Kot in der Windel und Gemülldiagnose.

  • Hallo zusammen,

    ich habe am letzten Sonntag in meine TBE Völker mal den Bodenschieber eingelegt um nach der Varroabelastung zu sehen.

    Heute habe ich kontrolliert und bei einem Volk eine Auffälligkeit entdeckt. Vielleicht könnt ihr mir dabei helfen bzw. könnt ihr mir sagen was das ist.

    Auf dem Bild sind neben den vielen Milben auch einige "Häufchen" bzw. "Würste" zu sehen. Weiß jemand was solche Absonderungen erzeugt ?

    Derjenige muss ja auf dem Schieber gewesen sein, durch den Gitterboden kommt das ja nicht durch im Ganzen.

    Außerdem auffällig: der ganze Schieber war extrem feucht mit Wasser. Alle anderen Völker waren komplett trocken.

    Hab das Volk dann durchgesehen, aber nichts auffälliges entdeckt. Bockstark, dick Futter, aber haben nochmal Drohnenzellen angesetzt. Frische Stifte vorhanden, Brutnest klein aber ansonsten unauffällig.

    Im (hervorragenden!) Vortrag von Glaronius hab ich nichts passendes gefunden.

    Habt ihr Ideen?

    Viele Grüße

  • Terra

    Hat den Titel des Themas von „Kot und in der Windel und Gemülldiagnose.“ zu „Kot in der Windel und Gemülldiagnose.“ geändert.
  • Ja, ich hab auch erst an Schnecken gedacht. Im Garten sieht man den Sch...ja meist nur aufm Blatt. Aber ich hab dann keine Schleimspur gefunden...hmm vielleicht hängt sie unten am Gitterboden und hat im wahrsten Sinne "einen abgeseilt". ^^

    Viele Grüße

  • Aber unabhängig von dem Kot hat dieses Volk doch auch ein Varroaproblem? Auf die Schnelle am Smartphone gezählt mindestens 46 Milben in 4 Tagen?

    Anfängerin 2019, Ökotante, Warré-Beuten, in dieser Saison „klassische Magazinbetriebsweise“ im Naturbau, aktuell 9 Völker

  • @ Terra Aber ich hab dann keine Schleimspur gefunden...

    Sieht wirklich nach Schneckenkacke aus. Gehäuseschnecken hinterlassen wenig bis keine Schleimspuren, deshalb sind sie auch tendenziell langsamer als Nacktschnecken, die in der Evolution den Trick mit viel Schleim entdeckt und dann auch noch das Mobilheim abgeworfen haben.
    MfG, Wolfhard

  • Aber unabhängig von dem Kot hat dieses Volk doch auch ein Varroaproblem? Auf die Schnelle am Smartphone gezählt mindestens 46 Milben in 4 Tagen?

    Jup. Die haben auch postwendend ne Behandlung bekommen.

    Die anderen TBE Völker haben nicht weniger Milbenfall, was mich jetzt dazu führt, dass ich suche, wo ich Fehler gemacht haben könnte. :/

  • Am 21.7. aus 8 Völkern alle BW entnommen bis auf diejenige mit der meisten offenen Brut.

    Die entnommenen BW in zwei weiselrichtigen Sammlern am selben Stand gesammelt.

    Die Brutspender am selben Tag ersten 5L Futterstoß. Nach 7 Tagen bedampft.

    Die Brutsammler nach 7 und 21 bedampft und dann alles, was an Bienenmasse drin war zu neuen Völkern verwurstet und diese an einen anderen Stand gebracht. Restliche Waben der Sammler eingeschmolzen.


    Von meiner geringen Erfahrung her schaut das Volk aber gut aus. Gute Bienenmasse, Volk ist ruhig, Bienen schauen auch nicht verkrüppelt/geschädigt aus, aber da kann ich mich natürlich auch täuschen. Wobei der Brutsammler nach 21 Tagen mir schon gezeigt hat wie varroageschädigte Bienen aussehen und damit haben die Völker momentan gar nichts zu tun.


    Viele Grüße

  • Am 21.7. aus 8 Völkern alle BW entnommen bis auf diejenige mit der meisten offenen Brut.

    […]

    Die Brutspender am selben Tag ersten 5L Futterstoß. Nach 7 Tagen bedampft.

    Das heißt die Wabe mit der offenen Brut ist auch nach Tag 7 drin geblieben?

  • Ich finde, die Spender nach 7 Tagen behandeln ist etwas spät. Dann sind ja die Milben ggfs schon in die Zellen abgetaucht , die die Kö nach TBE bestiftet hatte.

    Meine Erfahrung ist auch, nachdem ich das hier mal gelesen habe, dass es Sinn macht, nach Entstehung der Brutfreiheit ggfs 2x zu bedampfen ( ich habe an Tag 3 und an Tag 6 bedampft)

    Hier hat es dazu geführt, dass jetzt im September bei 12 von 16 im Juli brutfrei gemachten Völkern jetzt nur so wenig Milben fallen, dass keine SeptemberBlockbehandlung nötig ist.

  • Ich finde, die Spender nach 7 Tagen behandeln ist etwas spät. Dann sind ja die Milben ggfs schon in die Zellen abgetaucht , die die Kö nach TBE bestiftet hatte.

    Meine Erfahrung ist auch, nachdem ich das hier mal gelesen habe, dass es Sinn macht, nach Entstehung der Brutfreiheit ggfs 2x zu bedampfen ( ich habe an Tag 3 und an Tag 6 bedampft)

    Hier hat es dazu geführt, dass jetzt im September bei 12 von 16 im Juli brutfrei gemachten Völkern jetzt nur so wenig Milben fallen, dass keine SeptemberBlockbehandlung nötig ist.

    Da die Kö häufig erst einmal für ein paar Tage aus der Brut ist (so meine Erfahrung, variiert je nach Kö), relativiert sich das wieder. Am 7. Tag finde ich häufig nur jüngste Larven vor.

  • Ich finde, die Spender nach 7 Tagen behandeln ist etwas spät. Dann sind ja die Milben ggfs schon in die Zellen abgetaucht , die die Kö nach TBE bestiftet hatte.

    Meine Erfahrung ist auch, nachdem ich das hier mal gelesen habe, dass es Sinn macht, nach Entstehung der Brutfreiheit ggfs 2x zu bedampfen ( ich habe an Tag 3 und an Tag 6 bedampft)

    Hier hat es dazu geführt, dass jetzt im September bei 12 von 16 im Juli brutfrei gemachten Völkern jetzt nur so wenig Milben fallen, dass keine SeptemberBlockbehandlung nötig ist.

    Interessanter Hinweis! Arbeitest Du ohne Fang-/Bannwabe?