Drüsiges Springkraut

  • Das drüsige Springkraut, unterliegt dem Freisetzungsverbot.....Genau genommen, darfst du noch nicht einmal daran denken, in deinem eigenen Grundstück, ein paar Pflanzen zu ziehen. X(X(


    Lg Sulz.

    Google mal die Liste der ausgestorbenen Pflanzenarten Deutschlands. Dann erkennst du, vielleicht, dass solche Freisetzungsverbote im Interesse der Artenvielfalt der reinste Blödsinn sind.

    swissmix , hat meinen Beitrag schon verstanden....Und ich seine Antwort auch.


    Eine Google-suche, ergibt dabei keinen Sinn. ;)

    Gesetz, ist halt Gesetz.....Verstehen, muss man es nicht.


    Lg Sulz.

  • Moin, moin,


    und welche der ausgestorbenen Arten ist irgendeinem Neophyten zum Opfer gefallen?

    Ich sehe da keine einzige, für die das plausibel wäre.

    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Da bist Du aber ein ganz extremer Träumer. Der Mensch bildet sich ein……


    Gruss

    Ulrich

    Nein, ein Träumer bin ich nicht!

    Ich denke nur, dass es so sein könnte.

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Sommerflieder hatte ich auch mal (nicht von mir gepflanzt), da schaut man halt, dass die ihre Samen nicht wild in der Gegend verteilen. Hier in der Nähe wachsen aber eh ein paar Exemplare im Freien, unbeaufsichtigt und ungepflegt. Die breiten sich jetzt weiss Gott nicht aus.

    Da kann ich dir leider nicht ganz recht geben. Gerade zwischen Zizers und Chur gibt es ein grösseres Gebiet, in dem sich Sommerflieder invasiv verbreitet. Ist von der Autobahn aus zu sehen.

    Also scheint es bei dir ein Sonderfall zu sein.


    Und die ausgeräumte Landschaft in der Ostschweiz haben sich die Landwirte tatsächlich selbst erschaffen. Im Engadin gibt es bereits solche Auswüchse, dass amtlich genehmigt, die Landwirte auf den Langlaufloipen reines "Zucht"gras einsäen durften, weil die Flächen Anfang Sommer durch den Kunstschnee sehr spät begrünen.


    Ansonsten ist es vielleicht der Geographie des Landes geschuldet, dass "noch" nicht alle invasiven Neophyten flächendeckend in der Schweiz angekommen sind?

    Der Tradition verbunden, der Natur verpflichtet.

  • Gotthardsternli Ich wohne nicht zwischen Zizers und Chur. ;) Ich wollte nicht sagen, dass der Begriff der invasiven Neophyten eine Erfindung sei, sondern nur, dass ich in meinem kleinen Umfeld hier trotz der Anwesenheit dieser Arten keine extreme Verbreitung beobachten kann. Irgendwo haben sie einen alten Schweinestall abgerissen und dann nichts mehr weiter gemacht. Da wachsen seit ein paar Jahren zwei, drei Sommerflieder. Es werden aber nicht von Jahr zu Jahr mehr. Auf dem Weg zur Arbeit fahre ich an grossen Goldruten vorbei. Die kommen auch nicht vorwärts, sind immer am selben Ort und bleiben flächenmässig klein. Habe ich hier nun einfach überall ganz besonders schwächliche Exemplare vor Augen oder könnte es sein, dass sich diese Neophyten nur dort invasiv verbreiten können, wo sie auf geeignete Bedingungen stossen? hornet hat schon erwähnt, dass das drüsige Springkraut bei ihm nur bestehende Lücken füllt. Ich bin ebenfalls noch immer nicht davon überzeugt von der propagierten Kausalität. Könnte nämlich auch nur eine Korrelation sein.

  • Im Engadin gibt es bereits solche Auswüchse, dass amtlich genehmigt, die Landwirte auf den Langlaufloipen reines "Zucht"gras einsäen durften, weil die Flächen Anfang Sommer durch den Kunstschnee sehr spät begrünen.

    Gotthardsternli


    Obschon es nichts mit "invasiven Arten" etwas zu tun hat, so hätte ich gerne mehr Infos zu diesen "Auswüchsen".

    Mit der Google-Suche, habe ich nichts darüber gefunden.


    Mir ist auch nichts bekannt, dass man für das einsäen von Zuchtgräsern (im Handel, sind mir nur Zuchtsorten bekannt) im Kanton Graubünden eine amtliche Genehmigung benötigt.


    Lg Sulz.

  • Auf deg zur Arbeit fahre ich an grossen Goldruten vorbei. Die kommen auch nicht vorwärts, sind immer am selben Ort und bleiben flächenmässig klein. Habe ich hier nun einfach überall ganz besonders schwächliche Exemplare vor Augen oder könnte es sein, dass sich diese Neophyten nur dort invasiv verbreiten können, wo sie auf geeignete Bedingungen stossen?

    ...

    Ich bin benfalls noch immer nicht davon überzeugt von der propagierten Kausalität. Könnte nämlich auch nur eine Korrelation sein.

    Die Ansiedlung und Verbreitung funktioniert exakt so - passt es, wächst es. Fehlt etwas Wesentliches, wächst etwas anderes. Das Prinzip hat die Evolution gut eingerichtet.


    Und wenn das Menschlein meint, Stillstand sei Progress, hat es dieses Prinzip noch nicht kapiert. Dann werden "Kausalitäten propagiert" ( :thumbup: ) und die Flora in "gut und böse" kategorisiert.


    Habe auch erfahren müssen, dass Goldrute in meinem Garten wachsen kann, wenn sie "gepäppelt" wird, aber nur dann!