Drüsiges Springkraut

  • muss der Untergrund nicht feucht sein ( Bachränder) oder wächst das überall?

    Das wächst fast überall. Am allerbesten auf gut gedüngtem Boden. Da wo Brennnesseln wachsen z.B. - man kann die Pflanzen auch gut vorziehen und dann später einmal mit dem Mäher durch die Nesseln und da dann ein paar Pflanzen dazwischen stellen. Den Rest macht das Springkraut.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Selbstverständlich geht es nur um das eigene Grundstück, auf dem ich mir ein paar Pflanzen ziehen möchte. Aber selbst das darf man wohl kaum noch offen zugeben. :oops:

    Das drüsige Springkraut, unterliegt dem Freisetzungsverbot.....Genau genommen, darfst du noch nicht einmal daran denken, in deinem eigenen Grundstück, ein paar Pflanzen zu ziehen. X(X(


    Lg Sulz.

  • Beemax, da steht: „…endlich, der Käfer hat viel Boden bereitet.“

    Der Käfer ist der Borkenkäfer!

    Die Holzmassen stammen aus dem Wald, der eben nicht uns allen gehört.

    Vor 100 bis 150 Jahren haben die damaligen Waldbesitzer in die Zukunft investiert. Und diese ist das Heute mit den bekannten Tatsachen! Daran hängen viele Existenzen.

    Aber der Nektar- und Polleneintrag deiner Bienen ist wichtig. Der Rest ist dir scheinbar egal. Sehr lustig 😬

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Überall ist ein sehr weitläufiger Begriff. Eine gewisse Bodenfeuchtigkeit begünstigt meiner Erfahrung nach das Wachstum. Das ist aber keine Bedingung, bisher habe ich Bestände noch nicht auf Sandböden gesehen.


    Liebe Grüße Bernd.

    Sandboden meint vermutlich wirklich sowas wie Sandstrand o.ä.

    Wohne hier in einer Spargelregion mit sandigen Böden. Wächst hier definitiv und ist deutlich erkennbar in der Ausbreitung. Bei den hiesigen Böden taucht es vor allem im Bereich von Bachläufen, Gewässerrändern, aber auch häufig an Wäldrändern, Lichtungen oder im Schatten von Baumreihen auf. Auf freier Wiese ohne stundenweisen Schatten/Wassernähe konnte ich es praktisch noch nicht feststellen.


    Auf schwereren Böden gilt ggf das was andere hier berichten, sprich wächst dann überall

  • Letzte Woche war ich in einem Wald, wo dieses Zeug ungeheuer gewuchert hat. Wikipedia war dann ziemlich aufschlussreich. Insektenfreundlich hin oder her, das ist ein invasiver Neophyt. Überleg dir bitte gut die Konsequenzen von dem hypothetischen Vorhaben.

  • auf Sandböden gesehen.

    doch doch :) klappt, hier gibts nix anderes, wenns nich gemäht wird, wächst es.

    und wenn ich an den Schwarzwald denke... sollte der Springkrautwald (usw) heissen, wenigstens in der von mir besuchten Ecke

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


    Hier gibts was Gutes zu lesen

    http://www.pedigreeapis.org

    Eure Pedigrees, könnt ihr ab sofort hier problemlos u. fachlich geprüft im Original eintragen

  • Habe endlich dieses "sagenumwobene" Springkraut endlich mal bewusst und live gesehen.

    Wurde auch fleißig beflogen.

    Dank des IFT ! :) bei der Kanufahrt.


    Wächst in riesigen Unmengen am Ufer der Diemel.


    Bei mir hier in Berlin eher nicht.

  • Neophyt, ist der neue Ausdruck für Neger, oder habe ich da was falsch verstanden. Wenn der Neophyt Gefühle hätte, wäre er auch verletzt. Ist nicht schön, diesen ausgrenzenden, ja beleidigenden Begriff zu benutzen, der nur zum Ziel hat denjenigen auszugrenzen, abzukapseln und in eine Ecke zu stellen wo er nicht hingehört, fast überall auf der Erde. Die Welt entwickelt sich, Autobahnen werden gebaut, Flugverbindungen, Kanäle und riesige Industriegebiete, Knoblauch kommt aus China, aber Veränderungen in der Tier-und Pflanzenwelt sind verpönten, es seihe denn, sie stellen die Welt nach der letzten Eiszeit wieder her oder wenigstens die Welt aus den Märchen. Komisch, gegen Tomaten, Mais und Äpfel, Wein, Salat und Weizen hat keiner was, alles Neophyten, sorry für den Wortgebrauch!

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Selbstverständlich geht es nur um das eigene Grundstück, auf dem ich mir ein paar Pflanzen ziehen möchte. Aber selbst das darf man wohl kaum noch offen zugeben. :oops:

    Das drüsige Springkraut, unterliegt dem Freisetzungsverbot.....Genau genommen, darfst du noch nicht einmal daran denken, in deinem eigenen Grundstück, ein paar Pflanzen zu ziehen. X(X(


    Lg Sulz.

    Eben. Ich selber würde ja nie dran denken! Aber bei diesem weit entfernten Bekannten bin ich mir einfach nicht ganz sicher … ;)

  • Ein Problem scheint der Uferschutz zu sein. Das Springkraut verdrängt andere Arten, die sonst am Ufer wachsen und es mit ihren Wurzeln befestigen. Das Springkraut selbst wurzelt nur sehr flach und stirbt nach der Blüte ab. Das heißt, dass außerhalb der Vegetationsperiode des Springkrauts der Uferstreifen nur wenig gegen Erosion geschützt ist.

    Das wird zumindest als Argument angeführt.

    Hoffentlich ein wieder normales IFT am 11-13.3.2022 im Jagdhof Kleinheiligkreuz bei Fulda.

  • Beemax, da steht: „…endlich, der Käfer hat viel Boden bereitet.“

    Der Käfer ist der Borkenkäfer!

    Die Holzmassen stammen aus dem Wald, der eben nicht uns allen gehört.

    Vor 100 bis 150 Jahren haben die damaligen Waldbesitzer in die Zukunft investiert. Und diese ist das Heute mit den bekannten Tatsachen! Daran hängen viele Existenzen.

    Aber der Nektar- und Polleneintrag deiner Bienen ist wichtig. Der Rest ist dir scheinbar egal. Sehr lustig 😬

    Bisher heulen hier keine Waldbesitzer und Kahlschläge gab es reichlich. Dank der grosszügigen Entschädigungspakete zur Bekämpfung des Borkenkäfers, steuerlicher Vorteilsgewährung bei höherer Gewalt und den immensen Preissteigerungen bei Holz und Bauholz. Geht vorzugsweise in den Export.


    Ein Stand ist direkt an so einem Kahlschlag mit dem Springkraut. Es war nass genug, der Blick auf die Brutnester wegen Königinnentausch war die pure Freude. Soviel Pollen, da wo er gebraucht wird, daher kann ich den Wasgauer gut verstehen.

    Und apropos Existenzen, gibt auch Imker die von der Imkerei leben müssen. Schon mal drüber nachgedacht, wie es denen geht, gerade bei den Erntemengen 2021? Soviel ich weiss, gibts da derzeit nichts von den Zuwendungen, die den Waldbesitzern bis 2023 gewährt werden.

  • der is ja gezackt... :P


    wennnn der Wald Wald wäre, hätte der Käfer keine Chance

    Grad vor 150 Jahren gabs ne riesige Käferplage.... nix gelernt

    Danach immer mal wieder (auch in meiner Jugend).. Käferplage.. und immer wieder nix gelernt

    Dreimal dürft ihr raten, was nu mit der Förderkohle wieder in Reih und Glied angepflanzt wird und neuerdings vertocknet (Staatsforst!).... wieder nix gelernt

    Das Wald auch was anderes wie Anpflanzen und Absägen und dann mit möglichst Gewinn verticken darstellen MUSS.......

    als weiter.... sagt man hier

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  • Hallo, ich oute mich mal, vor 35 Jahren wurden im Imkerverein Samen von Riesenbärenklau verteilt. Der wurde dann auch fleißig ausgesäht. Gott sei dank hat das nichts gegeben. Vielleicht war auch der Waldboden zu sauer, keien Ahnung. Man sollte vorsichtig mit invasiven Neophyten sein.

    Bis bald

    Marcus, der mitten im japanischen Knöterisch steht, wo auch ein Imker im Verdacht ist, den ausgesät zu haben