführt. Wichtig ist bei mehreren Steuersätzen das der Kunde sieht, welche Position mit welchem Steuersatz behaftet ist.


    Als Summe würde ich immer Summen pro Steuersatz auflisten und die dafür notwenigen Steuern auflisten.

    So hat es eine Buchhaltung beim Rechnungsempfänger es einfacher als mit dem Taschenrechner auch noch hin und herzurechnen ob das denn alles so stimmt, was der Imker da verzapft hat.

    Der bebucht dann evt auch verschiedenen Wareneingangskonten.


    Wenn man alles überichtlich macht, dann ist es für alle Beteiligten nur vorteilhaft und zeugt von Fachkompetenz.

    Da der Imker Fachmann und Kaufmann ist, sollte er diese Kompetenz auch mit korrekten und übersichtlichen Geschäftspapieren zum Ausdruck bringen.


    Liebe Grüße Bernd,

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • Lieber dideldum, mir fehlt bei meinem Honig-Hobby "echter Geschäftsverkehr" gar nicht. ;)

    Trotzdem bekomme ich es hin, jedem Käufer, der Umsatzsteuer abführt, die 9,5% auf den Preis draufzuschlagen.

    In der Regel weiß der Abnehmer nicht, dass ich die nicht abführen muss (außer in einem Fall, da ist sie selber Landwirtin). Er weiß aber, dass er sie beim FA als Vorsteuer wieder abzieht.

    Seit 2010 Sächsischer* Hobby-Imker mit ca. 10 Völkern in DNM

    * sie summen weicher als die nicht-sächsischen Bienen

  • Ob jemand veranschlagte UST abführt oder nicht, ist jedem Empfänger der Ust-lich behafteten Rechnung eigentlich egal, solange alle Formalien stimmen.

    Was er dann damit macht hängt von seiner Veranlagung ab und dazu muß sich der Rechnungsteller wiederum keine Gedanken machen.


    Liebe Grüße Bernd.

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.