Jetzt schon Brutfreiheit!? Anfang September 2021

  • Hier immer noch 5/9 brutfrei. Futter bis auf zwei stark brütende ok.

    Anfängerin 2019, Ökotante, Warré-Beuten, in dieser Saison „klassische Magazinbetriebsweise“ im Naturbau, aktuell 8 Völker

  • Die ganz entscheidende Frage ist aus meiner Sicht die Qualität des Standortes in puncto Pollenversorgung. Nach der TBE, welche ja von allen ab ca. Mitt/Ende Juli gemacht wird, nimmt das Blühen in den Landschaften dramatisch ab und wenn man nichts an Pollenspendern hat, dann lassen die Bienen das Brüten. In diesem Jahr habe ich durch den ausreichenden Regen Goldrute und Buchweizen satt im Flugradius und es wird Pollen eingeschleppt wie verrückt. Entsprechend gut sehen die Völker aus, ich muß schon fast Futter in die Waben drücken, damit mal weniger Brut wird... An einem Einzelstand sehr überschaubare Brutnester und bei der Flugbeobachtung auch nur sehr wenig Pollenhöschen.

    Ich glaube, dass die TBE wirklich nutr standortangepasst durchgeführt werden sollte, dann aber eine sehr effiziente Möglichkeit ist!

  • TBE mit anschliesender schlechter Pollenversorgung ist der Killer und zieht sich bis ins Folgejahr sollten diese Völker überhaupt soweit kommen. Auf einem meiner Stände kommt nach der Kastanie mitte Juli bis zum Efeu im September fast kein Pollen rein + 500 Bienenvölker im näheren Umkreis. Dort kommt es auch zu einer Brutfreiheit schon im August, aber zu keiner gewollten..

  • Brutfreiheit im Sept. Ist nicht unüblich. Hatte ich mehrfach in Völkern, die aussahen wie beschrieben. Jetzt behandeln mit OXS hat den Vorteil, dass diese Bienen befreit - im wahrsten Wortsinn - in den Herbst/Winter gehen.


    Im Oktober hatten die Meisten wieder Brut.

    Also keine Sorge, die "wissen", was sie machen.

  • TBE mit anschliesender schlechter Pollenversorgung ist der Killer und zieht sich bis ins Folgejahr sollten diese Völker überhaupt soweit kommen. Auf einem meiner Stände kommt nach der Kastanie mitte Juli bis zum Efeu im September fast kein Pollen rein + 500 Bienenvölker im näheren Umkreis. Dort kommt es auch zu einer Brutfreiheit schon im August, aber zu keiner gewollten..

    Sollte man dort überhaupt…?

    Wieviele Völker „trägt“ ein Quatratkilometer Kulturlandschaft hier überhaupt?

    Solche Standorte würde ich aufgeben. Oder ist das allgemein so schlecht bei dir?

    Eine gute Woche wünscht

    Harald

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Sollte man dort überhaupt…?

    Wenn man selbst für eine gute Pollenversorgung sorgt, JA! Wenn man das nicht leisten kann, ist es für den Bien schlecht!


    Ich sehe, was unser Garten momentan liefert und was sie von dort eintragen: Pollen - Pollen - Pollen, von Astern & Co. (10 Völker auf ca. 1000 qm).

  • am alleine machen’s nicht 😉

    Es muss schon das entsprechende Wachsen!

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.