Futterteig zum Jahresende ?

  • Ich habe vor 2 Jahren 2 Völker komplett mit je einem 15kg Klotz überwintert, weil ich mit dem Flüssigfutter gepennt hatte.

    ...


    Liebe Grüße Bernd.

    ...wohl zu viel VSB gemacht, oder?
    :cool:

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Ja gelegentlich übernimmt man sich und entdeckt dann noch Völker, oder das Beutenformat ist nicht Mainstream, man hat für 6 Völker nur 2 Fütterer, hat zu spät mit der TBE begonnen .....


    Naja sowas in der Art halt, aber als Imker sollte man zum Standard Plan B, ein Plan C haben ;)

    Das ist eigentlich nur der wirkliche Unterschied zu einem Beginner. 8o Der Rest ist nur Überheblichkeit und Verlust von Demut auf Grund von irgendwelchen vermeintlich guten Ergebnissen die man zwischenzeitlich erzielen zu haben glaubt.


    Liebe Grüße Bernd.

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • Bei mir isses jedes Jahr meine eigne Unsicherheit : Haste genug gefüttert, wie hart und lang wird der Winter, was verbrauchen sie in welcher Zeit ?

    Alles Dinge, die ich trotz genauer Notizen und regelmässigem Wiegen irgendwie nicht in die Reihe bekomme - es bleibt ein Gefühl zu wenig getan zu haben.

    Im Frühjahr habe ich fast immer Futterwaben zu viel drin.

  • Überfütterung- die meisten gehen schon im Oktober/November mit dem Abgang der Sommerbienen ein, weil die Anzahl der Winterbienen nicht mehr ausreichend für eine Traube ist (kein Platz im Aug/Sept) - sowie keine freien Zellbereiche zur Bildung einer Wintertraube, sondern nur kaltes verdeckeltes Futter.

    Auf dem letzten Rest futterfreier Wabenfläche findet man dann die erstarrten letzten Bienen mit der Königin.

    Wer das einmal erlebt hat, füttert gerade Ableger und Einzarger eher verhalten und legt sich lieber mehr Futterteig und Sirup für die Durchlenzung ins Lager bzw lässt einige starke Völker neue Futterwaben (pollen- und brutfrei) als Reserve produzieren.

  • Dann hast Du offensichtlich noch kein Volk erlebt das an Überfütterung im Winter eingegangen ist... ;-)

    In meinem ersten Imkerjahr ist mir genau das passiert, jedoch mit Sirup. Das Volk war im November erfroren. So eine Lektion vergisst man nicht.


    Wenn ich Ende Sept. ca. 1 kg FT "nachfüttere" in Völker auf mindestens 10 DD-Waben, die im äußeren Bereich tw. zu nur 50 % gefüllt sind, bleibt im Brutnest genügend Platz / offene Zellen.

  • Wenn ich Ende Sept. ca. 1 kg FT "nachfüttere" in Völker auf mindestens 10 DD-Waben, die im äußeren Bereich tw. zu nur 50 % gefüllt sind, bleibt im Brutnest genügend Platz / offene Zellen.

    Ahh, so ist das. Aber wenn Du Ende September 1kg fütterst ist das Reizfütterung für mich, das ist nicht wirklich für den Winter. Einmal ehrlich, wie oft ist bei Dir ein Volk genau wegen diesem einen KG nicht verhungert? Ich bin mir sicher das im Frühjahr bei Dir noch jedes Volk mehr als ein KG Futter drin hatte, aber ich verstehe schon, es beruhigt den Imker :-) - daher Ziel erreicht ;-) ...

  • Ja klar ist das für mein Gewissen ;).


    Die Frage hieß doch, ob es schadet. Dieses FJ hatte ich tatsächlich keine einzige FW mehr für Ableger übrig. Ansonsten schon.


    Und völlig klar ist auch, dass man im Febr. FT auflegen kann. Der Bien ist ja flexibel.

  • Im Frühjahr habe ich fast immer Futterwaben zu viel drin.

    Dann schreib dir das auf den Kühlschrank. So ist auch der erholsame Winterschlaf der Imkerin gesichert.


    Ab und an mal jedes Volk leicht ankippen über den Winter und nur bei ernsthaften Bedarf Teig nachlegen. Anfangs macht man das noch zusätzlich mit einer (Zug-)Waage um ein Geühl dafür zu bekommen.