Raps 2022

  • Mein erstes Wirtschaftsjahr 8)

    Mal die relativ frische Randwabe vom HR gezogen. Ca 19% Wassergehalt. Mittig unter 18%. Denk der Plan geht auf, dass ich am 29.05. schleuder bevor es am 03.06. in Urlaub geht.

    Wird nen Mix aus Löwenzahn, Apfel und Raps sein. Raps seit ner guten Woche voll in Blüte.


    Freu mich.

    Wird dann 1 Tag nachdem schleudern geimpft, drei Tage gerührt und gleich abgefüllt.


    Heute nur noch drei trockene Spielnäpfchen je Volk gesehen. Ich denke da brauche ich keine Maßnahme zur Schwarmverhinderung machen, wenn ich ab 03.06. 14 Tage im Urlaub bin.


    Wäre schön, denn dann kommt ja noch Linde und scheinbar Honigt der Wald in der Region.

  • Heute nur noch drei trockene Spielnäpfchen je Volk gesehen. Ich denke da brauche ich keine Maßnahme zur Schwarmverhinderung machen, wenn ich ab 03.06. 14 Tage im Urlaub bin.

    Solche Vorraussage für 4 Wochen in der Schwarmzeit ist ja mal forsch ! 😅

  • Er läuft noch in neongelb. Ich nehme an, Minimum noch eine Woche.


    Liebe Grüße Bernd.

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • Stylex wie läuft der Raps an der See?

    Berechtigte Frage, ich bin ein wenig ... naja, es hätte an einem anderen Ort besser laufen können. Weil das Wetter so kalt und zugig war, ging bisher nicht so viel - nur 25-30km weiter im Binnenland waren die Bedingungen besser und es war dort immer genau die zwei Grad wärmer, so dass es dort gehonigt hat. Hier sind bisher im Schnitt vielleicht um die 15 Kilo im Kasten, wie auch immer die das gemacht haben.


    Ich möchte kein Klagelied anstimmen und hoffe einfach, dass das Wetter jetzt endlich mal ein bisschen mitspielt. Heute war der erste Tag, wo die richtig gut auch später noch in die Gänge waren.


    Der Punkt ist, wenn du das Potenzial richtig guter Bienenvölker siehst, du alles in die Wege leitest, dass die so gut geradevor sind wie es zur Tracht eben nur geht, aber dann kommt erst sechs Wochen Trockenheit und Kälte, danach starker Wind, der viel von der Blüte wegweht, und dann gibt es endlich ein wenig Regen, während die Pflanzen Stück für Stück verblühen..., glaube du weißt was ich meine.


    Aaaber noch sind ein paar gute Tage drin, der Raps hat noch einige Knospen am oberen Ende und könnte noch ca. zwei Wochen bei seit heute Mittag angenehmeren Temperaturen potenziell richtig gut was bringen. Die Hälfte meiner Völker wollen auf Reisen gehen, ich habe heute nochmal Honigräume für den Fall der Fälle draufgesetzt. Abwarten ist die Devise, in drei Wochen wird geschleudert, und bevor die Ernte nicht eingefahren ist, kann ich eigentlich gar nix weiter sagen, außer "mal sehen, was so geht" ;)


    Schöne Grüße - Matthias

    Es war alles sooo gut geplant. Und dann kam das Leben dazwischen...

  • Frage zum Raps

    Ist er ab einem bestimmten Wassergehalt in den Waben kristallisiert so dass man ihn nicht mehr schleudern kann?

    Oder kann der auch schon bei 18% Wassergehalt zu fest drin sein in den Waben?

  • Hallo Matthias,

    Der Punkt ist, wenn du das Potenzial richtig guter Bienenvölker siehst, du alles in die Wege leitest, dass die so gut geradevor sind wie es zur Tracht eben nur geht, aber dann kommt erst sechs Wochen Trockenheit und Kälte, danach starker Wind, der viel von der Blüte wegweht, und dann gibt es endlich ein wenig Regen, während die Pflanzen Stück für Stück verblühen..., glaube du weißt was ich meine.

    ich fühle mit Dir.... das ist ja das Tückische an der Imkerei, so viele Stellschrauben, so viele verschiedene Einflüsse, so viel erforderliche Erfahrung - und irgendwas läuft dann doch anders als gedacht oder entzieht sich Deinem Einfluss oder summiert sich.

    Kopf habe, erst im Angesicht der hoffentlich gut gefüllten Kübel weißt Du, woran Du bist.


    Raps ist hier auch durch, binnen von zwei Tagne von gelb mit grünen Schimmer zu grün-braun umgeschlagen. Aus den Blattachseln kam nichts nach... Immerhin hat die Mehrzahl der Völker eine richtig schwere Zarge Zander drauf! Nun beginnt das Luxus Problem des Dreikampfes "Fluchten - wuchten - schleudern", die Honigräume müssen fix geleert werden.

  • So, ich bin mit der ersten Honigernte durch.


    Ich habe insgesamt acht Völker mit zwei Totalausfällen.


    Aus den übrigen sechs Völkern kamen 80Kg zusammen.


    Ich hätte noch eine dritte Honigzarge aufsetzen sollen und der obere Brutraum wurde von den Damen als erste Honigzarge verwendet. Im Nachhinein hätte ich mit nur einem Brutraum und einer dritten Honigarge imkern sollen. Dann wäre es noch mal deutlich mehr geworden.


    Wieder was gelernt.


    Trotzdem war es eine gute Ernte.

  • Ich habe auch geschleudert. Ich wohne neben einer Landwirtschaftszone und meine Völker standen dieses Jahr direkt neben einem Rapsfeld. Dementsprechend war meine Erwartung. Wäre mein erster Raps gewesen, deshalb habe ich keinen Vergleich. Aber wenn ich den Honig so anschaue, das ist doch niemals Raps bei der Farbe?


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  • Trotzdem war es eine gute Ernte.

    ist ja gut, wenn man zufrieden ist…


    …aber um Fritzlar rum in diesem Jahr 10 kg/Volk…?!?

    Da läuft irgendwas mächtig schief! Sicher nicht nur ein BR zu viel…

    Hmm, die Damen sind nicht mehr die jüngsten und auch aus Schwärmen entstanden. Dadurch ist es eine ziemliche Straßenköter-Mischung.

  • Trotzdem war es eine gute Ernte.

    ist ja gut, wenn man zufrieden ist…


    …aber um Fritzlar rum in diesem Jahr 10 kg/Volk…?!?

    Da läuft irgendwas mächtig schief! Sicher nicht nur ein BR zu viel…

    Hallo,


    zu der Thematik mit der relativ geringen Ernte würde mich noch mal deine Meinung / die Meinung des Forums interessieren.


    Zum Ablauf der Saison:

    • Den ersten Honigraum habe ich während der Schönwetterperiode am 20. März aufgesetzt.
    • Den HR2 am 02. Mai.
    • Die Honigräume waren gut gefüllt und wie gesagt wurde der obere Brutraum verhonigt.
    • Bei Vier Völkern waren die Honigräume gut gefüllt, bei zweien etwas weniger. Ich hatte mindestens einen, evtl. zwei Schwärme. Das würde die etwas weniger gefüllten Honigräume erklären.
    • Am 16. Mai habe ich pro Volk zwei Brutwaben mit ansitzenden Bienen zur Ablegerbildung entnommen.


    Über die Jahre hinweg ist mir im Gespräch mit anderen Imkern aufgefallen, dass meine Ernte meist (deutlich) geringer ausgefallen ist. Es mag sein, dass der eine oder andere die Erntemenge etwas „aufrundet“, trotzdem waren meine Ernten nicht so gut.


    Der Standplatz ist im eigenen Garten mit Gartenteich zur Wasserversorgung.


    Zwei Rapsfelder dieses Jahr lagen in ca. 1,2km Entfernung.


    Hat jemand einen Ratschlag, was ich grundsätzlich falsch gemacht haben kann?