Anfänge und Ziele als Imker

  • Man kann bei der TBE auch schonmal einen Tag vorher die Bruträume mit Mittelwänden auf die Stände bringen und im Schatten bienendicht aufstellen. Dann hat man am TBE Tag weniger Arbeit.

    Ja, die darf ich nicht vergessen. Die Hühner und Enten sind eigentlich ihr Ding :-) Die Unterstützt mich auch ganz und zum Glück nehmen wir uns auch noch Auszeiten.

    Imker im dritten Jahr.

    Imkern im angepassten Brutraum.

    24 Völker Stand Juni 2021:

    Dadant, Zadant und Mini Plus Völker, 1 TBH, 1 Bienenkiste

    53 Hühner

  • Na, dann viel Erfolg.......


    By the way, wir haben dieses Jahr nach mehr als jahrzehnter langer Erfahrung, den Sprung gewagt, aus der Hobbyimkerei in den Nebenerwerb zu gehen und waren doch böse überrascht was es bedeutet statt 25 Völker auf einmal 50+ zu betreuen........ Irgendwie klappte auf einmal nicht mehr die Rechnung - wo vorher 2 Stunden pro Stand, dass müßte doch dann in 3-4 Stunden zu meistern zu sein. Leider sind es dann doch mal 5-6 Stunden geworden, weil irgendwo klemmt es doch mal....... Und das kann sich schnell ziehen wie ein Gummiband.


    Auch wenn man auf einmal statt 10 Honigräume 40 am Stand hat und diese dann händeln muss ( tragen und transportieren muss )..... Achja, da hält ja der Imkerbedarf tolle Sachen vor - sind zwar irre teuer aber das klappt ja schon.......


    Und wir wuppen das zu zweit - der eine ist bei den Bienen und läßt sich stechen, die andere kümmert sich um den Honig, das Marketing und meckert, wenn der Mann kommt und sagt - Schatz, ich brauche wieder was, was in die 4stelligen geht..........

  • Das mit den vier stelligen kenn ich gut.

    Wenn ich alleine an mein Wachs und meine noch Ben. Rähmchen denke. Das wir nicht günstig.

    Imker im dritten Jahr.

    Imkern im angepassten Brutraum.

    24 Völker Stand Juni 2021:

    Dadant, Zadant und Mini Plus Völker, 1 TBH, 1 Bienenkiste

    53 Hühner

  • Ui ui ui, wenn ich das lese bin ich froh von Anfang an (vor 2 Jahren) mit Handbremse Bienen zu halten (imkern würd ich noch nicht sagen).


    Zur Zeit bevölkern 3 Völker in Zander mein Werkstattdach. Es sollen mal 4 bis 6 werden, aber nicht mehr denke ich. Mein Flugradius besteht aus 50% Wald 25% Wiese und 25% Feld (meist Raps Mais Getreide).


    Ich bin zu Bienen gekommen weil ich gern selbst mit Holz werke, Beuten etc baue ich das meiste selbst. Bienen halte ich aus Freude und für meine Umwelt, dass Honig dabei für uns abfällt ist aber auch schön und hilft die Motorradkasse zu füllen. Ich bin nicht in einem Imkerverein und hab das auch nicht vor (Angelverein reicht). Grundwissen haben einige Fachbücher und vornehmlich Pia Aumeier via YouTube entstehen lassen.


    Als Schichtarbeiter kann ich auch am Tag meine Immen bemuddeln. Da ich noch andere Hobbys hab versuche ich die Kosten im Rahmen zu halten, auch weil meine Regierung sonst den Stachel ausfährt. Meine Nachbarn erfreuen sich auch am Summen über meiner Werkstatt. Meine Nachtschichtvorbereitungen in meiner Hängematte sind auch effektiver geworden seit ich dabei den Flugbetrieb genießen kann.


    Freunde und Bekannte fragen auch oft nach den Bienen und wann es den ersten Honig gibt. Nächstes Jahr will ich mich an einer Schaukastenbeute versuchen, ich stelle auch Bilder ins Forum - versprochen.

  • Das mit den vier stelligen kenn ich gut.

    Wenn ich alleine an mein Wachs und meine noch Ben. Rähmchen denke. Das wir nicht günstig.

    Das ist Kindergeburtstag gegenüber der Technik. Das wird dann auch eher fünfstellig wenn man das alles sofort braucht, weil man so schnell wächst. Dann fehlt die Erfahrung und man braucht erst recht die zeitliche und kräftemäßige Entlastung durch die Technik, weiß aber nicht, ob man das jemals durch den Honig wieder reinbekommen kann. Die meisten (alle?), die zu schnell wachsen sind nach kurzer Zeit wieder weg vom Fenster. Das ist gruselig zu sehen, weil da ja echte Schicksale von Mensch und Tier hinter stehen. Der Imkermarkt und die Kleinanzeigen sind jedenfalls immer voll mit den Trümmern solcher Träume :(

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Das mit den vier stelligen kenn ich gut.

    Wenn ich alleine an mein Wachs und meine noch Ben. Rähmchen denke. Das wir nicht günstig.

    Das ist Kindergeburtstag gegenüber der Technik. Das wird dann auch eher fünfstellig wenn man das alles sofort braucht, weil man so schnell wächst. Dann fehlt die Erfahrung und man braucht erst recht die zeitliche und kräftemäßige Entlastung durch die Technik, weiß aber nicht, ob man das jemals durch den Honig wieder reinbekommen kann. Die meisten (alle?), die zu schnell wachsen sind nach kurzer Zeit wieder weg vom Fenster. Das ist gruselig zu sehen, weil da ja echte Schicksale von Mensch und Tier hinter stehen. Der Imkermarkt und die Kleinanzeigen sind jedenfalls immer voll mit den Trümmern solcher Träume :(

    Ich glaube die Sendung zum Wachstum ist wichtig.

  • Ich will das keinem madig machen. Aber das sind dicke Bretter zu bohren. Nur weil ich einen sehr guten Kuchen backe (wirklich!), traue ich mir noch kein Café zu oder gar eine Konditorei. Der Sprung von 20 auf 50 Völker ist schon hart, wenn man das sauber machen will, aber spätestens für dreistellig fehlt es dann an der Phantasie.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Ich will das keinem madig machen. Aber das sind dicke Bretter zu bohren. Nur weil ich einen sehr guten Kuchen backe (wirklich!), traue ich mir noch kein Café zu oder gar eine Konditorei. Der Sprung von 20 auf 50 Völker ist schon hart, wenn man das sauber machen will, aber spätestens für dreistellig fehlt es dann an der Phantasie.

    Das Problem ist ja eigentlich, die Methoden und Hilfsmittel von 20 Völkern Taugen für 50 nur noch bedingt. Dann Rüstet man auf... bei 100 taugts dann wieder nix....

    Ich bin ja grade in so einer Wachstumsphase...

    Ich dreh ja grade jeden Cent um. Vermeide jegliche kostenintensive Zwischenlösung und improvisiere ggf. ein wenig...

    Aber überall geht das halt net...

    Na ja... Konnte mir durch den Ernteausfall dieses Jahr zu mindestens die Abfüllmaschine sparen ;-)...

    Aber die Ernte sollte ja eigentlich das ein oder andere Extra finanzieren und die Laufenden Kosten fürs Lager decken.... das ich aktuell noch nicht gefunden habe. Deswegen stehen hier 50 (aufgrund Ernteausfall) nicht ausgebaute Honigräume im Grenzbereich des Wohnbereichs... Und ne neue Schleuder, die dann nicht benötigt wurde.... Toller Start <X

    Das nächste Problem... Durch den Ausfall konnte ich dieses Jahr nix vermarkten. Hab aber massiv Völker aufgestockt. Der Vermarktungsaufwand wird nächste Jahr ganz böse, da ich keinen Kundenstamm vorbereiten konnte.

    Zu viele Baustellen....

  • Ich gebe Rase vollkommen recht. Ich merke ja jetzt schon, dass die über zwanzig einiges an Arbeit sind.

    Heute kann ich die Völker am Heimatstandord durchschauen und morgen den Rest. Dann kommen fast alle heim. Bei 15 ist das einfacher zu handeln. 10 Völker zu verladen und zu verstellen ist von Hand schon Arbeit.

    Wenig arbeit ist es nicht.

    Mein Vorteil ist, dass ich organisiert und ein Planer bin und immer eine gute Vorbereitung habe.
    Da spare ich immer viel Zeit.

    Werde mir zudem nächste Woche en ApiLift anschauen. Der wird in der Nachbargemeinde hergestellt und ein Kollege aus dem Verein ist da mit drin. Das wusste ich auch nicht :-)

    Für mich ist in Zukunft auch wichtig, mal die eine oder andere Messe zu besuchen um über den Tellerand zu sehen.

    Imker im dritten Jahr.

    Imkern im angepassten Brutraum.

    24 Völker Stand Juni 2021:

    Dadant, Zadant und Mini Plus Völker, 1 TBH, 1 Bienenkiste

    53 Hühner

  • Allen Respekt vor denen, die das (neben-)beruflich machen. Alleine nach so einer Saison wo viel Arbeit rein und wenig Ertrag rausgezogen wird...


    Und dann muss auch das Varroamanagement klappen! So eine Blockbehandlung wie ich die bei meinen Völkern durchgeführt habe, wäre da zu intensiv!


    Aus meiner Sicht ist soetwas nicht nach 2 Jahren auf diese Völkeranzahl sinnvoll! Ich bin selbst erst seit drei Jahren dran, habe mir aber selbst eine Obergrenze an Völkern gezogen. Und die liegt im Winterhalbjahr bei 24 und im Sommerhalbjahr auf 12!!


    Trotzdem wird die Auswinterung 2022 mit 24 Völkern (wenn es alle schaffen) höchst interessant werden...

  • Verkaufen. Das ist auch wichtig zu lernen! Völker zu vermehren ist einfach, die Zahl absichtlich konstant zu halten schwierig und sich zu verkleinern fast unmöglich.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife