Segeberger Beutenteile mit Epoxidharz beschichten/ reparieren

  • Hallo zusammen,


    damit es im Thread "Winterprojekte 21/22" nicht ausufert und ich mit dem Suchbegriff Epoxidharz nichts finden konnte, erstelle ich hier einen eigenen Thread zum Thema.


    Mein Plan ist es, Beutenteile des Segeberger Styroporsystems mit Epoxidharz zu beschichten.


    Und zwar hatte ich erst überlegt, direkt eingefärbtes Epoxidharz zu nehmen und anschliessend darüber nachgedacht, die Beuten erst herkömmlich zu streichen und dann quasi mit einem Klaranteil zu versiegeln.


    Auf die Idee bin ich durch die von der Firma Seip beschichteten Beutelteile gekommen. Von diesen habe ich selbst drei Beuten.

  • Moin!

    Was möchtest Du mit dieser Epoxy-Beschichtung denn erreichen? Die Teile sind ja ursprünglich weiß und eventuell stzreichst Du sie mit einer entsprechenden Farbe. Warum dann noch einmal beschichten? Oder ist es einfach nur Zeitvertreib? Meine Segeberger Beuten sind alle einfach gestrichen und meistens nicht mal grundiert, der Aufwand ist mir viel zu hoch.

    Ich habe Beutenteile, die sind aus den 80er Jahren, einfach gestrichen und immer noch im Einsatz. In diesem Jahr habe ich manche nachgestrichen und mit Spachtel ausgebessert... aber sonst nix. Und Innen machen die Bienen, was sie benötigen und propolisieren die ganze Hütte einmal komplett aus, bis sie zufrieden sind.

    ABER! Wenn es Dir Freude macht, finde ich es total ok.

    Viel Spaß und viele Grüße.

  • Interessanter finde ich die Frage, womit man sie repariert. Mir ist einmal eine zerbrochen - kann man die kleben?

    Seit 2005 Sächsischer* Hobby-Imker mit ca. 10 Völkern in DNM

    * sie summen weicher als die nicht-sächsischen Bienen

  • Alle Holzbeutenfreunde lesen ja jetzt nicht mit, oder? :)

    Also ich habe gerade einen alten Boden umgebaut und ein Anflugbrett vorgesetzt. Mit der Heißklebepistole kannst Du sie einfach verkleben, zusätzlich schraube ich von Spax die Hi-Force oder In-Force Schrauben ein, die sind hervorragend geeignet! Es hält Bombe. Als Spachtel kannst Du alles nehmen, wo nicht soviel Lösemittel drin ist... Aber auch hier wird oft mehr gemacht als es ist.

    LG Rudi

  • Interessanter finde ich die Frage, womit man sie repariert. Mir ist einmal eine zerbrochen - kann man die kleben?

    Moin

    wasserfester Holzleim geht

    wenn du Epoxi zur Verfügung hast -->das geht auch

    Heisskleber hab ich noch nicht probiert.

    Empfehlenswert ist auf jeden Fall ein Verstärkung mit Spax-Schrauben oder Dübeln ( Dübel auf beiden Seiten anspitzen und in die Styro-teile eindrücken).

    Das Ganze mit einem Spanngurt zusammen zu drücken ist ebenfalls sinnvoll

    VG

    Martin

  • hartmut

    Hat den Titel des Themas von „Segeberger Beutenteile mit Epoxidharz beschichten“ zu „Segeberger Beutenteile mit Epoxidharz beschichten/ reparieren“ geändert.
  • Angeblich so glatt, dass Spechte darauf keinen Halt finden.

    dann sitzen die oben auf dem Deckel und machen dort das loch rein. Das doofe Vieh habe ich dabei nicht gesehen, habe nur das Ergebnis gesehen.

    Ich streiche meine Segeberger auch nur. Es sind aber noch beschichtete Deckel vom Seip da.....ich sehe da keinen Mehrwert.

    Bis bald

    Marcus

  • Interessanter finde ich die Frage, womit man sie repariert. Mir ist einmal eine zerbrochen - kann man die kleben?

    Ich hab eine HR-Zarge die an einer Stelle durchgebrochen ist repariert. Ich habe diese mit dem Beutenkitt geklebt. Dazu habe ich die gebrochenen Stellen beidseitig mit dem Kitt bestrichen, dann zusammengefügt, und mit langen Spax Schrauben verschraubt (ging gut, da der Riss neben der Ecke war). Dann die Löcher der Schraubköpfe ebenfalls mit dem Kitt gefüllt, trocknen lassen und gestrichen. Das ganze wurde mir so von Herrn Gller empfohlen, die eine Zarge wurde beim Transport beschädigt.

    Sie hält schon das 2. Jahr und ich sehen an der geflickten Stelle keine Risse in der Farbe.

  • Verhindert außerdem eine gute Entsorgung der Beuten am Nutzungsende.

    Leider ist das selbst bei Imkern oft kein bedenkenswertes Argument.


    Ich hätte in erster Linie Bedenken wegen der nicht zu knapp vorhandenen Löungsmittel.

    Macht das Polystyrol das überhaupt mit.