alternative OS-Behandlung

  • Der Provap ist nicht der Legaverdampfer mit dem 2000 Watt Heißluftgebläse. Vielleicht solltest Du erst mal schauen, wovon wir hier reden, bevor Du uns erklärst, dass alles nicht so schlimm ist.


    Gruss

    Ulrich

    Vielleicht solltest lieber du mal meine Beiträge richtig lesen!!! Vor allem die erste Antwort auf die "Wasseruhr"


    Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen....

  • Ich habe mit diesem Teil gute Erfahrung bei der Behandlung gemacht. Geht super schnell, man muss natürlich.Strom am Stand haben.

    Es geht hier um die Wasseruhr von Lega. Und mitnichten um Deinen Provap.

    Um anderen ans Bein zu pinkeln, musst Du früher aufstehen.


    Ich bin hier raus. Wird mir zu albern.


    Gruss

    Ulrich

  • Dafür das es nur hierum geht, machtste aber dafür viel Wind um nichts💁 und machst Aussagen, die so nicht stimmen. Und nur hierauf habe ich geantwortet.


    Wie du schon sagst es ist albern .......

  • was will man mit einem kontinuierlichen Ox-Dampfstrom bei 5-10 Völkern am Stand oder einem Varrox bei mehreren Ständen mit je 60-100 Völkern? Das sind Werkzeuge für andere Völkerzahlen!


    Wie lange brennt der Dadant-Smoker, wieviel Zeit brauche ich für die Kontrolle von 2-6 Völker?

  • Hat schon jemand Erfahrungen mit dem OxaSteam gesammelt?

    Laut Hersteller erreicht das Gerät nach dem Aufheizen eine Temperatur von etwa 160 bis 190°C. Beim einfüllen der Oxalsäure verringert sich die Temperatur kurzzeitig. Irgendwo hatte ich im Forum was von den optimalen Temperaturen gelesen.

    100 Euro und stromunabhängig fänd ich schon gut.

  • Diese Gas-Lötlampen-befeuerten Geräte haben den Nachteil, dass die Temperaturen gerne zu hoch für eine Sublimation ohne Zerfall der Oxalsäure sind - mangels Temperatur-Regelung.
    Beim Gas-Oxamat wurde immerhin ein Thermometer eingebaut, damit man manuell etwas steuern kann.
    Bei diesem Gerät fehlt das.

  • Hat schon jemand Erfahrungen mit dem OxaSteam gesammelt?

    Der is ja aus Kupfer - und nicht weil es so gesund ist, sondern weil schnell ein paar Fittings aus dem Baumarkt billig zusammen geschustert wurden.

    Man sollte schon eher auf lebensmitteltechnisch unbedenkliche Materialien setzten, bei der Erzeugung von Lebensmitteln, wenn man das kann. Kupfer und Alu sind da schon halb weg.


    Das machen ja die beiden Dotores noch besser mit ihrem primitiven Löffel-Selbstbau, der zwar Nachbaufähig ist, aber zeitlich und und mit der zusätzlichen Zarge doch aufwendig. Das bei ihnen der Gefahrenschwerpunkt - die sublimierte OX - erst in der Beute erzeugt wird ist schon mal etwas sicherer. Wenn sie dann noch auf den Trichter kommen würden, die Mischung aus Staub und Wind zu entschärfen, also Tablettenform zu verwenden, könnte das noch etwas werden.


    Die Sublimation krankt halt auch etwas daran, dass es so erschrekend ist, austretende sublimierte OX zu sehen (der offene Gitterboden wird mit einer Windel auch nicht so recht so dicht, wie es die Bienen gerne machen würden). Bei den anderen Säuren sieht man das ja erst mal nicht - und was der Arbeitsschutz nicht sieht (weiß), macht ihn nicht heiß. So Geräte wie den Sublimox oder entsprechende Gasvarianten halte ich nicht für zulassungsfähig. Was nutzt da die Maske des Anwenders - wenn die Familie des Gartennachbars keine Masken trägt. Das ist ja - u. a. wie auf Videos von KME und anderen - wie bei Senfgas, Ypern, 1917. Wer kauft da noch deinen Honig, wenn er dich dabei sieht?

    Schlossimker - ein Kaiserfranke.

    Anfänger 2019 - 2022, einstellige Völkerzahl. Wabenhonig während der Saison im runden oder sechseckigen Furnierstreifenrahmen, und ausdrücklich ohne Patent- und Markenschutz.

  • Ich habe schon einige Dampfgeräte ausprobiert, die mittlerweile hier rumliegen.Ich sollte mal diesbezüglich einen Flohmarkt veranstalten.

    Meine Methode der Stunde ist seit letztem Jahr der OSS, der Oxalsäurestreifen .

    Damit bin ich mehr als zufrieden und sie sind sehr einfach zum selber herstellen.

    Oxalsäure , Glyzerin und Pappstreifen, das ist alles

  • wie hoch die Temperatur sein darf bzw. welches der optimale Temperatureich

    Der Sublimationspunkt (d.h. unzersetzte Verwandlung in den gasförmigen Zustand) von Oxalsäure-Dihydrat liegt bei 157°C +/- 2°, davor verdampft bei 110-115°C zuerst das Dihydrat, das Wasser, das zur Kristallbildung führt - der Zustand, in dem das von uns benutzte Pulver angewandt wird. Bei höheren Temperaturen (180 -215°C) findet eine Aufspaltung in COOH = Ameisensäure und CO2 statt. Da diese Temperatur des Gases in der Umgebungsluft sofort wieder unterschritten wird, findet auch sofort eine Resublimation statt, dabei entsteht der Staubnebel, der sich im Stock verteilt. Es kommt gar nicht auf eine allzu exakte Temperatur-Einstellung an, da der Sublimation-Resublimations-Bereich sehr eng ist und schlussendlich die resublimierte, wasserfreie OS entsteht, die hier verwendet wird.

    MfG, Wolfhard

  • Wie nah leben deine Nachbarn an deinen Bienen, Schlossimker ?

    Das sind ziemlich unpassende Vergleiche, finde ich. Weder inhaltlich sinnvoll, noch geschichtlich angemessen.

    Was nutzt da die Maske des Anwenders - wenn die Familie des Gartennachbars keine Masken trägt. Das ist ja - u. a. wie auf Videos von KME und anderen - wie bei Senfgas, Ypern, 1917.

    Die Wirkung von sublimierter Oxalsäure auf Bienen ist in keinster Weise vergleichbar mit der von Senfgas auf Menschen. Wie auch die Intention eine völlig andere ist: Giftgas wurde im Krieg eingesetzt um Menschen quälend zu töten, Oxalsäure wird von Imkern in Beuten eingesetzt um Varroamilben zu töten ohne den Bienen dabei zu schaden.

    Das Lega-italy-Gerät ("die Wasser-Uhr") gibt tatsächlich einen anhaltenden Strom Oxalsäure-Sublimat in die Umwelt ab. Laut Produktbeschreibung passen maximal 50g Oxalsäure in das Gerät.
    Der Sublimox sublimiert 1-2g pro Beute, wenn der Anwender nicht alles falsch macht bleibt fast alles davon in der Beute. Die Nachbarn müssten schon weniger als 2m entfernt von der Beute leben, um dadurch beeinträchtigt zu werden.

    Davon abgesehen: der korrekte Anwenderschutz für gesprühte Oxalsäure ist aufwendiger als für sublimierte.

    Wer kauft da noch deinen Honig, wenn er dich dabei sieht?

    "Wer Würste liebt und Gesetze achtet, sollte nicht zusehen, wie beide gemacht werden"

  • Bei höheren Temperaturen (180 -215°C) findet eine Aufspaltung in COOH = Ameisensäure und CO2 statt.

    Diese Aufspaltung ist irreversibel!
    Oxalsäure die zu hoher Temperatur ausgesetzt wird bildet nicht den weißlichen Staubnebel, sondern eher grauen Nebel, und davon deutlich weniger.
    Das wurde in einem älteren Thread ausgiebig besprochen, den Faden finde ich leider gerade nicht.

  • Nachtrag: gefunden, aber zu spät zum editieren.

    Das wurde in einem älteren Thread ausgiebig besprochen, den Faden finde ich leider gerade nicht.

    Edit: Hier ging es im Thread "Verdampfen, aber wie?" um den "Gas-Vap II" aus GB (ähnliches Konzept wie der "OxaSteam") und die Temperaturen.
    Ein Resümee:

    Ein grosser Teil der Oxalsäure zersetzt sich beim Temperaturausgleich. Wieviel als Sublimat in der Beute ankommt weiss niemand. Das ist von beemax als Preisfrage benannt worden.

    Ein Teelich kann man nicht mit einem Gasbrenner vergleichen. Es geht nicht nur um Temperatur, sondern auch um die Menge der nachgelieferten Energie.

    Wer Geld sparen will, kann sich die Teelichtverdampfer von Bernd Hommel kaufen. Die funktionieren zuverlässig.

    Entweder man glaubt es oder nicht. Aber bitte nicht die ganze Diskussion auf ein Neues.

    Erläuterung von beemax

  • Wie nah leben deine Nachbarn an deinen Bienen,

    Bei mir wären sie Weiter weg, aber der ganze bebaute Gegenhang würde es sehen! Honig würden die bei mir nicht mehr kaufen! Aber es soll wenn dann auch für den Imker in der Kleingartenanlage,etc. im sicheren Verfahren zugelassen sein!

    Das sind ziemlich unpassende Vergleiche, finde ich. Weder inhaltlich sinnvoll, noch geschichtlich angemessen.

    Ein zugegebener Maßen drastischer Vergleich, der im wesentlichen passt und aufrütteln soll! Das damals tausende Menschen gestorben sind oder verletzt wurden bedeutet für mich nicht, das man dadurch in Bezug auf die Freisetzung von gefährlichen Chemikalien nicht lernen kann. Es waren in beiden Fällen "Rohre" aus denen das "Gas" mit Druck heraus strömt und die Wirkung auf Menschen ist sehr gesundheitsschädlich. So das es in der freien Umgebung nichts zu suchen hat. Ich möchte nicht, dass das Standard wird und meine Kunden Fragen, ob ich auch so eine "Gaswolke" erzeuge and den Bienenständen, von denen der Honig ist, den ich ihnen gerade verkaufe! Du solltest dich vielleicht etwas mehr mit "Arbeisschutz" beschäftigen. Sieht man den Trend, mit dem in der EU/Weltweit gefähliche Chemikalien aus dem Verkehr gezogen werden (Beispiel RoHS,...), ist wenigstens angeraten, Verfahren mit moglichst keiner Freisetzung anzustreben. Gewisse Videos schaden jeglichen Versuch einer Zulassung. Die Wirkung auf Bienen wurde in meinem post übrigens nicht thematisiert - ich halte es für eine der wenigen, schonensten Alternativen für die Bienen zur Varroabekämpfung.


    Den "Außerhalb der Beute" die sublimierte OX erzeugenden Geräten fehlt ein Ventil, das jeglichen Dampfaustritt verhindert, sobald das Austrittrohr nicht mehr in der Beute steckt. Für das Zuführen der OX in den Verdampfer gibt es das wirksam in Form eine Kugelkopfventils, bei einigen Selbstbauten. Am Austrittsrohr wird es damit sehr schwierig, weil es dazu beheizt werden muss. Andernfalls würde die OX dort wieder kristallisieren und das Rohr verstopfen.


    Das gesprühte OX oder andere Säuren bezüglich Anwenderschutz auch nicht ohne sind hatte ich kurz thematisiert.

    Schlossimker - ein Kaiserfranke.

    Anfänger 2019 - 2022, einstellige Völkerzahl. Wabenhonig während der Saison im runden oder sechseckigen Furnierstreifenrahmen, und ausdrücklich ohne Patent- und Markenschutz.

    Einmal editiert, zuletzt von Schlossimker ()