Drüsiges Springkraut

  • Soweit ich das erinnere ist das etwa nach 50 Jahren der Fall.

    Na dann...das Springkraut ist sogar schon weit über 100 Jahre im Land. Die aktuellen Kampagnen dagegen nerven ungemein, da wird wieder eine Sau durch's Dorf getrieben ohne Sinn und Verstand, nur weil irgendwer diese Welle losgetreten hat.


    Es sollten mal Imker mit Medienkontakten aufstehen, um da dagegen aufzuklären. Es gäbe wirklich wichtigere Umweltthemen als ein seit über 100 Jahren bewiesenermaßen harmloses, seit jahrzehnten nicht mehr wirklich zunehmendes Kraut zu verteufeln. Die Energie dieser Leute könnte man sinnvoller einsetzen.

    Neophyten sind nach dem Lexikon der Biologie alle Pflanzen, die seit der Entdeckung Amerikas hier ankamen. Das betrifft auch allerhand Forstpflanzen, womöglich auch in den Wäldern des Herrn Reitzig...

    Ansonsten können wir ja froh sein, dass Ausgangs der Eiszeit die Menschen andere Sorgen hatten und nicht alles eindringende Neugrün als untundröses Unkraut verfolgt und ausgerottet haben.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Was abzuwarten wäre!

    Richtig. Abwarten heißt, nicht ausreißen und bekämpfen, sondern eben genau das: Abwarten und Natur mal machen lassen. Eigentlich hat sie das ja schon getan. Seit über 100 Jahren ist rund um das Springkraut alles in Ordnung und letztlich nix schlimmes passiert. Und es ist eher wieder etwas zurückgegangen.


    Also, Abwarten statt Aktionismus.


    Wer bei dieser Ausgangssituation trotzdem zu Aktionismus bläst, verfolgt sicher irgendwelche ganz anderen, eigenen Interessen oder kennt die tatsächliche Situation gar nicht.

  • Ohne Neophyten gäbe es keine Dessau-Wörlitzer Gartenreich, keine französischen Schloßgärten und keinen italienischen Salat. Und Ihr wisst ja, was man von Rucola sagt: Unkraut hat’s gut, wenn’s aus dem Ausland kommt.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Ohne Neophyten gäbe es keine Dessau-Wörlitzer Gartenreich, keine französischen Schloßgärten und keinen italienischen Salat. Und Ihr wisst ja, was man von Rucola sagt: Unkraut hat’s gut, wenn’s aus dem Ausland kommt.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Da geht es um Gärten und Parks!

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

    • Offizieller Beitrag

    Das können wir auch im Wald fortsetzten:

    - Fichten gehören nicht dorthin wo sie aktuell wachsen (bald nicht mehr) wir werden noch froh um den Neodingsda Douglasie sein.

    - Robinie, bisher verteufelt nun als Rettung des Waldes gepriesen.

    Man kommt beim Pflanzen sogar wieder auf die Bäume zurück, die seit der Eiszeit hier heimisch waren und verdrängt worden sind. Buchen, Eichen, Ahorn usw.


    Grüße

    Werner

  • Und sowas wächst auch auf der Fensterbank 🥴

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Man kommt beim Pflanzen sogar wieder auf die Bäume zurück, die seit der Eiszeit hier heimisch waren und verdrängt worden sind. Buchen, Eichen, Ahorn usw.

    Heimlich finden auch Linden wieder den Weg in den Wald.

    Ich weiß, dass ich nicht weiß. (Sokrates)

    Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! (Kant)

  • Und im Zuge des Klimawandels werden wir die Neophyten noch brauchen.

    Was abzuwarten wäre!

    und…

    Unkraut hat’s gut, wenn’s aus dem Ausland kommt.

    Nää dann wird es aufgefuttert von den Menschen.

    Was abzuwarten wäre!

    Braucht man garnicht warten. Streich mal von deinem Speiseplan alles fremde und eingebürgerte. Das wird ne recht eintönige Ernährungsweise.

    So kann man die Dinge aus dem Zusammenhang reißen.

    Soweit es um Neophyten im landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Bereich geht, die zur Lebensmittelerzeugung angebaut werden ist das schon so.

    Doch es gibt noch die im nichtproduktiven Bereich, also in der „Natur“.

    Da sieht es doch etwas anders aus.

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Doch es gibt noch die im nichtproduktiven Bereich, also in der „Natur“.

    Da sieht es doch etwas anders aus.

    Nein, es ist das gleiche, und gut, dass du "Natur" in Anführungszeichen gesetzt hast.

    Es geht darum, dass fremde Planzen andere, länger hier vorkommende verdrängen (könnten). Das geschieht auf dem kultivierten Acker ebnso wie auf Flächen, die weniger vom Menschen beinflusst werden.

  • Es gibt Neophyten und es gibt invasive Nephyten… und nur die invasiven sind problematisch. Und dazu zählt nun mal das Springkraut… Und auch wenn Ihr Euch verbal die Köpfe einhaut, hier im Forum kann keiner etwas für diese Zuordnung, und ändern wird es daran auch nichts. Es sollte einem bewusst sein und man sollte verantwortungsvoll mit dieser Information umgehen… auch wenn man das Kraut liebt…