Mittelwand wie herum wg. der 6 -Ecke

  • Und woher weißt der ABSOLUTE Neuling was notwendige und richtige Angaben sind? So ganz ohne alles, was erwartet wird!

    Ich würde dazu mal sagen:


    Indem der Neuling auch klar erklärt, was er von seiner Bienenhaltung erwartet......So lässt sicht doch eher einer richtige Angabe zu machen.


    Lg Sulz.

  • Ja.

    Doch die Erwartungen wandeln sich.

    Somit immer wieder Stoff und Fragen.

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Vor zwei oder drei Jahren bekam ich ein paar Mittelwände geschenkt.

    Natürlich nicht in meinem Maß.

    Ich habe sie zerschnitten und eingeklebt.

    Das wenige Material wollte ich maximal ausnutzen! Also alle Reste in Anfangstreifen geschnitten und eingeklebt.

    Wierum? Keine Ahnung!

    Es sind aber alles Waben für ein paar Honigernten geworden.

    Trotzdem achte ich auf die richtige Seite. Dazu kommt, dass ich alle Rähmchen markiert habe. Es

    Gibt „rechte und linke“. So kommt auch die MW ins Rähmchen.

    Abschließend möchte ich zum Ergebnis nichts sagen.

    Da ich im Brutbereich nur mit Anfangstreifen arbeite achte ich bei diesen nicht auf die Seite.

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Rechts = y, links = auf dem Kopf stehendes y.

    So habe ich das mal gelernt 😁🥴

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Rechts = y, links = auf dem Kopf stehendes y.

    So habe ich das mal gelernt 😁🥴

    Und bei mir, gab es dann liegende Zellen beim Naturbau.......Da war das Y, dann halt auch liegend.......Und bei meinen alten Schwarten, merken die Bienen von dem Y am Zellengrund eh nichts mehr.


    Ob nun "houseln", oder "nicht houseln"......Es ist wohl beides Richtig.


    Lg Sulz.

  • ..Und bei meinen alten Schwarten, merken die Bienen von dem Y am Zellengrund eh nichts mehr.

    Sicher merken sie was! Unabhängig vom Alter der Waben.

    Nur sicher wenig bei „künstlichen“ Mittelwänden.

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • ..Und bei meinen alten Schwarten, merken die Bienen von dem Y am Zellengrund eh nichts mehr.

    Sicher merken sie was! Unabhängig vom Alter der Waben.

    Nur sicher wenig bei „künstlichen“ Mittelwänden.

    Nein.

    Die ehemalige Geometrie der Mittelwand, passt nach 4-5 Jahren nicht mehr zu den Zellen, wo die Bienen nach dem Umbau darauf errichten.


    Auf einer ehemaligen 5,4 er Mittelwand (egal ob künstlich, oder Naturbau) stehen dann Drohnenzellen, oder auch 4,9er Zellen.


    Wenn den Bienen das Y wichtig wäre, dann würden sie die alten Puppenhäute nicht auf den Zellengrund stampfen, und darüber neue Zellen errichten, sondern eben vor dem Umbau auch diese Puppenhäute entfernen, und diese dreiseitige Pyramide am Zellengrund anpassen.


    Lg Sulz.

  • Was ist sachlich JaKi?

    Meinst du wissenschaftliche oder Großfeldversuche?


    Persönlich kenne ich nur Erfahrungsberichte und eigene Beobachtungen, mit unterschiedlichen Resultaten.


    Liebe Grüße Bernd.

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • Hallo Bernd,


    Versuche würde ich eher als Nachweise sehen. Unter sachlichen Erklärungen verstehe ich sowas wie:

    These: „kleine Brutzellen sind gut gegen Varroa“

    Sachliche Erklärung: „Wenn die Brutzellen besonders klein sind, haben Varroen nicht mehr genug Platz, um sich um sich frei zu bewegen und deshalb pflanzen sie sich langsamer fort, war zu einer geringeren Varroa-Belastung im Volk führt“

    Das heißt die Erklärung bezieht sich nur auf Dinge oder Zusammenhänge und nicht auf Autoritäten.

    Unsachliche Erklärungen: „Der Guru hat gesagt, dass kleine Zellen die Energie der Varroa stören“


    Den Nachweis, ob eine These stimmt oder nicht kann man dann über Versuche führen. Aber wenn nicht mal eine sachliche Erklärung für einen angeblichen Effekt da ist, ist es fraglich, ob man sich damit überhaupt befassen möchte.

  • Hrm, dann gibt es für Housel Anordnung schon sachliche Veröffentlichungen.

    In wie weit diese dann in weiteren Nachahmungsuntersuchungen gleichwertig sachliche Ergebnisse liefern ist leider nicht so eindeutig.

    Ich sage mir, da es nicht schadet kann man es machen. Wirklich spürbare Effekte habe ich persönlich im Bezug der Houselanordnung nicht bemerkt.

    Ich meine dies behaupten zu können, da ich darauf achte. Ich habe jedoch auch schon mal Waben "unordentlich" angeordnet. Dabei waren dann die Völker nicht wesentlich unruhiger als die anderen. Die Intensität dieser Vergleichstest ist bei mir auch eher zufällig und erstreckte sich nur auf wenige disharmonische Waben.


    Ich meine es gibt da bessere Stellschrauben an den man drehen kann, um merkbar Effekte zu haben, bis man die 80% Effektivitätssteigerung und Bienenwohl ausgeschöpft hat. Dann kann man an die viel aufwendiger Sachen gehen, die immer nur Bruchstücke bewirken.


    Als Beginner ist es halt schwer abzuschätzen, was sind denn die großen Stellschrauben, denn einige "exotisch" anmutende Vorgehensweisen klingen irgendwie auch logisch in der menschlichen Abstraktion, mich für die Biene.

    Als Mensch leisten wir uns durch unsere Adaptionsfähigkeit basierend allerdings auf mehr oder weniger vielen Erfahrung die Überheblichkeit zu entscheiden, was für eine Biene (andere) wichtig und richtig ist.


    Liebe Grüße Bernd.

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.