Imkerei als Nebenerwerb -- Tipps und Einschätzungen

  • So viele Antworten, nach denen gar nicht gefragt wurde...

    So viele Anmerkungen, die unnötig sind, denn...

    Nee, soviel Fragen, die nicht gefragt wurden^^

    Und mal wieder will es keiner hören, obwohl sich 15 erfahrene Imker einig sind. Die wohl eher etwas weniger erfahrenen dagegen halten es für durchaus machbar... Hmmmm, sollte uns da etwas sagen????

    Nicht nur im Sport ist es so, dass keine Verbesserung, kein Erfolg zustande kommt, ohne das stetige Überschreiten von neuen Grenzen. Kein Wachstum ohne sich aus der Komfortzone zu bewegen.

    Zuviel Gewicht auf der Langhantel drückt einem beim Stemmen die Luft ab. Nämlich dann wenn einem das Teil auf den Brustkorb fällt.

    Bin voll und ganz mit dem Vorschlag kaufen, dann auf stemmbare Größe bringen und immer bisschen mehr…

    Nicht machen bringt ihn halt auch nicht vorwärts…

    „Wenn Bienen den Mindestlohn erhalten würden, würde ein Glas Honig mehr als 132.000 Euro kosten „🤔

  • Bin voll und ganz mit dem Vorschlag kaufen, dann auf stemmbare Größe bringen und immer bisschen mehr…

    Nicht machen bringt ihn halt auch nicht vorwärts…

    Ja, nach allem was ich hier gelesen habe, klingt das am vernünftigsten!


    Was das stemmbare Gewicht dann nun ist, muss ich mir noch überlegen. Wenn die Sache in trockenen Tüchern ist, komm ich vielleicht nochmal mit dem Diskussionspunkt und dann auch mit allen relevanten Eckdaten, um die ich mich grade noch aus Verschwiegenheitsgründen drücke (muss).

    10 Völker, 12er Dadant, weniger 10 Jahre Erfahrung

  • Ich hatte in einem Jahr mal 10 Völker und bin wieder runter auf 5.

    Ich arbeite auch 30 h, habe noch Haushalt , Familie, meine Mutter, Grundstück und Tiere zu versorgen, mein Mann ist selbständig.

    Ich würde mir mein schönstes Hobby nicht durch mangelnde Zeit, Stress und Unfrieden in der Familie kaputt machen lassen.

    Ich habe den Anspruch an mich, alles bestens für Tiere und mein Umfeld zu erledigen.

    Schlaflose Nächte inclusive.

    Da bin ich allerdings schon mächtig eingebrochen, denn vieles ist gar nicht vorher planbar.

    Meist schwärmen sie, wenn du grade noch auf der Arbeit hockst.... ;)

    50 sind schon 'ne Hausnummer neben dem Job !

    Die finanziellen Einsätze sind auch nicht zu vernachlässigen.


    Ich glaube, das kann man nur mit sich selbst UND seinen engsten Familienangehörigen entscheiden, ob man es als Nebenerwerb machen will/kann.

    Dann vielleicht eher Erwerbsimker und nur für die Bienen da sein.


    Ich bin Gott sei Dank in dem Alter und in der glücklichen Situation, es nur als wunderbares Hobby betreiben zu dürfen.

  • Zuviel Gewicht auf der Langhantel drückt einem beim Stemmen die Luft ab. Nämlich dann wenn einem das Teil auf den Brustkorb fällt.

    :) Das ist doch ein schöner Vergleich, den vielleicht jeder versteht.

    Wenn ein Neuling mit der Langhantel und schweren Gewichten arbeiten will, dann braucht es zuerst einen erfahren Coach/Trainer der die richtige Technik zeigt. - Nicht zuletzt um Verletzungen zu vermeiden. - Talent (Gene) und Mobilität sind Grundvoraussetzungen. - Dannach braucht es Übung, Übung, Übung... zuerst mit leichten Gewichten... bis die Bewegungsabläufe in Fleisch und Blut über gehen. - Dann erst sollte man darüber nachdenken schwere Gewichte aufzulegen, und an seine persönliche Belastungsgrenze zu gehen.

    Wenn die Langhantel mit viel zu schweren Gewichten bereits auf der Brust liegt, dann kriegt man die alleine ohne fremde Hilfe kaum noch runter. - Zumindest nicht ohne Gefahr sich ernsthaft zu verletzen.

    Klar, jeder bringt unterschiedliche Voraussetzungen mit. - Es gibt Bewegungstalente, die sehr schnell neue Bewegungsmuster umsetzen und verinnerlichen können. - Und es gibt Bewegungs-Legasteniker, die es nie sauber auf die Reihe kriegen werden.

    Insofern febee hägt Erfolg oder Misserfolg im wesentlichen von dir selbst ab. - Bei Profis schaut immer alles ganz leicht aus. - Egal ob im Handwerk, oder im Sport.

    Ein Hobby-Handwerker wird i.d.R. trotzdem niemals die Leistung/Produktivität einen Profi-Handwerkers erreichen (es sei denn mit Talent, Wissen, und Übung), so wie ein Hobby-Sportler niemals die Leistung eines Profi-Sportlers erreicht.

    wirtschaftlicher Nebenerwerb = Profi-Imkerei bis 70 WV

    Lerne von den Menschen, die heute bereits dort sind wo du gerne hin willst.

  • Der Start des Imkerbooms ist jetzt auch schon um die 5 Jahre her und die ersten entwachsen halt dem Anfängerdasein.


    Der Beratungsbedarf zum Thema Nebenerwerb wird dementsprechend steigen. Mal sehen wie/wo die Nachfrage bedient wird.

  • Heuvel hat doch mit seinem (letzten?) Buch angefangen

    Wer glaubt, man könne mit solchen Büchern Geld verdienen, hat offentlich keine Ahnung, wie die Autorentätigkeit vergütet wird und welche Auflagen Sachbücher dieser Art erzielen.

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Heuvel hat doch mit seinem (letzten?) Buch angefangen

    Wer glaubt, man könne mit solchen Büchern Geld verdienen, hat offentlich keine Ahnung, wie die Autorentätigkeit vergütet wird und welche Auflagen Sachbücher dieser Art erzielen.

    Deutlich unter 1€
    Ich hab ja auch nicht von Bereichern oder sonst was geschrieben.
    Das machen die, die dir zum Lehrgang "Einstieg in die Erwerbsimkerei" direkt noch 50 Kunstschwärme im April verkaufen.

  • also die Beweggründe sind bei mir mit den Bienen ähnlich. Ausgleich zum Job am PC, Naturnähe, Faszination Biene, Honig als schönes, wertgeschätztes Produkt etc. etc....


    Bei mir gings seit dem Start 2013 stetig nach oben auf aktuell 32 Völker. (neben einer relativ zeitintensiven Selbstständigkeit) In dem Bereich bin ich an meinem persönlichen Limit. 50 gingen zwar wahrscheinlich auch noch, aber dann müsste ich sosehr auf Zeit und Effizienz achten, dass nach meinem Empfinden der Kontakt zu den Völkern leiden würde. Es mag sein, dass es für die Biene besser ist, Deckel auf, Arbeitsschritt, Deckel zu... Weniger Zeit pro Volk = weniger Störungen, ganz klar. Trotzdem mag ich ich mir mal in Ruhe eine Wabe betrachten, die Bienen oder das Flugloch beobachten und (möglichst) nicht von Kiste zu Kiste hetzen mit dem Gedanken wieviel noch vor Einbruch der Dunkelheit erledigt werden muss. Das ist trotzdem oft genug der Fall....


    Da fährt man seine Stände an vielen schönen Frühjahrs- und Sommerabenden ab, sieht wie andere den Tag gemütlich auf ihren Terrassen sitzend ausklingen lassen und man selbst hebt verschwitzt Kiste nach Kiste oder fährt sinnlos durch die Gegend weil man was vergessen hat, um anschließend direkt ins Bett zu fallen... Da fragt man sich dann schon, ob nicht vielleicht doch 12 Völker reichen würden...


    aber sobald die Auffütterung ziemlich geschafft ist, fehlts einem wieder. Was, wie gar nichts zu tun bei den Bienen... schade...


    Meine Meinung: Wenn Du die Imkerei übernehmen kannst und dies als Chance begreifst, dann mach es. Wenn Du dabei eine Weile Unterstützung bekommst: Unbedingt annehmen. Wenn der Sprung zu schnell ist, dann lege doch erst einmal Völker zusammen, am besten jetzt oder sobald Du dann auf Dich allein gestellt bist. Falls es Dir dann zu wenig Arbeit ist, kannst Du Deine Völkerzahlen dann so schnell wie es beliebt wieder erhöhen...


    schöne Grüße

  • 0 bis 12% des Verlagsumsatzes sind üblich. Meist erreichen Bücher dieses Art nur dreistellige Verkaufszahlen.

    Offtopic: Melanie hat mal was von einerkleinen Tüte Gummibären hier erzählt. Darum ist es lukrativer mit dem Bienenzirkus von Vortrag zu Vortrag touren.

    Bis bald

    Marcus

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, 8 Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN, Waage 401