Drüsiges Springkraut

  • Das invasivste sind die Menschen. Unsere „heile“ Welt wird durch unsere zügellose Vermehrung und dem egoistischen Konsum in diese Schieflage, die eigentlich gar keine ist, gebracht. (Dinos sind ohne unser Zutun ausgestorben) Letztendlich ist es egal, ob alle Landflächen mit Springkraut überwuchert werden. Die Erde dreht sich trotzdem weiter um die Sonne. Und es wird auch dann permanente Veränderungen geben, wenn es die Menschheit schon lange nicht mehr gibt.

    Wir nehmen uns einfach zu wichtig.


    Gruss

    Ulrich

  • und nur die invasiven sind problematisch. Und dazu zählt nun mal das Springkraut

    Nicht jeder, der joggt anstatt zu spazieren ist gleich ein Marathonläufer. Das Wort "invasiv" allein beschreibt noch nicht, ob Handlungsbedarf besteht oder nicht.

    Zu Beginn einer Invasion machen Abwehrmaßnahmen oft noch Sinn.


    Aber das Springkraut ist schon seit Jahrzehnten flächendeckend vorhanden, die "Invasion" ist also sowieso schon beendet, es ändert sich nichts mehr Wesentliches und wenn man ehrlich ist, so richtig viel Schlimmes ist auch nicht passiert. Wie übrigens in den allermeisten dieser hochgejubelten "die Aliens werden uns alle vernichten"-Fällen.

  • Das geschieht auf dem kultivierten Acker ebnso wie auf Flächen, die weniger vom Menschen beinflusst werden.

    Mich interessiert da mal ein Beispiel auf dem Acker. Bitte!

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Es gibt Neophyten und es gibt invasive Nephyten… und nur die invasiven sind problematisch. Und dazu zählt nun mal das Springkraut…

    Moin, moin,


    genau diese Einordnung ist Ausdruck pflanzenbezogener Fremdenfeindlichkeit, nichts weiter.

    Abwarten und wachsen lassen...


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Das beste Beispiel ist die Kartoffel oder der Mais.

    Und wer verdrängt da wen?

    Du willst doch nicht etwa ausdrücken, dass der Mais oder die Kartoffel heimisch Arten auf dem Acker verdrängt?

    So ganz verstehe ich das nicht. Deshalb die Frage dazu.

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Moin, moin,

    die Getreidearten sind hier auch vom Menschen hingebracht worden, wie überhaupt der Ackerbau eine Erfindung aus dem mittleren Osten ist.


    Nicht wenige Ackerwildkräuter sind mit hierher verschleppt worden oder aus Steppengebieten eingewandert und seither auf unseren Äckern heimisch.

    Z. B.:

    Verronica arvensis

    Geranium rotundifolium
    Merdurialis annua

    .


    Andere sind später verschleppt worden und haben sich dann auf landwirtschaftlichen Nutzflächen ausgebreitet.

    Z. B.:

    Veronica persica

    Matricaria discoidea

    Oxalis fontana

    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Moin, moin,


    Mais verdrängt hier in der Gegend über 30 % des Grünlandes.


    Also zum Beispiel des Klees und des Löwenzahnes.
    Und natürlich auch Getreide.

    Und sicher hatte man vor der Einführung der Kartoffel auf den Flächen was anderes angebaut.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • :?::?::?::?:

    Die Wiesen hat nicht der Mais umgebrochen sondern der Mensch!

    Und auch der Mensch hat nichtmehr was anderes angepflanzt / ausgesät und nicht die Kartoffel!

    Wie verquer sind denn solche Argumente?

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Du willst doch nicht etwa ausdrücken, dass der Mais oder die Kartoffel heimisch Arten auf dem Acker verdrängt?

    Doch. Vielleicht nicht so aktiv, wie du das jetzt gerne benannt bekämest.


    Der Mais findet Bedingungen vor, die nur ihm ein Wachsen auf einer Fläche ermöglichen. Auf dieser Fläche wachsen keine anderen Pflanzen, sie sind verdrängt worden.

    Wer für die vorgefundenen Bedingungen sorgt und wie, ist dabei nebensächlich.


    Ich verstehe auch nicht, warum eine Invasion einer Fläche durch Löwenzahn weniger "tragisch" ein soll, als eine durch Springkraut. Beide nutzen für sie günstige Lebensbedingungen. Profiteure dieses Wachstums gibt es auch in beiden Fällen. Verlierer auch, aber wo gibt es die nicht?

  • :?::?::?::?:

    Die Wiesen hat nicht der Mais umgebrochen sondern der Mensch!

    Und auch der Mensch hat nichtmehr was anderes angepflanzt / ausgesät und nicht die Kartoffel!

    Wie verquer sind denn solche Argumente?

    Wir haben hier in Deutschland aber keine unberührte Natur mehr, irgendwann hat immer der Mensch irgendwas verändert.

    Du differenzierst in deinen Beiträgen zwischen Neophyt im Bezug auf die Ernährung der Menschen (gut) und Neophyt als Nahrungsquelle für Tiere/Insekten(böse). Das erscheint mir ein bisschen verquer. ;)

  • sie sind verdrängt worden.

    Sie werden weggespritzt.

    Hast Du schon einen Maisbestand gesehen, der vor und nach der Aussaat nicht mit Herbiziden behandelt wurde?

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.