Preis je Honigglas an Wiederverkäufer

  • Wenn überhaupt, dann nehme ich 6€. Es könnte 2022 noch mal um Mini. 1€ steigen.

    Wir erzeugen Qualitätsprodukte!

    Ich Ernte und Fülle nach Einzelvölkern ab. Der Unterschied ist sensorisch recht klar. Habe beim ersten Versuch nicht erwartet!

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Thema war die Marge für Wiederverkäufer, ich setze die bei ca. 30% an, Rechnung wie von Wolfgang gezeigt.


    Es macht absolut Sinn, sich auch als hobbyimker beim FA anzumelden und ne Steuernummer für die USt zu holen, die 10,7% reißen schon ne Menge, und die Anmeldung geht simpel (ein dreizeiler langt).


    Schöne Grüße - Matthias

    "Wenn du es eilig hast, gehe langsam". Lothar M. Seiwert

  • Ausweisen kann ich die 10,7%, dann kann der Wiederverkäufer sie sich wiederholen. Ich muss sie aber nicht abführen. Ganz ohne Anmeldung beim Finanzamt.

    Hoffentlich ein wieder normales IFT am 11-13.3.2022 im Jagdhof Kleinheiligkreuz bei Fulda.

  • Ich würde auch 6,50 Euro VK ansetzen und an die Bäuerin für 5,- Euro das Glas abgeben.


    Warum? Ich sehe das aus Kundensicht. Wenn ich beim örtlichen Edeka beim Einkaufen bin und ich komme am Honigregal vorbei und mir fällt ein, daß mein Honig zur Neige geht oder da steht 'ne Sorte, die ich mal probieren möchte (letztens z.B. Obstblüte), dann nehme ich den höheren Edeka-Preis in Kauf, obwohl ich über meine Kumpels den Honig auch günstiger bekommen würde. Aber so ist es eben ein schneller Griff und bei Kumpels habe ich nur die Wahl zwischen Frühtracht und ggf Heide, Raps ist nicht mein Ding.

    Der Honig im Edeka ist übrigens auch ein DIB-Honig von einem örtlichen Imker.


    Ach ja, ich glaub der Heide-Honig vom örtlichen Imker via Edeka liegt jetzt bei 14,- Euro und verkauft sich trotzdem und das in einer Gegend, in der es noch recht viele Imker gibt.

  • Und nicht übersehen:


    Die aktuell in allen Medien thematisierte Inflation von ~5% (macht 30ct/Jahr bei 6 EUR)!


    Wer jetzt die Preise nach dem vergangenen Jahr festlegt, wird schon in wenigen Monaten dumm da stehen, da er plötzlich ein Billigheimer ist, selbst für alles 5% mehr bezahlen muss aber immer noch 5% weniger einnimmt, da eine kurzfristige erneute Preiserhöhung beim Kunden sicherlich nicht so gut ankommen wird und daher wohl längere Zeit unterbleiben wird.


    Die Glaspreise sind in den letzten Monaten teilweise über 20% gestiegen (wegen Energie, Corona, weil sie rechnen können...). Bei Holz- und Edelstahlprodukten, wenn nicht schon geschehen, wird sich das demnächst drastisch ähnlich abspielen.


    Orientiert euch bei der Preisbildung an den Profis im Einzelhandel, nicht am Hobbyimker von Nebenan, der nur aus Langeweile imkert und monetär desinteressiert ist, weil er schon alles hat. Es hat seinen Grund, dass der Honig bei den besseren Supermärkten 8-9 EUR kostet und trotzdem weg gehen wie warme Semmeln.

  • Der Preistreibereien bei der Inflation sind Öl, Benzin und Energie ganz allgemein. Bei den Nahrungsmitteln sind 5% Inflation utopisch und außerdem Mist. Ich freue mich, wenn Ihr alle jedes Jahr drei % mehr verdient, bei mir ist das nicht der Fall. Ich möchte einen ordentlichen Honigpreis aber ich will kein Inflationstreiber werden.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Der Preistreibereien bei der Inflation sind Öl, Benzin und Energie ganz allgemein. Bei den Nahrungsmitteln sind 5% Inflation utopisch und außerdem Mist. Ich freue mich, wenn Ihr alle jedes Jahr drei % mehr verdient, bei mir ist das nicht der Fall. Ich möchte einen ordentlichen Honigpreis aber ich will kein Inflationstreiber werden.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Und davon bist du als Imker nicht betroffen?
    Benzinpreis

    Gläserpreis

    Holzpreis

    Edelstahlpreis

    Alles völlig bedeutungslos für dich als Imker?

  • Natürlich nicht, aber bloß, weil der Ölpreis nach einer Zeit der Krise wieder anzieht, oder weil evtl. Steuern noch was dazu beitragen, muß ich meinen Honig nicht genauso verteuern wie ein Appartement im Zentrum von München. Die Inflationsrate bezieht sich nicht nur auf Öl und Benzin, das ist nur ein Teil des Warenkorbs. Und wenn die Ölpreiserhöhung von 5% Deinen Honig um 5% teurer werden läßt, dann machst Du was falsch. Das massiver Zuckereinsatz für eine massive Honigproduktion, also, daß mancher Imker billigen Zucker gegen teuren Honig tauscht habe ich ja schon gehört, wenn Du jetzt aber Benzin in Honig verwandelst, bekomme ich Zweifel.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Der Preistreibereien bei der Inflation sind Öl, Benzin und Energie ganz allgemein. Bei den Nahrungsmitteln sind 5% Inflation utopisch und außerdem Mist. Ich freue mich, wenn Ihr alle jedes Jahr drei % mehr verdient, bei mir ist das nicht der Fall. Ich möchte einen ordentlichen Honigpreis aber ich will kein Inflationstreiber werden.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Das ist leider einfach nicht die Realität. Mein Fachgeschäft für das frische Hundefutter hat mir letzte Woche eine Preissteigerung von 10% auf den Bon gebucht. Bezahlt habe ich sie trotzdem, weil mir diese Nahrungsmittel fürs Tier es wert sind. Begründung: vor allem gestiegene Fleischpreise & Zusatzkosten für Corona. Nur so als Beispiel…und die Kunden zahlen es