Drüsiges Springkraut

  • Für dich ev. Für mich nicht.

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • genau diese Einordnung ist Ausdruck pflanzenbezogener Fremdenfeindlichkeit, nichts weiter.

    Zumal auf meinen Wiesen, die Problempflanzen alle einheimisch sind, sehe ich da bei der Bekämpfung von Neophyten eher nur eine Fremdenfeindlichkeit.

    Noch kenne ich keine fremden Problempflanzen.


    Lg Sulz.

  • genau diese Einordnung ist Ausdruck pflanzenbezogener Fremdenfeindlichkeit, nichts weiter.

    Zumal auf meinen Wiesen, die Problempflanzen alle einheimisch sind, sehe ich da bei der Bekämpfung von Neophyten eher nur eine Fremdenfeindlichkeit.

    Noch kenne ich keine fremden Problempflanzen.


    Lg Sulz.

    Solche müssten schnittverträglich sein. Mir sind solche auch nicht bekannt.

    Aber …

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Ich sehe es wie Hartmut,

    die Diskussion dreht sich im Kreis. Es kommen keine neue Argumente dazu und die Positionen der einzelnen sind verfestigt.

    Ich schlage eine Pause in dem Faden vor.

    Gruß

    Werner

    Moin, moin!


    Ja. Und es wird mutwillig missverstanden und mit fetten rosa Fragezeichen geworfen.


    Punkt ist doch: Die Veränderungen in den Kulturflächen stellen die Neophyten in den Schlagschatten, und ein Verlust von 30% zumindest potentieller Tracht in der Fläche wird durch einige, meinethalben auch viele, Pflanzen am Bach entlang nicht entfernt ausgeglichen.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • "sinnloser Winter ..." ist für mich kein Argument.

    Wir arbeiten und leben auch in unterschiedlichsten Regionen dieser - unserer - Welt.

    Sulz lebt bestimmt nicht im sogenannten Schlaraffenland, er lebt aber in einer ganz anderen Region als ich.

    Da gibt es natürlich auch unterschiedliche Sichtweisen.

    Dann kommt noch der Mensch - Entschuldigung - Imker dazu.

    Guter Faden - man sollte auch mal einen auslaufen/ausdiskutieren lassen.

    Wer nicht will bleibt draußen ... Danke!


    Rolf

    Konfuzianer:

    "Man soll ein anständiges Menschenleben führen, aus dem einfachen Grund, weil man ein anständiges Menschenwesen ist."

  • Das folgende zum Thema Goldrute (man kann aber auch Sprinkraut einsetzen) zeigt die Symptomatik deutlich auf:


    Im aktuellen Bienenjournal Seite 19 sieht man es schon wieder:


    Da steht in der Bildunterschrift sinngemäß "Kanadische Goldrute stark auf Kosten der heimischen Pflanzen ausgebreitet, daher zählt sie zu den problematischen Pflanzen".


    Allerdings steht nur eine Zeile weiter, dass die Goldrute seit 1664 in Europa bekannt ist.


    Aha. Da ist eine Pflanze also seit sage und schreibe 357 Jahren im Lande und hat sich angeblich stark auf Kosten der heimischen Flora ausgebreitet, gilt als invasiv uns schädlich.


    Echt jetzt, schaut euch um. Nur wer aufpasst und danch sucht, bekommt tatsächlich auf bestimmten gestörten Flächen (früher so genanntes "Ödland") größere Flächen Goldrute zu Gesicht. Bei mir wächst es zB. im Münchner Raum in den Isarauen, besetzt dort durchaus immer wieder mal größere Flächen. Hauptgrund ist aber nicht die Invasivität des Krautes, sondern die Tatsache, dass die Isarauen dank menschlicher Flussregulierung nicht mehr regelmäßig überflutet werden, was übrigens den allergrößten Teil der natürlichen Auwaldflora vernichtet hat.


    Aber selbst das ist seit mindesten 30 Jahren unverändert (so lange kenne ich die Gegend dort). Da tut sich nix in Sachen Goldrutenausbreitung, sie wächst da, wo sie schon jahrzehnte lang wächst. 30 Jahre sicher nix invasiv, nix dominant im Sinne von überall im Lande drängt es sich ins Blickfeld.


    Es kommt hie und da mal vor, wesentlich seltener als Brennesseln und da wo es wächst, wächst tatsächlich nix anderes, also genau wie unter Brennesselflächen, oder Brombeeren oder....


    Und wenn eine Pflanze 357 Jahre Zeit hatte sich "stark und invasiv auszubreiten", dann erwarte ich, dass sie nach so langer Zeit flächendeckend dominant auftritt, man ähnlich wie beim Mais hinschauen kann, wo man will und hat die Pflanze im Blickfeld.


    Vergleicht selbst mit der Lebenswirklichkeit...

    Beim Thema Springkraut das allerselbe.

    Es ist definitiv nicht mal ansatzweise irgendein ökologisches oder wirtschaftliches Problem zu sehen.


    Und schaut mal hin, das Springkraut war heuer nach 3 sehr schwachen Jahren wieder mal sehr vital und daher gut sichtbar, weil das Wetter gepasst hat. Zur Zeit ist es bei uns aber schon wieder verschwunden, es gab eine Woche mit leichten Frösten, es stehen nur noch die kahlen Stängel.

    Und darunter stehen genau die gleichen Pflanzen, die vor der Blüte auch da standen - nix wurde verdrängt. Die Landschaft zeigte sich halt 2 Monate lang hie und da in kräftigem Rosa und die Bienen haben sich bei mir selbst überfüttert mit gutem Nektar und niemand musste einfüttern, das war's.


    Es ist einfach lächerlich, entweder sind solche Sätze wie der im Bienenjournal gedankenloses Nachplappern, Wichtigtuterei oder hier versuchen merkwürdige Interessengruppen eine merkwürdige, unbekannte Zielsetzung mit solchen permanent gestreuten Aussagen zu erreichen. Für mich hat das was von Manipulation der öffentlichen Meinung.


    Als ernsthaft problematische invasive Art fallen mir adhoc gerade die Kaninchen in Australien ein. Es gibt noch einige Beispiele weltweit, die echte Probleminvasoren waren und sind.

    Aber ein Organismus, der hunderte (!!!) von Jahren eingebürgert ist, nicht weiter auffällig ist für 99,99% der Menschen und sich während 30 Jahren nicht wirklich nennenswert ausgebreitet hat kann nicht "gefährlich" und "bekämpfungswürdig" genannt werden.


    Das ist wie wenn man Leute im Einwanderungsland Deutschland als Migranten und Ausländer bezeichnet, deren Vorfahren im 16 Jahrhundert von irgendwoher in die heute Fläche Deutschlands gelangt sind...

  • Aha. Da ist eine Pflanze also seit sage und schreibe 357 Jahren im Lande und hat sich angeblich stark auf Kosten der heimischen Flora ausgebreitet, gilt als invasiv uns schädlich.

    Das lese ich in etwa so, dass es da jemanden gab/gibt, welcher nichts zu tun hatte, und etwas gefunden hat, was eventuell/vielleicht schädlich sein könnte......Wie sähe unsere Welt wohl aus, wenn diese Leute eine Beschäftigung gehabt hätten? :rolleyes:


    äs ändret geng, u guetet nid.


    Lg Sulz.

  • Danke für die "Goldrute-Einbindung"!

    Dann muss man aber auch sagen: Es gibt die "einheimische Goldrute" und es gibt die "Kanadische Goldrute".

    Dann sollte man vielleicht sagen: "Nicht die Goldrute ist der Täter oder Verbrecher."

    Das ist - wenn schon - alles viel umfassender.

    Die einen Migranten sind willkommen, die anderen Migranten will man ausrotten ...


    Rolf

    Konfuzianer:

    "Man soll ein anständiges Menschenleben führen, aus dem einfachen Grund, weil man ein anständiges Menschenwesen ist."

  • hartmut

    Hat das Thema geschlossen.