Twist-Off-Deckel wiederverwenden und falls ja - wie reinigen?

  • Ich finde ja, dass der Rigotti ein netter Kerl ist.

    Aber er ist in Sachen Honig sicherlich nicht der erste Ansprechpartner.

  • Ich verwende die Deckel grundsätzlich nicht wieder.

    Im Altmetall-Ankauf wird ein Deckel übrigens mit ca. einem halben Cent vergütet. Metalle sind ja kein teuer zu entsorgender Müll. Im Gegenteil.

    Das sollte bei der Thematik auch berücksichtigt werden...

    Wobei man dafür bezahlt, um sie in Verkehr zu bringen. Der grüne Punkt lässt grüßen.

    Man kann ohne Bienen leben, aber wie halt.

  • Ja, hornet deine These mit Fabrikneu mag stimmen für das erste Öffnen des Kartons, aber bei allen Imkern, die je nach Verpackungseinheit keine 800 Gläser aufs mal füllen, überholt sich das schnell.


    Theoretisch müsste es ja dann von Seiten Fabrik sowas wie ein "Zertifikat" geben, das den hygienischen Herstellungsprozess bestätigt. Was ich allerdings stark bezweifle, da die Originalkartons nicht verschweißt sind. (Zumindest von meinem Hersteller)

    Was nützt Dir ein Zertifikat, was mal in der Fabrik war?

    Immer möglichst ganze Einheiten kaufen und penibel sein beim öffnen und schließen der Verpackung. Trennmittel o.ä. kann es bei Glas und Blechdeckel keine geben. Das Glas wird noch fast heiß verpackt und da hat nichts überlebt was dran gewesen sein könnte.

    Die Blechdeckel werden lackiert und mit der Dichtung versehen. Da wüsste ich auch nicht wo da ein Trennmittel Sinn machen sollte. Bei Plastik schaut das evtl. anders aus, aber dafür gibt es dann die Deckeleinlage. Ich würde auch behaupten, bei allem guten Willen beim spülen und trocknen, wird die Verpackung nicht nur in Einzelfällen schmutziger sein als original aus der Verpackung. Natürlich mit offenen Augen eine Sichtprüfung vornehmen.

    Gebrauchte Gläser ja, gebrauchte Deckel definitiv nein, weil niemand weiß was außer Honig noch drin war im Glas. Glas nimmt nichts an, der Deckel definitiv schon.

  • Ich finde ja, dass der Rigotti ein netter Kerl ist.

    Aber er ist in Sachen Honig sicherlich nicht der erste Ansprechpartner.

    Da bin ich durchaus bei dir. Aber es geht in dem Video auch nirgends um Honig. Die Frage war doch wiederverwenden für Marmelade. Zumal da Rigotti die Fragen ja an eine Fachfrau stellt.

    Für Honig wiederverwenden, davon wurde abgeraten. Und auch generell heißt es, dies sei keine gute Idee, da man ja nicht wüsste, was der Kunde in dem Glas Mal so alles gelagert hat. Beim Glas selbst ist das weniger problematisch.