Was tun gegen Schimmel in den Futterkanistern?

  • Erst mal mit Wasser die fetten Sirupreste rausspülen, dann 2-3 cm tief Wasser einfüllen, 1 Teelöffel Spülmaschinen-Pulver dazu.

    Damit stehen lassen, es dauert zwischen einer Stunde und einem Tag, bis der schwarze Schimmel weg ist. Wenn eine Seite sauber ist, Behälter umlegen auf die nächste betroffene Seite. Ich mag nicht so viel von dem Konzentrat ansetzen, daher lasse ich das seitenweise einwirken. Das kann man oft auch noch für den nächsten Kanister verwenden.

    Hinterher gründlich ausspülen und noch viel gründlicher mehrfach restausleeren und trocknen lassen. Aufbewahrung ohne Deckel. Zumindest bei meinen Kanistern verbleibt manchmal Wasser in der etwas doofen Griffkonstruktion, das sollte man im Blick haben.


    Im Mischbehälter habe ich immer einen Zucker-Bodensatz, damit sich darin eine maximale Zuckerkonzentration einstellt (dafür muss man rühren!) Will ich dünneres Futter, verdünne ich erst hinterher und nur für den sofortigen Gebrauch.


    Ansonsten stelle ich die Kanister schon mal zwischendurch mit in die Spülmaschine. Danach immer nochmal innen mit klarem Wasser ausschwenken!

    Hoffentlich ein wieder normales IFT am 11-13.3.2022 im Jagdhof Kleinheiligkreuz bei Fulda.

  • Sand und Kiesel schmirgeln das weg, keine Frage. Allerdings hast Du da drin dann eine zunehmend raue Oberfläche, an der sich der nächste Schimmel umso besser festsetzt.

    Hoffentlich ein wieder normales IFT am 11-13.3.2022 im Jagdhof Kleinheiligkreuz bei Fulda.

  • Die Lösung bei kleineren Mengen: auf Wasserflaschen umsteigen. Leicht auszuspülen und dann abgeben. Feddisch.

    Viele liebe Grüße und bleibt vorsichtig aus Alsenborn

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Ich rühre nichtmehr in Kanistern an. Da ich eh nicht so große Mengen auf einmal verfüttere nehme ich 2,5 L "Plasteflaschen". Früher die Kanister wurden und die Flaschen werden nach Entleerung SOFORT mehrfach mit klarem Wasser ausgespühlt, und danach trocknen gelassen.

    Das hat bisher immer genügt.

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • 10l Kanister, sind etwas robuster und 8l bekomme ich immer ganz gut in den Fütterer.

    Ich habe ein kleines Eimerchen in dem ich dann die kleinen Steine sammel, wenn ich sie nach dem Reinigungsprozeß nicht mehr benötige.

    Ob jetzt jede angedunkelte Stelle weggeschrubbt werden muss, ist wohl eher ein menschliches Schönheitsideal als eine Notwendigkeit. Das 3:2 Futtergemisch steht bei mir maximal 3-4 Tage im Keller und wird derzeit vor dem Verbrauch auf 1:1 verdünnt.


    Ansonsten die Kanister immer schön nach Gebrauch spülen.


    Liebe Grüße Bernd.

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • Ich habe es durch und weil ich etwas liederlich bin, nicht am Volk schwappen will und manchmal nicht direkt danach zum Ausspülen und Trocknen komme, habe ich im Keller 10 verschimmelte Kanister rumfliegen, schwarz bis grün, immer ein anderes Muster. Könnte Kunst sein, isses aber nicht, hihi.

    Viele liebe Grüße und werdet nicht so liederlich wie ich

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Ich bin von den Kanistern ebenfalls wg. dem Schimmelproblem abgekommen und nutze jetzt 10 Liter Eimer. Die Deckel sind dicht genug und ein voller Eimer kippt normalerweise auch nicht um. Nur wenn man die im Auto stapelt sollte man sie nochmal sichern.


    In einen Deckel habe ich mir einen Quetschhahn und ein Luftloch eingebaut, damit gluckert nichts und ich kann klecker frei in die Futtertaschen und Zargen einfüllen. Bei den größeren Beuten kann ich die Eimer (innen aufgeraut und mit Schwimmhilfe) auch einfach hinters Schied stellen.


    Zuckerwasser lässt sich in den Eimern auch einfacher anrühren. Reinigen ist ebenfalls simpel und die Eimer lassen sich in einander stapeln und nehmen so weniger Platz weg.

  • Ich reinige meine Kanister mit meinem Kärcher.
    Um auch an die verdeckt auf der Oberseite liegenden Flächen zu kommen nutze ich einen gebogenen Aufsatz, welcher normalerweise für Dachrinnen gedacht ist (120° müssten das sein)

    Ich habe es selber noch nicht ausprobiert, aber eine kleine Menge Chlorbleiche soll das dünn angerührte Futter wohl einigermaßen haltbar machen.