Naturbau nach der Sommersonnenwende/Trachtende

  • oben, unten, rechts oder links.

    Damit die Punkte, die du nicht zitiert hast, halt noch erklärt werden.

    Dann halt nochmals:


    Nach der Sommersonnenwende, wird das Futter nach Unten getragen......Nicht nach Oben, nicht nach Links, und auch nicht nach Rechts.

    Und das hat etwas mit der Jahreszeit zu tun :!:


    Wenn dies bei deinen Völkern auf Naturbau anders ist, so kannst du dies doch so auch erklären......Und bedenke dabei, dass es sich hier um eine Varre-Kiste handelt. X/

    Vielleicht könnte dann Deichkind einen Rat zu ihrem Problem ableiten.

    Damit ein Schwarm wieder auszieht bedarf es auch zwingend einer besser empfundenen Alternative als Unterkunft, als die vorgefundene. Gibt es da bei dir brauchbare Angebote?

    Der Kellerarrest, hat ja seinen Grund. 8o:rolleyes:


    Da sind wir aber dann bei meiner "unkonventionellen" Vorgehensweise, zu der es ein eigenes Thema gibt........Dies hat mit der eigentlichen Frage, in diesem Thema nichts zu tun.


    Lg Sulz.

  • Bei Bedarf bauen die im Moment bei mir auch noch. Dank der schönen Springkraut-Tracht hat ein Volk noch Naturbau daneben ergänzt. Die Stelle fand der Imker nicht ganz so toll, da ich diese nicht mal als Futterwaben entnehmen kann.

    In der Natur gibt es weder Belohnungen noch Strafen. Es gibt Folgen.
    (Robert Green Ingersoll)

  • Möglicherweise ist das nach unten bauen tatsächlich auch nicht so beliebt. Der Schwarm den ich am 12.7. gefangen hatte, hatte nach einer Zarge ja das Bauen eingestellt und von mir in die Zarge darunter angefangene Waben anderer Völker bekommen. Überwiegend unbebrütete Waben aus dem Honigraum, eine alte leere Brutwabe. Die ganze Zeit haben die keinen Strich mehr gebaut. Nun habe ich bei der Futter-Abschlusskontrolle obere und untere Zarge vertauscht, weil das Brutnest oben und das Futter unten war (Danke an rase für den Hinweis im Kanal, dass die Königin um diese Jahreszeit nicht mehr auf unbebrütete Waben geht, das hat mir Rätselraten und weitere Versuche erspart). Heute habe ich kurz nach den Fluglöchern und durch die Fenster geschaut. Und nun - nach 2,5 Monaten - bauen sie auf einmal. Sie haben inzwischen fast die komplette Zarge fertiggebaut.

  • Habe mal wieder ein Informationsschnipselchen zusammengetragen und dieses mit dem kombiniert was ich hier erfahren habe.


    Guido Eich (ein sehr renommierter Bienensachversachverständiger in Deutschland, der sich u.a. bei der praktischen Krankheitsbekämpfung und Imkerausbildung einen Namen gemacht hat) hat gestern gesagt, die Bienen bauen im Naturbau bis zu 6 Waben Arbeiterinnenwaben, danach Drohnenbau. Soweit die Aussage des Fachkundigen.


    Nun die Spekulation: 6 „normale“ Waben entsprechen ja so in etwa 8 meiner kleinen Warré Waben. Es könnte also sein, dass sie danach aufhören zu bauen, weil danach der Drohnenbau anstünde und sie den nach Trachtende nicht brauchen.

    Die frühe und reichliche Fütterung könnte dazu führen dass sie erst mal das Futter unterbringen müssen und erst ab dann die 6 Waben Arbeiterinnenbau für Brut „zählen. Man also die Bienen quasi überrumpelt. Der gleiche Effekt wenn alle Zellen mit Brut belegt sind und dann ein kräftiger Futterstoß kommt den sie unterbringen müssen. Also entweder sofort kräftig füttern oder nachdem ein ausgedehntes Brutnest da ist?


    Könnte das passen?

    Anfängerin 2019, Ökotante, Warré-Beuten, in dieser Saison „klassische Magazinbetriebsweise“ im Naturbau, aktuell 9 Völker

  • Nein.

    Er meint damit, ab einer gewissen Größe, wenn der Bien geschlechtsreif ist, baut er Drohnenbau.

    Das wäre bei der Bienenmasse dann wohl bei ca 6 Brutwaben, die geschlüpft sind.

    Weiter ist nicht jede große Zelle Drohnenbau. Es könnten auch Speicherzellen sein, die bei starker Tracht gebaut werden.

    Er sagt aber auch, wenn du schröpfst, das der Bien unter der Grenze für seine Geschlechtsreife ist, weiter normale Waben bauen würde.


    Liebe Grüße Bernd.

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.