Raps 2022

  • 1.Ich meide jedes Rapsfeld, für mich ein Grund abzuwandern.

    In meinem Honig gibt es keinen Raps, aber untersucht wird er trotzdem immer bevor ich ihn in Gläser fülle, klare Sache.

    2. Raps ist Gift, auch für den Boden (Regenwürmer hassen ihn, genauso wie sie Senf auch logischerweise meiden).

    zu 1. das ist deine persönliche Entscheidung und bleibt dir unbenommen.


    zu 2. das ist sachlich falsch. Raps ist eine für das Bodenleben und für die Humusbildung sehr wertvolle Frucht und wird darum in der Fruchtfolge sehr geschätzt. Nicht umsonst wird Raps in der Fruchtfolge als Vorfrucht vor Weizen gesetzt und in Fruchtfolgen ohne Körnerraps als Zwischenfrucht genommen.

  • Nun ja, Raps hin oder her.

    Als Nichtwanderer haben alle eine und auch etwa 1/3 der Völker auch zwei Zargen voll mit Frühtracht gemacht. UND da ist auch Raps dabei. Je Zarge rechne ich mit 10kg. Die Zarge „für die Bienen“ ist da nicht eingerechnet.

    Gruß

    Harald

  • Nö. Die Analyse mache ich eigentlich nur, um die ewige Story vom bösen Raps zu widerlegen. Sobald die auf dem Tisch liegt, ist fast immer Ruhe. Ich mag Fakten halt lieber als Behauptungen. Ich höre mir an, was die Kritiker sagen, und damit ich kein Risiko für meine Kunden eingehe, lassen wir halt analysieren. Ist doch eigentlich selbstverständlich. Leider ist es auf der anderen Seite eher nicht so. Da reichen 'das weiß man doch, wie giftig der Raps ist'^^

    Ich sehe es im Grunde wie du und habe selbst auch keinerlei Probleme mit Raps und Rapshonig. Dennoch finde ich den Gedanken Raps zu meiden, weil eben gespritzt wird, jetzt nicht so abwegig. Das kann durchaus auch eine Sache des Prinzips sein, wie bspw. der Königin keinen Flügel zu schneiden. Jedenfalls ist es bei weitem nicht so abwegig, als es es solche Beiträge und Beleidigungen wie in #1024 rechtfertigt.

  • Natürlich kann man versuchen Raps zu vermeiden. Aber so wie das Lachnide, der Arzt ist, also studiert hat, hier rüber bringt, ist absolut nicht zu akzeptieren. Menschen mit Hochschulabschluss sollten schon in der Lage sein, das differenziert zu betrachten und auch entsprechend zu formulieren. Gift im Raps, bzw Rapshonig wäre eine sehr negative Unterstellung für die Lebensmittelüberwachung, die da irgend etwas verpennt oder vertuscht.


    Gruss

    Ulrich

  • Zitat

    Rapshonig schmeckt mir auch nicht sonderlich.

    ...mir schon, aber Dein hier angeschlagener Ton, der schmeckt nicht ;-)....

    Was mir nun wiederum nicht ganz objektiv vorkommt. Wieso passt der der Ton des einen (den ich nicht so schlimm fand - das liegt auch "im Auge des Betrachters) nicht, die anderen stören Dich nicht?

    Das nur am Rande...

    Seit 2010 Sächsischer* Hobby-Imker mit ca. 10 Völkern in DNM

    * sie summen weicher als die nicht-sächsischen Bienen

  • Zitat

    Rapshonig schmeckt mir auch nicht sonderlich.

    ...mir schon, aber Dein hier angeschlagener Ton, der schmeckt nicht ;-)....

    Was mir nun wiederum nicht ganz objektiv vorkommt. Wieso passt der der Ton des einen (den ich nicht so schlimm fand - das liegt auch "im Auge des Betrachters) nicht, die anderen stören Dich nicht?

    Das nur am Rande...

    Der Betrachter hartmut ist halt der Chef hier. Und dann ist sein Auge das entscheidende...

    :u_idea_bulb02:

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Natürlich kann man versuchen Raps zu vermeiden. Aber so wie das Lachnide, der Arzt ist, also studiert hat, hier rüber bringt, ist absolut nicht zu akzeptieren. Menschen mit Hochschulabschluss sollten schon in der Lage sein, das differenziert zu betrachten und auch entsprechend zu formulieren. Gift im Raps, bzw Rapshonig wäre eine sehr negative Unterstellung für die Lebensmittelüberwachung, die da irgend etwas verpennt oder vertuscht.


    Gruss

    Ulrich

    Lieber Immenlos!

    Jetzt hast du es doch noch geschafft, dass ich mich hier nochmal zu Wort melde. Alter Schwede, mein Lieber, scroll mal weiter hoch und lese nochmal genau. Ja, lese doch einfach mal genau nach, und denke dann nach, anstatt mit dickem Hals und dicken Adern gleich wie wild auf mich los zu gehen. Denn das, das ist Quatsch, was du gerade hier verzapfst.

    Das Gleiche gilt auch für diejenigen, die seinen Post geliked haben, denn, die liken eine Unwahrheit, sprich, die lasen gar nicht, was ich schrieb. Aber so wie ich das hier seit gestern erlebe, wird hier gleich mal scharf geschossen, ohne sich zu vergewissern. Traurig.

    Du hättest dir zumindest ein Beispiel an den anderen Usern nehmen können, die so Sachlich wie möglich mich korrigierten. Auch wenn die meisten auch keine Beweise vorlegten, nehme ich das zur Kenntniss.
    Auch deine Übertreibung zur meiner Bezeichnung "Raps ist Gift", ist witzlos.

    Hauptsache die rase-Groupies prügeln schön weiter.

    Hätte gerne gewusst, ob ihr im Reallife auch so seid, ziemlich abstoßend.

  • Kann man so sehen, heißt aber noch lange nicht dass das so richtig ist! Objektiv ist das hier sowieso nicht, ein Grund warum viele nur lesen!!

  • Objektiv ist das hier sowieso nicht, ein Grund warum viele nur lesen!!

    Das stimmt bestimmt auch. Aber wenn jeder hier unwidersprochen Grütze erzählen könnte, wäre ja auch niemandem geholfen. Viele Menschen & objektiv.... Schwierig. Ich versuche es immer so zu halten, das ich zwar eine falsche Behauptung so klar wie möglich als falsch bezeichne, aber die Person dahinter damit nicht automatisch als Depp. Man kann sich ja auch mal irren^^

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Dieter Denzer hat sich einmal der Rapspflanze angenommen: Ist sie gut für die Umwelt?


    Ein Hektar Raps erzeugt 36 kg Pollen,144 kg Nektar und ernährt vier Bienenvölker. Diese produzieren 100 kg Honig, was für 100 Menschen reicht.


    Auf einem Hektar Raps dreschen wir 4.000 kg Rapskörner mit einem Ölgehalt von 40 %. Das ergibt 1.600 Liter Speiseöl, was reicht, um 10.000 kg Pommes zu frittieren oder 50.000 frische Salate mit Marinade zu versehen. Wahlweise reicht das Öl als Biodiesel, um 30.000 km mit einem Pkw zurückzulegen. Ein Hektar Raps produziert 10,6 Mio. Liter Sauerstoff für bis zu 40 Menschen.


    Das Nebenprodukt des Ölpressens ist Rapsschrot. Von einem Hektar werden 2.400 kg des Eiweißfuttermittels gewonnen. Damit können drei Kühe ein Jahr lang gefüttert werden. Das minimiert den Import von Soja.


    Raps hat mit 1.700 kg C/Hektar eine hohe Kohlenstoffbindung. Durch die 11-monatige Bodenbedeckung sorgt der Raps für Erosions- und Sonnenschutz für Boden und Bodenlebewesen.


    Raps steigert als Vorfrucht den Ertrag der Folgekultur um 10 %. Bei Weizen bedeutet das 1.000 Brote oder 10.000 Brötchen/Hektar.


    Raps schafft Lebensraum für 63 Webspinnarten, 60 Laufkäferarten, 21 Kurzflüglerarten und 100 Regenwürmer/m².


    KEINE AHNUNG wer dieser Denzer ist, und ja, die Fakten sind teilweise diskussionswürdig und von mir nicht überprüft, aber vielleicht hilft es bei der Diskussion weiter...

  • Ich weiß nicht, ob ein "Faktenblatt", welches v.a. vom Bauernverband Schleswig-Holstein auf Facebook geteilt wird, wirklich in der Lage ist, eine ohnehin schon aus dem Ruder gelaufene Diskussion in angenehme Bahnen zu lenken. Zumal diese Fakten komplett biased sind.


    Soweit ich das verstanden habe, sollte hier über die Rapstracht anno domini 2022 berichtet werden. Das lief bis zu einem Punkt ganz gut, bis sich jemand über den Ökolandbau mokierte, was eine Reaktion auslöste, an der sich jetzt wiederum ein paar Teilnehmer abarbeiten.


    Absolut unnötig.

    "Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen." Mark Twain